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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Starker US-Arbeitsmarkt und schwache Tech-Zahlen

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Starker US-Arbeitsmarkt und schwache Tech-Zahlen

NEW YORK (Dow Jones)--Mit einer uneinheitlichen Tendenz zeigt sich die Wall Street zum Wochenausklang. Zunächst hatten ein überraschend starker US-Arbeitsmarktbericht und enttäuschende Geschäftszahlen von Apple, Amazon und Alphabet für deutlichere Abgaben gesorgt. Doch mittlerweile wurden die Verluste wieder weitgehend aufgeholt, der Dow-Jones-Index notiert sogar im Plus und gewinnt am Mittag (Ortszeit) 0,1 Prozent auf 34.104 Punkte. Der S&P-500 fällt dagegen um 0,2 Prozent und für den Nasdaq-Composite geht es um 0,1 Prozent nach unten.

Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für Januar lag mit einem Zuwachs von 517.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft deutlich über der Erwartung von 187.000. Zudem sank die Arbeitslosenquote von 3,5 auf 3,4 Prozent, während hier mit einem Anstieg auf 3,6 Prozent gerechnet worden war.

Ein solch robuster Arbeitsmarkt könnte auf den ersten Blick die US-Notenbank auf den Plan rufen, ihr gerade gedrosseltes Tempo im laufenden Zinserhöhungszyklus wieder zu beschleunigen. "Wäre da nicht das Lohnwachstum, auf das die Notenbank besonderes Augenmerk legt und das weitgehend den Erwartungen entsprach", merkt CMC an. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen auf Monatsbasis um 10 Cent bzw 0,3 Prozent und auf Jahresbasis um 4,4 Prozent. "Eine sich in Gang setzende Lohn-Preis-Spirale ist also trotz der angespannten Situation auf dem Jobmarkt nicht erkennbar. Mit dieser Erkenntnis haben sich die Börsen nur kurz geschüttelt, um dann die Rally wieder aufzunehmen", heißt es weiter.

Bei den zudem veröffentlichten Konjunkturdaten ist die Aktivität im Dienstleistungssektor der USA im Januar gestiegen. Der von Institute für Supply Management (ISM) in diesem Sektor erhobene Index erhöhte sich auf 55,2 und sprang damit wieder über die Wachstumsschwelle. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten lediglich 50,6 erwartet nach einem Vormonatsstand von 49,2.

Dollar legt deutlich zu - Anleiherenditen steigen kräftig 

Am Devisenmarkt legt der Dollar nach den US-Arbeitsmarktdaten deutlich zu. Der Dollar-Index erhöht sich um 0,9 Prozent. Die Daten bestätigen, dass der US-Arbeitsmarkt robust ist und Sorgen über Rezessionen unnötig sind, so AvaTrade-Analyst Naeem Aslam. Die Investoren wetten nun darauf, dass die US-Notenbank eine restriktivere Geldpolitik verfolgen wird, ergänzt er. Die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen stützt den Dollar.

Am Anleihemarkt machen die Renditen einen kräftigen Sprung nach oben, nachdem sie in den vergangen Tagen noch deutlich gesunken waren. Die Rendite 10-jähriger Papiere steigt um 12,9 Basispunkte auf 3,53 Prozent. Ein angespannter Arbeitsmarkt wird als widerstandsfähiger Inflationsdruck angesehen, der die Fed davon abhält, noch in diesem Jahr und nicht erst im Jahr 2024 mit einer Zinssenkung zu beginnen, heißt es.

Die Ölpreise zeigen sich volatil. Aktuell fallen die Preise für die Sorten Brent und WTI um bis zu 1,0 Prozent. "Der Rückgang der Arbeitslosenquote auf 3,4 Prozent und damit den niedrigsten Wert seit 1969 dürfte sich längerfristig positiv auf die Rohölpreise auswirken", so Dennis Kissler von BOK Financial. Belastend wirkt der starke Dollar.

Der Goldpreis fällt zurück. Die Feinunze reduziert sich um 2,4 Prozent auf 1.867 Dollar. "Die guten Arbeitsmarktdaten haben die Angst vor weiteren Zinserhöhungen der Fed zur Abkühlung der Lohninflation neu entfacht", sagt Will Rhind, CEO des Investmentfonds GraniteShares. "Die Erwartung weiterer Zinserhöhungen hat den Dollar gestärkt und den Goldpreis geschwächt", ergänzte er mit Blick auf das zinslose Edelmetall.

