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MÄRKTE EUROPA/DAX mit Erholung in Richtung 14.000er-Marke

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX mit Erholung in Richtung 14.000er-Marke

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte sind am Mittwoch im Plus gestartet. Das Börsenjahr 2022 neigt sich so langsam dem Ende entgegen, an der Börse wird noch an sieben Tagen gehandelt. Um so erstaunlicher ist, dass der von der restriktiveren Bank of Japan ausgelöste Verkaufsdruck am Vortag so gut aufgenommen wurde. Dem DAX wird zugetraut, dass er bereits die eher psychologische Marke bei 14.000 Punkten zurückerobern kann. Im frühen Handel geht es für den deutschen Aktienindex um 0,5 Prozent auf 13.955 Punkte nach oben, der Euro-Stoxx-50 legt 0,5 auf 3.822 Zähler zu.

Unterstützung kommt von der Wall Street, dort konnte der Dow-Jones-Index seine Serie schwächerer Handelstage beenden. Von den asiatischen Börsen, den wenig veränderten Renditen oder dem knapp behaupteten Euro kommen dagegen keine Impulse, auch die Ölpreise treten auf der Stelle. Am Nachmittag wird dann neben Daten vom US-Immobilienmarkt das US-Verbrauchervertrauen bekanntgegeben, was sich leicht verbessert haben dürfte.

GfK-Konsumklimaindikator steigt zum dritten Mal in Folge 

Das Konsumklima in Deutschland hat sich wie erwartet aufgehellt. Der von der GfK für Januar erhobene Konsumklimaindikator stieg auf minus 37,8 (Dezember: minus 40,1) Punkte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von minus 38,0 prognostiziert. Der dritte Anstieg in Folge beruhte laut GfK auf einer unerwartet günstigen Entwicklung der Energiepreise und den Entlastungspaketen der Bundesregierung zur Dämpfung der Energiekosten. "Dennoch kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Die Erholung des Konsumklimas, wie wir sie derzeit sehen, steht noch auf wackeligen Füßen", erklärte GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl. Bereits zum dritten Mal in Folge legte die Einkommenserwartung zu.

Nike liefert starke Vorlage für Adidas und Puma 

Mit den starken Vorlagen von Nike richten sich die Blicke hierzulande auf Adidas (+5,7) und Puma (+6,6%). Nike schossen an der Wall Street nachbörslich um 12 Prozent in die Höhe. Der Konzern hat mehr umgesetzt als erwartet und den Gewinn entgegen den Erwartungen behauptet. Zudem hat er den Umsatzausblick nach oben genommen. Die Lagerbestände gehen zurück, auch wenn sie noch hoch sind. "Puma sollten stärker profitieren als Adidas, da diese zuletzt eher am Markt vorbei produziert haben", so ein Marktteilnehmer.

Gute Zahlen des US-Logistikers Fedex rücken zudem Deutsche Post (+1,2%) in den Blick. Der Kurs des US-Konzerns legte nachbörslich um etwa 5 Prozent zu. "Der Gewinn liegt mit 3,18 Dollar je Aktie deutlich über der Prognose", so ein Marktteilnehmer. Die Schätzung lag bei 2,81 Dollar. "Damit hat Fedex stark von höheren Preisen und Einschnitten bei den Kosten profitiert", so der Marktteilnehmer. Der Umsatz hat die Erwartungen zwar verfehlt, nun rechnet Fedex bei den Volumina aber mit einer abnehmenden Abwärtsdynamik.

Nach einem Plus im Spezialistenhandel geht es nun für die Aktie von Aurubis um 6 Prozent nach unten. "In der ganzen Breite enttäuschend", so ein Marktteilnehmer zu Aurubis. Das Unternehmen hebt zwar die Dividende auf 1,80 Euro an, erwartet worden seien aber 2,10 Euro. Das operative Vorsteuerergebnis habe mit 532 Millionen Euro die Prognose um knapp 10 Prozent verfehlt, und auch der Ausblick auf 400 bis 500 Millionen im neuen Geschäftsjahr sei mau.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.819,15    +0,4%    16,66   -11,2% 
Stoxx-50        3.672,42    +0,4%    13,32   -3,8% 
DAX          13.942,38    +0,4%    57,72   -12,2% 
MDAX          25.196,37    +0,9%   233,87   -28,3% 
TecDAX         2.924,61    +0,8%    22,87   -25,4% 
SDAX          11.852,87    +0,7%    88,10   -27,8% 
FTSE          7.382,76    +0,2%    12,14   -0,2% 
CAC           6.482,21    +0,5%    31,78   -9,4% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,30          -0,00   +2,48 
US-Zehnjahresrendite    3,69          +0,00   +2,18 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Mi, 8:13 Di, 17:25  % YTD 
EUR/USD          1,0619    -0,1%   1,0621   1,0625  -6,6% 
EUR/JPY          139,95    -0,0%   140,15   139,50  +6,9% 
EUR/CHF          0,9842    -0,0%   0,9858   1,0788  -5,1% 
EUR/GBP          0,8741    +0,3%   0,8732   0,8759  +4,0% 
USD/JPY          131,77    +0,0%   131,95   131,36 +14,5% 
GBP/USD          1,2149    -0,3%   1,2163   1,2131 -10,2% 
USD/CNH (Offshore)    6,9765    +0,2%   6,9756   6,9667  +9,8% 
Bitcoin 
BTC/USD        16.802,96    -0,4%  16.838,31 16.831,53 -63,7% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         76,17    76,23    -0,1%   -0,06 +10,8% 
Brent/ICE         79,75    79,99    -0,3%   -0,24 +10,1% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         97,86    105,69    -7,4%   -7,83 +62,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.814,78   1.817,88    -0,2%   -3,10  -0,8% 
Silber (Spot)       23,91    24,20    -1,2%   -0,29  +2,6% 
Platin (Spot)      1.001,00   1.012,40    -1,1%   -11,40  +3,1% 
Kupfer-Future        3,81     3,80    +0,2%   +0,01 -13,7% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/err

(END) Dow Jones Newswires

December 21, 2022 03:44 ET (08:44 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
Raumfahrt-Aktien gehören aktuell zu den heißesten Wetten an den Börsen. Spätestens mit dem spektakulären Börsengang von SpaceX ist der Sektor endgültig im Fokus der Anleger angekommen. Fantasien rund um Satellitenkommunikation, Rechenzentren im All und neue Geschäftsmodelle treiben die Kurse immer weiter nach oben.

Doch während die Begeisterung steigt, werden auch die Risiken größer. Viele Space-Start-ups sind inzwischen extrem hoch bewertet, arbeiten noch nicht profitabel und hängen stark von stetigem Kapitalzufluss ab. Schon kleine Rückschläge könnten die ambitionierten Wachstumspläne ins Wanken bringen.

Für Anleger, die vom Boom der Raumfahrt profitieren wollen, lohnt sich daher ein Perspektivwechsel. Statt auf überhitzte Pure Plays zu setzen, rücken etablierte Konzerne in den Fokus – Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung, stabilen Cashflows und engen Verbindungen zu Raumfahrtagenturen wie NASA und ESA.

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