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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH BIS FREITAG: In China bleiben die Börsen wegen der Feiertage zum Mondneujahr geschlossen.

MITTWOCH: In Hongkong bleiben die Börsen wegen der Feiertage zum Mondneujahr geschlossen.

DONNERSTAG: Kein Handel in Australien wegen des Australia Days.

AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13.16 Uhr)

INDEX             Stand    +- % +-% YTD 
E-Mini-Future S&P-500   4.000,25    -0,8%  +3,6% 
E-Mini-Future Nasdaq-100 11.743,75    -1,4%  +6,6% 
Euro-Stoxx-50       4.133,84    -0,5%  +9,0% 
Stoxx-50          3.852,05    -0,3%  +5,5% 
DAX            15.041,81    -0,3%  +8,0% 
FTSE            7.756,26    -0,0%  +4,1% 
CAC            7.030,03    -0,3%  +8,6% 
Nikkei-225        27.395,01    +0,4%  +5,0% 
EUREX             Stand   +/- Punkte 
Bund-Future        139,00%    +0,67 
 
Rentenmarkt         zuletzt +/- absolut +/- YTD 
DE-Rendite 10 J.        2,11    -0,05  -0,47 
US-Rendite 10 J.        3,43    -0,02  -0,45 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHÖL      zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex     80,27    80,13 +0,2%  +0,14  -0,2% 
Brent/ICE     86,27    86,13 +0,2%  +0,14  +0,3% 
GAS           VT-Settlem.     +/- EUR 
Dutch TTF     57,14    58,27 -1,9%  -1,13 -19,3% 
 
METALLE     zuletzt    Vortag +/- % +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)  1.924,14   1.935,00 -0,6%  -10,87  +5,5% 
Silber (Spot)   23,39    23,73 -1,4%  -0,34  -2,4% 
Platin (Spot) 1.042,20   1.060,50 -1,7%  -18,30  -2,4% 
Kupfer-Future   4,24     4,25 -0,3%  -0,01 +11,1% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Seit dem Vortag ist die Luft an der Wall Street raus. Die Gewinnmitnahmen dürften sich ausweiten. Belastet wird die Stimmung von der aktuell eher mau verlaufenden Berichtsperiode. Microsoft reiht sich in den Reigen eher mäßiger Geschäftsberichte ein, der Kurs verliert vorbörslich 2,4 Prozent. Der Software-Gigant verbuchte im zweiten Geschäftsquartal das schwächste Wachstum seit sechs Jahren. Der Konzern verfehlte mit Umsatz und Ergebnis die Erwartungen, nur das Cloud-Geschäft überzeugte. Besonders kritisch sehen Marktteilnehmer den verhaltenen Ausblick. Damit rückten auch wieder Rezessionsängste ins Bewusstsein der Anleger.

Texas Instruments übertraf mit Gewinn und Umsatz im vierten Quartal die allerdings bereits niedrigen Erwartungen, wobei beide Kennziffern im Vergleich zum Vorjahresquartal rückläufig waren. Mit dem Ausblick bewegte sich das Unternehmen innerhalb der bereits kursierenden Prognosespannen. Der Kurs verliert 1,3 Prozent.

eHealth machen einen Satz um 18,5 Prozent, nachdem der Dienstleister für das Gesundheitswesen mit seinen Quartalszahlen früher gemachte Prognosen übertroffen hat. Daneben fiel auch der Ausblick besser als gedacht aus.

Intuitive Surgical knicken um 9,1 Prozent ein. Das Medizintechnikunternehmen konnte im Berichtsquartal weniger seiner Operationssysteme verkaufen und verfehlte sowohl mit einem gesunkenen Gewinn wie auch einem um 7 Prozent gestiegenen Umsatz die Konsensschätzungen knapp.

