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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Ölpreisanstieg schürt Inflationsangst

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Ölpreisanstieg schürt Inflationsangst

NEW YORK (Dow Jones)--Uneinheitlich zeigt sich die Wall Street am Montag im Verlauf. Der Dow-Jones-Index gewinnt gegen Mittag (Ortszeit New York) 0,7 Prozent auf 33.505 Punkte, der S&P-500 tendiert kaum verändert und der Nasdaq-Composite verliert 0,8 Prozent. Im Blickpunkt steht der sprunghafte Anstieg der Ölpreise. Sie steigen um über 6 Prozent, nachdem Saudi-Arabien und seine Verbündeten von der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) bzw. der Gruppe Opec+ überraschend mitgeteilt haben, dass sie ab Mai mehr als eine Million Barrel pro Tag weniger produzieren würden. Die Financial Times berichtete, die Saudis seien verärgert gewesen, weil das Weiße Haus vergangene Woche erklärt habe, es habe keine Pläne, die strategische Erdölreserve wieder aufzufüllen.

Die Aktien von Chevron (+4,0%), Occidental Petroleum (+4,3%) und Exxon Mobil (+5,6%) profitieren vom festen Ölpreis. Viele andere Sektoren geraten dagegen unter Druck.

"Während höhere Ölpreise normalerweise die Aktienmärkte stützen, wurde die Nachricht von den Aktienhändlern hierzulande nicht begrüßt, da sie Inflationssorgen wieder aufleben lässt, was die ohnehin schon verschwommenen mittelfristigen Rahmenbedingungen für die Geldpolitik noch unsicherer macht", sagt Pierre Veyret, technischer Analyst bei ActivTrades. Und auch James Bullard, Präsident der US-Notenbankfiliale von St. Louis, merkt an, dass der Anstieg der Ölpreise die Inflationsbekämpfung durch die Fed erschweren dürfte.

Während der Ölpreisanstieg Inflationsängste schürt, wecken schwächere Konjunkturdaten Hoffnungen auf ein Nachlassen des Preisauftriebs. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe ist im März weiter und stärker als erwartet in den kontraktiven Bereich gesunken. Sein von S&P Global ermitteltes Pendant stieg zwar etwas, aber weniger als angenommen. Die Bauausgaben gingen im Februar wider Erwarten leicht zurück, während Volkswirte eine Stagnation prognostiziert hatten.

Der ISM-Index deute an, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt eintrübe, meint Jeffrey Roach, Chef-Volkswirt bei LPL Financial. Damit dürfte der Anstieg der Löhne in den kommenden Monaten nachlassen und damit auch der Inflationsdruck, den die US-Notenbank angestrengt zu bekämpfen suche.

Die Anleiherenditen fallen nach den Konjunkturdaten, nachdem sie anfangs im Windschatten des Ölpreises gestiegen waren. Die Zehnjahresrendite sinkt um 5,2 Basispunkte auf 3,42 Prozent. Der Dollar gerät stärker unter Druck; der Dollarindex fällt um 0,4 Prozent.

Tesla unter Druck - Absatzrekord nur dank Preissenkungen 

McDonald's wird in dieser Woche ihre Mitarbeiter über den bereits im Januar in Aussicht gestellten Personalabbau informieren. In einer E-Mail an die Belegschaft in den USA und einige Mitarbeiter im Ausland werden diese angewiesen, von Montag bis Mittwoch von zuhause aus zu arbeiten. Die Aktie gewinnt 0,8 Prozent.

Tesla hat in den ersten drei Monaten des Jahres infolge von Preissenkungen eine Rekordzahl von Fahrzeugen ausgeliefert. Die Aktien fallen um 6,2 Prozent. Beobachter bemängeln, dass der Absatzrekord vor allem drastischen Preissenkungen zu verdanken war.

Swvl Holdings stürzen um 12,9 Prozent ab. Der Verkehrsdienstleister hat mitgeteilt, dass es Interessenbekundungen für potenzielle strategische Alternativen gebe, die derzeit geprüft würden. Allerdings machte die Gesellschaft klar, es gebe keine Garantie dafür, dass der Prozess zu einer Transaktion führen werde.

Micron Technology geben weitere 2,4 Prozent ab. Die chinesischen Behörden gehen gegen den Halbleiterkonzern vor und überprüfen die vom US-Unternehmen in China verkauften Produkte auf ihre Cybersicherheit.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        33.504,83    +0,7%    230,68     +1,1% 
S&P-500       4.110,30    +0,0%     0,99     +7,1% 
Nasdaq-Comp.    12.126,12    -0,8%    -95,78     +15,9% 
Nasdaq-100     13.077,73    -0,8%    -103,62     +19,5% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     4,01   -1,2    4,02   -40,9 
5 Jahre     3,53   -4,6    3,58   -46,8 
7 Jahre     3,48   -5,7    3,54   -49,1 
10 Jahre    3,42   -5,2    3,47   -46,2 
30 Jahre    3,63   -2,1    3,65   -34,0 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Mo, 8:05 Uhr Fr, 17:06 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0886    +0,4%    1,0793     1,0866  +1,7% 
EUR/JPY        144,15    -0,2%    143,96     144,50  +2,7% 
EUR/CHF        0,9942    +0,2%    0,9916     0,9922  +0,5% 
EUR/GBP        0,8784    -0,1%    0,8786     0,8785  -0,7% 
USD/JPY        132,42    -0,7%    133,52     132,99  +1,0% 
GBP/USD        1,2392    +0,5%    1,2283     1,2370  +2,5% 
USD/CNH (Offshore)   6,8811    +0,1%    6,8967     6,8689  -0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD       28.079,44    +0,1%   27.722,28   28.583,59 +69,2% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        80,34    75,67     +6,2%     +4,67  -0,1% 
Brent/ICE        84,71    79,89     +6,0%     +4,82  -0,2% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        50,14    47,84     +4,8%     +2,29 -39,9% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.988,23   1.969,18     +1,0%     +19,05  +9,0% 
Silber (Spot)      23,99    24,11     -0,5%     -0,12  +0,1% 
Platin (Spot)     988,68    994,20     -0,6%     -5,53  -7,4% 
Kupfer-Future      4,05     4,09     -1,1%     -0,05  +6,1% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/raz

(END) Dow Jones Newswires

April 03, 2023 12:14 ET (16:14 GMT)

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© 2023 Dow Jones News
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