Apple, Amazon und Alphabet im Minus - Ford knicken ein 

Apple steigen nach anfänglichen Verlusten um 3,8 Prozent. Der iPhone-Hersteller verbuchte im ersten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang, der stärker ausfiel als ohnehin schon befürchtet. Auch gewinnseitig wurde die Erwartung verfehlt.

Amazon büßen 4,6 Prozent ein. Der Online-Einzelhandelsriese enttäuschte mit dem Gewinn, während der Umsatz im vierten Quartal besser als gedacht ausfiel. Für das Gesamtjahr berichtete Amazon aber den ersten Verlust seit 2014. Zudem fiel die Umsatzschätzung für das laufende Erstquartal enttäuschend aus.

Alphabet fallen um 0,5 Prozent. Die Google-Muttergesellschaft hat im vierten Quartal wegen eines schwächeren Wachstums in den Bereichen Internet-Suchwerbung, Youtube-Anzeigen und Cloud-Computing-Diensten weniger umgesetzt und verdient als erwartet.

Der Chiphersteller Qualcomm (+1,0%) hat im ersten Geschäftsquartal wegen der Schwäche des weltweiten Smartphone-Marktes einen etwas stärker als erwarteten Umsatzrückgang verzeichnet. Der Gewinn fiel allerdings überraschend hoch aus. Der Ausblick auf das laufende zweite Quartal enttäuschte aber.

Für die Aktie von Ford geht es kräftig um 5,9 Prozent abwärts. Der Automobilkonzern verfehlte 2022 seine eigene Gewinnprognose.

Starbucks (-3,3%) hat sowohl beim Umsatz als auch Gewinn für das erste Geschäftsquartal aufgrund der Schwäche in China die Markterwartungen verfehlt. Gilead Sciences legen um 5,3 Prozent zu. Der Pharmakonzern lieferte Viertquartalszahlen über der Marktschätzung ab und erhöhte die Dividende.

Die Papiere von Activision Blizzard fallen um 2,2 Prozent. Der US-Videospielehersteller hat eine Untersuchung der US-Börsenaufsicht SEC im Zusammenhang mit Vorwürfen des Fehlverhaltens am Arbeitsplatz und dem Umgang mit Whistleblowern beigelegt. Das Unternehmen zahlt 35 Millionen US-Dollar. Der Vergleich beinhaltet weder ein Schuldeingeständnis von Activision noch ein Dementi.

=== 
INDEX      zuletzt +/- % absolut +/- % YTD 
DJIA     34.104,26 +0,1%  50,32   +2,9% 
S&P-500    4.169,68 -0,2%  -10,08   +8,6% 
Nasdaq-Comp. 12.182,79 -0,1%  -18,03   +16,4% 
Nasdaq-100  12.773,40 -0,2%  -29,74   +16,8% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     4,25   +14,9    4,10   -16,7 
5 Jahre     3,65   +15,5    3,49   -35,3 
7 Jahre     3,59   +15,0    3,44   -37,6 
10 Jahre    3,53   +12,9    3,40   -35,4 
30 Jahre    3,63   +8,6    3,55   -33,5 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Fr, 8:24 Do, 17:30  % YTD 
EUR/USD        1,0836    -0,7%   1,0902   1,0926  +1,2% 
EUR/JPY        141,89    +1,1%   140,11   140,31  +1,1% 
EUR/CHF        1,0019    +0,6%   0,9970   0,9950  +1,2% 
EUR/GBP        0,8977    +0,6%   0,8926   0,8904  +1,4% 
USD/JPY        130,95    +1,8%   128,52   128,39  -0,1% 
GBP/USD        1,2070    -1,3%   1,2213   1,2273  -0,2% 
USD/CNH (Offshore)   6,7948    +0,9%   6,7460   6,7334  -1,9% 
Bitcoin 
BTC/USD       23.598,52    +0,2% 23.531,44 23.870,81 +42,2% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        75,13    75,88   -1,0%   -0,75  -6,6% 
Brent/ICE        81,46    82,17   -0,9%   -0,71  -5,0% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.867,28   1.912,93   -2,4%   -45,65  +2,4% 
Silber (Spot)      22,40    23,48   -4,6%   -1,07  -6,5% 
Platin (Spot)     982,03   1.025,50   -4,2%   -43,48  -8,1% 
Kupfer-Future      4,07     4,09   -0,6%   -0,02  +6,8% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/err

(END) Dow Jones Newswires

February 03, 2023 12:05 ET (17:05 GMT)

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© 2023 Dow Jones News
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