Nach oben ging es mit den Kursen von News Corp und Fox, nachdem Rupert Murdoch, Executive Chairman von News Corp und Fox, seinen Versuch abgeblasen hat, die beiden Teile seines Medienimperiums zu fusionieren. Murdoch hatte im Herbst vorgeschlagen, News Corp und Fox wieder zu vereinen, fast ein Jahrzehnt nach ihrer Trennung. Die A-Aktie von News Corp gewinnt 1,8, die B-Aktie 4,5 Prozent. Für Fox geht es um 3,9 Prozent nach oben. News Corp ist die Muttergesellschaft von Dow Jones, zu der auch diese Nachrichtenagentur und das Wall Street Journal gehören.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

13:30 US/Boeing Co, Ergebnis 4Q

13:30 US/Abbott Laboratories, Ergebnis 4Q

22:05 US/Tesla Inc, Ergebnis 4Q

22:05 US/Qualtrics International Inc, Ergebnis 4Q

22:08 US/International Business Machines Corp (IBM), Ergebnis 4Q

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- BE 
  15:00 Geschäftsklimaindex Januar 
     PROGNOSE: -11,5 Punkte 
     zuvor:  -13,6 Punkte 
- US 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen 
     Energy Information Administration (EIA) 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Der Rücksetzer im frühen Handel wurde schnell für Käufe genutzt. Damit hält die Konsolidierung an den europäischen Aktienmärkten der vergangenen Tage an. Für einen weiteren Anstieg mangele es aber an positiven Impulsen. Der bisherige Verlauf der Berichtssaison reiche als Impuls nicht aus. Die Entwicklung des Ifo-Geschäftsklimas spricht nach Aussage von der Commerzbank trotz des abermaligen Anstiegs im Januar für eine milde Rezession. Easyjet steigen nach Zahlenausweis um 10 Prozent, besonders der Ausblick wird positiv gewertet. Givaudan geben dagegen nach Zahlenausweis um 1,6 Prozent nach. Jefferies bemängelt, dass sowohl das organische Wachstum wie auch die Marge die Markterwartung verfehlt habe. Auch ASML verliert nach Zahlenveröffentlichung gut 1 Prozent. Seit Jahresanfang liegt die Aktie 20 Prozent im Plus, die durch die Bank überzeugenden Geschäftszahlen werden für Gewinnmitnahmen genutzt. Rheinmetall steigen um 1,6 Prozent, zwischenzeitlich notierten sie auf Allzeithoch. Der Rüstungskonzern könnte nach Einschätzung der UBS davon profitieren, dass Deutschland der Lieferung von Leopard-2-Panzern an die Ukraine zugestimmt hat. Dadurch ergebe sich Potenzial für Modernisierung, Munition und Ersatzteile. Der Leopard 2 werde zwar von KMW gebaut, Rheinmetall liefere Komponenten, Munition, Feuerleittechnik und andere Systeme. Jungheinrich steigen um 4,0 Prozent, das Unternehmen kauft in den USA zu.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt +/- % Mi, 8:13 Uhr Di, 17:33 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0863 -0,2%    1,0906     1,0880  +1,5% 
EUR/JPY        140,96 -0,5%    142,18     141,35  +0,4% 
EUR/CHF        1,0017 -0,3%    1,0068     1,0043  +1,2% 
EUR/GBP        0,8825 -0,0%    0,8847     0,8825  -0,3% 
USD/JPY        129,73 -0,3%    130,36     129,91  -1,1% 
GBP/USD        1,2310 -0,2%    1,2326     1,2329  +1,8% 
USD/CNH (Offshore)   6,7788 -0,1%    6,7665     6,7849  -2,2% 
Bitcoin 
BTC/USD       22.676,65 -0,4%   22.722,21   22.898,29 +36,6% 
 

