DJ PRESSESPIEGEL/Unternehmen
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
LUFTHANSA - Im Aufsichtsrat von Lufthansa schwelt ein Streit über Boni für die Vorstände des Konzerns. Wie das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll das Topmanagement trotz der Beanspruchung von Staatshilfen in der Corona-Zeit Bonuszahlungen für die Jahre 2021 und 2022 bekommen. Das habe der Aufsichtsrat während einer Sitzung Anfang Dezember beschlossen. Doch einige Vertreter der Arbeitnehmer hätten gegen das Vergütungssystem gestimmt. Sie halten die Zahlung für einen Verstoß gegen das Verbot von Bonuszahlungen während der staatlichen Rettung. Ein Sprecher des Konzerns widersprach der Auffassung der Arbeitnehmervertreter. Bei den Zahlungen handele es sich nicht um einen rückwirkenden, sondern um einen Langfristbonus. (Handelsblatt)
VARTA - Varta hat durch die Produktion in Europa einen Kostennachteil. "Aber Varta steht für 'Made in Germany', für deutsches Engineering vom Feinsten", so Varta-Chef Markus Hackstein. "Wir wollen mit der Zellproduktion nicht abwandern. Die Qualität ist nur mit unseren Mitarbeitern zu bewerkstelligen", betont der Manager im Interview. (FAZ)
SCHUFA - Um die Digitalisierung ihres Angebots für Privatkunden schneller voranzubringen, übernimmt die Schufa ihren Berliner Kooperationspartner Forteil. Das 2015 gegründete Fintech-Unternehmen betreibt die Smartphone-App Bonify, die ihren Nutzern Zugang zu ihren Bonitätsdaten bei der Schufa-Wettbewerberin Creditreform gewährt. (Börsen-Zeitung)
TRANSNET - Dramatische Wende im Ringen um den Teilverkauf der Transnet BW: Die CDU-Landtagsfraktion verlangt nach Informationen der Stuttgarter Zeitung eine Beteiligung des Parlaments an der Veräußerung des Stromnetzbetreibers, der sich bisher vollständig in der Hand der Energie Baden-Württemberg (EnBW) befindet. Nach Auffassung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Manuel Hagel muss die Landtagsverwaltung prüfen, ob es sich dabei um ein Grundlagengeschäft des Landes handle, das die Beteiligungsrechte des Parlaments berühre. (Stuttgarter Zeitung)
BOEING - Boeing droht eine sich abzeichnende Frist für die Zulassung der kleinsten und der größten Version der 737 Max durch die US-Regulierungsbehörden zu versäumen. Zwei der vier Flugzeuge der Max-Familie wurden vor zwei Jahren für den Flugbetrieb zugelassen, nachdem die US-Luftfahrtbehörde nach zwei tödlichen Abstürzen ihre Sicherheit bestätigt hatte. Die Frist für die Zulassung der beiden noch nicht zugelassenen Versionen, die über ein modernisiertes System verfügen müssen, das die Flugbesatzung vor Gefahren warnt, endet am 27. Dezember. (Financial Times)
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December 20, 2022 01:01 ET (06:01 GMT)
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