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MÄRKTE EUROPA/Ruhe vor dem Sturm - Warten auf Berichtssaison

DJ MÄRKTE EUROPA/Ruhe vor dem Sturm - Warten auf Berichtssaison

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte haben nach einem eher ruhigen Handelstag kaum verändert geschlossen. Der DAX trat mit 15.093 Punkten nahezu auf der Stelle, für den Euro-Stoxx-50 ging es leicht auf 4.155 Zähler nach oben. Gute Konjunkturdaten liefern momentan keinen positiven Impuls mehr, sie scheinen bereits an der Börse eingepreist zu sein. Auch von der Zinsfront gab es keine Neuigkeiten: Aus den Reihen der Notenbanker und Notenbankerinnen der Europäischen Zentralbank war unisono zu hören, dass die Zinsen noch deutlich und stetig steigen müssten. So wird an der Börse ungeduldig die Berichtssaison herbeigesehnt, die den nächsten Impuls liefern dürfte.

Euroraum-PMI sprechen gegen Konjunktureinbruch 

Die erneut unerwartet gute Entwicklung der Euroraum-Einkaufsmanagerindizes (PMI) im Januar erhöht nach Aussage von Commerzbank-Volkswirt Christoph Weil die Wahrscheinlichkeit weiterer signifikanter Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank (EZB). "Die heutigen Daten dürften die EZB in ihrer Einschätzung bestätigen, dass die Wirtschaft im Euroraum nur eine milde Rezession durchlaufen wird", urteilte Weil. Die verbesserte Stimmung ist Weil zufolge wohl in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Gefahr einer Rationierung von Gas markant gesunken ist. "Ein Einbruch der Konjunktur ist damit unwahrscheinlich geworden", befindet der Ökonom. Für eine zumindest milde Rezession spreche jedoch unverändert die deutliche Eintrübung des wirtschaftlichen Umfeldes.

DWS-Volkswirtin Mirjam Eckert sah im unerwartet deutlichen Anstieg des Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungssektors Anzeichen dafür, dass die Schwächephase der deutschen Wirtschaft langsam zu Ende geht.

Europäische Gaspreise fallen auf 16-Monatstief 

Die europäischen Erdgaspreise geben deutlich nach. Der in den Niederlanden festgestellte Gaspreis (TTF) zur Lieferung im Februar brach um 11 Prozent auf 58,54 Euro pro Megawattstunde ein und markierte damit den tiefsten Stand seit September 2021. Auslöser war unter anderem die Nachricht, dass Freeport LNG bei den US-Regulierungsbehörden am Montag die Genehmigung zur Wiederaufnahme des Betriebs beantragt hat. Freeport hatte ihre texanische Anlage im Juni nach einer Explosion geschlossen. Die Genehmigung muss von der US-Energieaufsichtsbehörde noch erteilt werden. Die Wiederaufnahme der LNG-Exporte könnte bereits im Februar erfolgen und den europäischen Ländern, die ihre Gasvorräte nach dem Winter wieder auffüllen wollen, einen Rettungsanker bieten, so Laura Page, LNG-Analystin bei Kepler.

Swatch erwartet 2023 Rekordjahr dank Lockerungen in China 

Die Swatch Group ist nach einem Umsatz- und Gewinnanstieg im vergangenen Jahr zuversichtlich für 2023. Der Schweizer Uhrenhersteller erwartet ein Rekordjahr, insbesondere vor dem Hintergrund der wegfallenden Corona-Maßnahmen in China. Im laufenden Jahr dürften alle Regionen und Segmente wachsen. Das Ende der coronabedingten Einschränkungen in China habe für eine schnelle Erholung der Kauflaune in dem Land selbst und den umgebenden Märkten gesorgt, so der Konzern weiter. Swatch geht davon aus, dass auch die großen Touristen-Destinationen dadurch einen Schub bekommen würden. Positiv für die Aktie wirkte zudem die Hochstufung von Morgan Stanley, für den Kurs ging es um 5 Prozent nach oben.

Aus der Schweiz legte zudem Logitech endgültige Geschäftszahlen vor. Trotz des aktuellen Gegenwinds profitierte Logitech den Analysten von Stifel zufolge von strukturellen Wachstumstrends, die in der Vergangenheit zu einem beeindruckenden 8-prozentigen organischen Wachstum je Jahr vor Covid geführt hätten. Logitech bleibe ein Qualitätsunternehmen mit solider Bilanz, starkem Cashflow und führender Marktpositionen. Zudem gingen die Analysten davon aus, dass die laufenden Aktienrückkäufe die Aktie stützten. Für die Logitech-Aktie ging es um 3,4 Prozent nach oben.