Die Sitzung der ungarischen Zentralbank (MNB) am Dienstag sei wie erwartet wenig überraschend gewesen, so die Commerzbank. Trotzdem habe sie eine bemerkenswerte Forint-Rally ausgelöst. Der geldpolitische Ausschuss habe sich restriktiver geäußert und für einen längeren Zeitraum hohe Zinsen versprochen, heißt es.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Überwiegend mit Gewinnen haben sich die Börsen gezeigt. Der Nikkei-Index legte weiter zu, nachdem bereits an den beiden Vortagen noch deutlichere Gewinne verzeichnet worden waren. Zurück aus der zweitägigen Feiertagspause ging es in Seoul mit dem dort angesichts der Gewinne an der Wall Street aufgebauten Nachholbedarf um 1,4 Prozent nach oben. Auch in Singapur waren die Börsianer aus zwei Feiertagen zurück, dort legte der Index um 1,6 Prozent zu. In Sydney verschreckte die Inflation, nach fünf positiven Handelstagen in Folge gab der S&P/ASX-200 nach. Dies dürfte alle Hoffnungen auf eine Pause im Zinserhöhungszyklus der Notenbank im Februar zunichte machen, sagte ein Marktanalyst. Am Devisenmarkt zog der australische Dollar mit dieser Spekulation lehrbuchmäßig um 0,9 Prozent an. Nidec verloren in Tokio um 5,4 Prozent. Der Elektromotorenbauer hat seinen Gewinnausblick gesenkt. Suzuki Motor gewannen dagegen 5,6 Prozent, nachdem die Indien-Tochter den Nettogewinn mehr als verdoppelt hatte. In Seoul profitierten SK Hynix (+4,3%) davon, dass der Speicherchiphersteller eine neue, 13 Prozent schnellere Chipgeneration entwickelt hat. Das Indexschwergewicht Samsung Electronics verteuerten sich um 2,8 Prozent, nachdem während der Feiertagspause an den US-Börsen insbesondere Aktien aus dem Techniksegment kräftig zugelegt hatten.

CREDIT

Die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt treten auf der Stelle. "Nach dem Rückgang seit Jahresbeginn ist viel Positives eingepreist", so ein Händler. Nun warte der Markt auf den Fortgang der Berichtssaison und auch schon auf die Sitzungen der US-Notenbank und der EZB Anfang Februar. Der Ifo-Geschäfsklima-Index hat sich wie erwartet erholt.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

WESTWING

bekommt spätestens zum 1. August einen neuen Finanzvorstand. Wie der Online-Möbelhändler mitteilte, wird spätestens dann Sebastian Westrich die CFO-Position übernehmen. Der derzeitige CFO Sebastian Säuberlich werde das Unternehmen zum 31. März nach Ablauf seiner aktuellen Amtsperiode verlassen. Übergangsweise werde CEO Andreas Hoerning auch das CFO-Ressort auf Vorstandsebene übernehmen.

BNP PARIBAS'

deutsche Niederlassung wird im Zusammenhang mit Cum-Ex-Ermittlungen durchsucht. Das teilte eine Sprecherin der Bank auf Anfrage von Dow Jones Newswires mit. Sie bestätigte damit einen Bericht des Handelsblatts. "Wir bestätigen, dass derzeit eine Durchsuchung der Staatsanwaltschaft Köln in den Räumlichkeiten von BNP Paribas Deutschland (Frankfurt) im Rahmen laufender Ermittlungen im Zusammenhang mit Cum-Ex-Transaktionen stattfindet", so die Sprecherin.

EASYJET

blickt trotz eines Verlusts im ersten Quartal zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr 2022/23. Wie das britische Unternehmen mitteilte, geht es davon aus, die Markterwartung eines Vorsteuergewinns von 126 Millionen Pfund im Gesamtjahr zu übertreffen. Der Optimismus basiert auf einem starken Buchungsaufkommen.

ALSTOM

hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein solides Wachstum verzeichnet. Die Ziele für das Geschäftsjahr 2022/23 bestätigte der Konzern. In den neun Monaten bis Ende Dezember stieg der Umsatz um 8 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro. Im dritten Quartal legte der Umsatz auf 4,22 von 3,9 Milliarden Euro zu.

CAVERION

Der Finanzinvestor Bain Capital kann seinen Wettbewerber im Übernahmekampf um Caverion auf Distanz halten. Wie das finnische Bautechnologieunternehmen mitteilte, empfiehlt es den Aktionären weiterhin die Annahme des verbesserten Übernahmeangebots, mit dem der Konzern mit bis zu 1,18 Milliarden Euro bewertet wird.

BROADCOM/VMWARE

Die geplante Übernahme von VMware durch den US-Chipkonzern Broadcom für 61 Milliarden US-Dollar hat nun auch in Großbritannien die Behörden auf den Plan gerufen. Die britische Wettbewerbsaufsicht CMA hat eine Untersuchung des Vorhabens eingeleitet, wie die Behörde mitteilte. Eine vorläufige Entscheidung soll bis zum 22. März fallen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 25, 2023 07:28 ET (12:28 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

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