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MÄRKTE EUROPA/Kräftig erholt - DAX knapp über 14.000

DJ MÄRKTE EUROPA/Kräftig erholt - DAX knapp über 14.000

FRANKFURT (Dow Jones)--Gut erholt zeigen sich Europas Aktienmärkte am Mittwochmittag. Der Vortagsschock über die restriktivere Bank of Japan ist gut verdaut worden. Sämtliche Branchen in Europa liegen im Plus. Gesucht sind besonders Ölwerte und Einzelhändler. Klare Tendenzen gibt es aber nicht, Marktteilnehmer sehen vor allem Portfolioanpassungen bei Fonds mit Blick auf das Jahresende dominieren.

Der DAX notiert wieder knapp über der psychologisch wichtigen Marke bei 14.000 Punkten und legt 0,9 Prozent auf 14.006 Punkte zu. Der Euro-Stoxx-50 steigt um 1,1 Prozent auf 3.843 Zähler.

Unterstützung kam auch von der Wall Street, wo der Dow-Jones-Index seine Serie schwächerer Handelstage am Vorabend beendet hatte. Dort hatte der Redbook-Index der Einzelhändler wieder nach oben gedreht. Auch die US-Baubeginne waren einen Tick besser als befürchtet ausgefallen. Am Nachmittag wird daher auf eine Fortsetzung dieser Tendenz mit Daten zum US-Häuserverkauf gerechnet. Auch der Index des US-Verbrauchervertrauens für Dezember könnte den Ton angeben.

GfK-Konsumklimaindikator steigt zum dritten Mal in Folge 

In Deutschland hat sich das Konsumklima derweil etwas aufgehellt: Der GfK-Konsumklimaindikator stieg für Januar leicht auf minus 37,8 (Dezember: minus 40,1) Punkte. Der dritte Anstieg in Folge beruhte laut GfK auf einer unerwartet günstigen Entwicklung der Energiepreise und den Entlastungspaketen der Bundesregierung zur Dämpfung der Energiekosten. "Dennoch kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Die Erholung des Konsumklimas, wie wir sie derzeit sehen, steht noch auf wackeligen Füßen", erklärte GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl.

Nike liefert starke Vorlage für Adidas und Puma 

Mit den starken Vorlagen von Nike legen Adidas (+6,7%) und Puma (+8,1%) zu. Nike schossen in der US-Nachbörse um 12 Prozent in die Höhe. Der Konzern hat mehr umgesetzt als erwartet und den Gewinn entgegen den Erwartungen behauptet. Zudem hat Nike den Umsatzausblick hochgenommen. Die Lagerbestände gehen zurück, auch wenn sie noch hoch sind.

Gute Zahlen des US-Logistikers Fedex treiben auch Deutsche Post (+1,4%). "Der Gewinn liegt mit 3,18 Dollar je Aktie deutlich über der Prognose", so ein Marktteilnehmer. Die Schätzung lag bei 2,81 Dollar. Fedex habe von höheren Preisen und Einschnitten bei den Kosten profitiert. Der Umsatz habe die Erwartungen zwar verfehlt, Fedex sieht aber bei den Volumina nun eine abnehmende Abwärtsdynamik.

Aurubis legen bei volatilem Handel um 1,4 Prozent zu. Die Zahlen hätten insgesamt nicht die Erwartung erfüllt heißt es im Handel. Auch werde die Dividende auf 1,80 Euro erhöht, der Markt habe aber sogar 2,10 Euro erwartet.

Shop Apotheke und Philips erholt 

Shop Apotheke springen um 6,7 Prozent. Die Citi hat ihre Kaufempfehlung bekräftigt. Sie sieht in Shop Apotheke den Top-Pick, um auf das deutsche E-Rezept zu setzen.

In Amsterdam steigen Philips um 4,6 Prozent an. Der Konzern hat neue Ergebnisse zur Therapie von Schlaf-Apnoe und seinem Produkt "Dreamstation 1" vorgelegt. Demnach sind gesundheitsschädliche Auswirkungen unwahrscheinlich. Der Rückruf der Dreamstation 1 in den USA hatte den Kurs zuvor massiv belastet.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      3.842,73    +1,1%    40,24   -10,6% 
Stoxx-50        3.693,02    +0,9%    33,92   -3,3% 
DAX          14.005,66    +0,9%   121,00   -11,8% 
MDAX          25.358,05    +1,6%   395,55   -27,8% 
TecDAX         2.927,27    +0,9%    25,53   -25,3% 
SDAX          11.902,34    +1,2%   137,57   -27,5% 
FTSE          7.437,53    +0,9%    66,91   -0,2% 
CAC           6.524,94    +1,2%    74,51   -8,8% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,29          -0,01   +2,47 
US-Zehnjahresrendite    3,68          -0,01   +2,17 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Mi, 8:13 Di, 17:25  % YTD 
EUR/USD          1,0608    -0,2%   1,0621   1,0625  -6,7% 
EUR/JPY          139,83    -0,1%   140,15   139,50  +6,8% 
EUR/CHF          0,9825    -0,2%   0,9858   1,0788  -5,3% 
EUR/GBP          0,8764    +0,5%   0,8732   0,8759  +4,3% 
USD/JPY          131,82    +0,0%   131,95   131,36 +14,5% 
GBP/USD          1,2103    -0,7%   1,2163   1,2131 -10,6% 
USD/CNH (Offshore)    6,9831    +0,3%   6,9756   6,9667  +9,9% 
Bitcoin 
BTC/USD        16.880,49    +0,1%  16.838,31 16.831,53 -63,5% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         77,72    76,23    +2,0%   +1,49 +13,0% 
Brent/ICE         81,37    79,99    +1,7%   +1,38 +12,3% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         99,13    105,69    -6,2%   -6,56 +62,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.813,92   1.817,88    -0,2%   -3,96  -0,9% 
Silber (Spot)       23,89    24,20    -1,3%   -0,31  +2,5% 
Platin (Spot)      1.001,95   1.012,40    -1,0%   -10,45  +3,2% 
Kupfer-Future        3,81     3,80    +0,2%   +0,01 -13,7% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/cln

(END) Dow Jones Newswires

December 21, 2022 07:03 ET (12:03 GMT)

Copyright (c) 2022 Dow Jones & Company, Inc.

© 2022 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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