In Lachssteuer kommt Bewegung - Salmar springen 

Seitdem die norwegische Regierung die Einführung einer Ressourcensteuer auf die Lachs- und Forellenzucht plant, zieht es die Aktien der großen Zuchtlachskonzerne gen Süden. Am Dienstag ging es für die Aktien von Mowi um 2,1 Prozent nach oben, die Aktien von Salmar, dem weltweit größten Produzenten von Zuchtlachs, legten um 5,3 Prozent zu. Anscheinend nehme sich die norwegische Regierung nochmals des Themas an, hieß es aus dem Handel. Dabei geht es wohl darum, die Basis für die Besteuerung nochmals zu bedenken.

Die Rückversicherer gehörten zu den Gewinnern im DAX. So legten Munich Re um 1,8 Prozent zu, Hannover Rück stiegen um 1,6 Prozent. Hier lieferten die Analysten der Citi einen positiven Impuls, die die Kursziele im Sektor auf Grund der günstigen Bewertung nach oben genommen hatten. In Frankreich legten die Aktien des Wettbewerbers Scor um 2,2 Prozent zu.

=== 
Index         Schluss- Entwicklung Entwicklung  Entwicklung 
             stand   absolut     in %      seit 
                              Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50     4.153,02    +2,20    +0,1%     +9,5% 
Stoxx-50        3.864,57    -16,72    -0,4%     +5,8% 
Stoxx-600        453,38    -1,11    -0,2%     +6,7% 
XETRA-DAX       15.093,11    -9,84    -0,1%     +8,4% 
FTSE-100 London    7.757,36    -27,31    -0,4%     +4,5% 
CAC-40 Paris      7.050,48    +18,46    +0,3%     +8,9% 
AEX Amsterdam      746,40    -1,47    -0,2%     +8,3% 
ATHEX-20 Athen     2.406,64    -14,30    -0,6%     +6,9% 
BEL-20 Brüssel     3.882,65    -7,19    -0,2%     +4,9% 
BUX Budapest     46.901,76   +124,46    +0,3%     +7,1% 
OMXH-25 Helsinki    5.010,68    -10,83    -0,2%     +4,1% 
ISE NAT. 30 Istanbul  5.926,12    -34,61    -0,6%     -0,3% 
OMXC-20 Kopenhagen   1.859,11    -12,37    -0,7%     +1,3% 
PSI 20 Lissabon    5.972,56    -33,35    -0,6%     +3,7% 
IBEX-35 Madrid     8.967,10    +23,00    +0,3%     +9,0% 
FTSE-MIB Mailand   25.884,31    +62,86    +0,2%     +8,9% 
RTS Moskau        990,41    -8,28    -0,8%     +2,0% 
OBX Oslo        1.084,59    -8,02    -0,7%     -0,5% 
PX Prag        1.293,74    +5,87    +0,5%     +7,7% 
OMXS-30 Stockholm   2.216,17    -8,36    -0,4%     +8,5% 
WIG-20 Warschau    1.918,60    -4,55    -0,2%     +7,1% 
ATX Wien        3.329,08    +9,49    +0,3%     +6,6% 
SMI Zürich      11.406,29    +0,02    +0,0%     +6,3% 
* zu Vortagsschluss 
 
Rentenmarkt       zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,15           -0,05     -0,42 
US-Zehnjahresrendite    3,48           -0,04     -0,40 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Di, 8:12 Uhr Mo, 17:34 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0876    +0,1%    1,0885     1,0867  +1,6% 
EUR/JPY          141,45    -0,4%    141,67     141,92  +0,8% 
EUR/CHF          1,0035    +0,1%    1,0029     1,0024  +1,4% 
EUR/GBP          0,8825    +0,5%    0,8788     0,8782  -0,3% 
USD/JPY          130,07    -0,4%    130,10     130,57  -0,8% 
GBP/USD          1,2324    -0,5%    1,2390     1,2374  +1,9% 
USD/CNH (Offshore)    6,7852    +0,1%    6,7781     6,7760  -2,1% 
Bitcoin 
BTC/USD        22.842,67    -0,3%   23.125,50   22.887,17 +37,6% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         80,16    81,62     -1,8%     -1,46  -0,4% 
Brent/ICE         86,57    88,19     -1,8%     -1,62  +0,7% 
GAS                VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF         58,99    66,00    -10,6%     -7,01 -15,5% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.933,89   1.928,48     +0,3%     +5,42  +6,0% 
Silber (Spot)       23,64    23,48     +0,7%     +0,16  -1,4% 
Platin (Spot)      1.059,50   1.052,00     +0,7%     +7,50  -0,8% 
Kupfer-Future        4,24     4,26     -0,4%     -0,02 +11,3% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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January 24, 2023 12:11 ET (17:11 GMT)

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