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MÄRKTE USA/Anleger mit Blick auf Berichtssaison zurückhaltend

DJ MÄRKTE USA/Anleger mit Blick auf Berichtssaison zurückhaltend

Von Steffen Gosenheimer

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street zeigt sich am Dienstagmittag (Ortszeit) behauptet. Die erst allmählich Fahrt aufnehmende Berichtssaison lässt viele Akteure zunächst abwartend bzw. vorsichtig agieren. Der Dow-Jones-Index verliert 0,1 Prozent auf 33.9573 Punkte, S&P-500 und die Nasdaq-Indizes bewegen sich ebenfalls eng um ihre Vortagesschlusstände.

Allenfalls leicht stützend wirkt, dass die chinesische Wirtschaft im ersten Quartal nach dem Auslaufen der coronabedingten Restriktionen stärker gewachsen ist als erwartet. Allerdings war das Wachstum im langfristigen Vergleich mit 4,5 Prozent gegenüber erwarteten 4,0 Prozent unterdurchschnittlich und liegt auch unter dem avisierten Jahresziel. China sei nicht im Begriff, die Rolle zu wiederholen, die es nach der Finanzkrise 2008/09 als Lokomotive der Weltkonjunktur gespielt habe, merken Ökonomen an. Dazu hat Chinas Industrieproduktion im März die Erwartung knapp verfehlt.

Besser als erwartet ausgefallene Daten aus dem US-Immobiliensektor sorgen ebenfalls für keinen Schwung - auch weil sie zugleich die Sorgen vor weiter steigenden Zinsen anfachen. Die Zahl der Baubeginne schrumpfte im März weniger deutlich als befürchtet.

Dollar kommt zurück - Abwärtstendenz bei Anleihen gebremst 

Der Dollar zeigt nach dem jüngsten Höhenflug eine Gegenbewegung, der Dollarindex büßt mit Gewinnmitnahmen knapp 0,3 Prozent ein. Einer Umfrage der Bank of America zufolge rechnet der Markt mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent mit einer US-Rezession und damit Zinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte 2023. Dies lade zu Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Dollarstärke ein, so Marktbeobachter.

Am Rentenmarkt tut sich wenig, nachdem die Kurse dort drei Tage in Folge deutlicher nachgegeben hatten, die Renditen also gestiegen waren, weil gute Konjunkturdaten Zinserhöhungsfantasie geschürt hatten. Fallende Marktzinsen und der leichtere Dollar stützen den Goldpreis, der um 0,8 Prozent bzw. 16 Dollar auf 2.007 steigt. Die Ölpreise legen leicht zu im Vorfeld der Vorratsdaten eines Branchenverbands am späten Abend.

Goldman Sachs und Johnson & Johnson schwach 

Geschäftszahlen aus dem Finanzsektor liefern Licht und Schatten. Händler bemerken dazu auch, dass Citigroup, JP Morgan und Wells Fargo mit ihren überzeugenden Zahlenausweisen gerade erst die Messlatte sehr hoch gehängt hätten.

Bank of America reiht sich ein in den Reigen positiv ausgefallener Geschäftsberichte. Die Bank hat im ersten Quartal mehr eingenommen und auch verdient als erwartet. Die nach den vergangenen Bankzusammenbrüchen kleinerer Institute genau beäugten Einlagen lagen aber knapp unter Vorjahr. Die Aktie verliert 1,1 Prozent. Die Bank of New York Mellon (-0,3%) hat den Quartalsgewinn um 29 Prozent gesteigert, die Einlagen schrumpften im Vergleich zum Vorjahr aber um 19 Prozent, gegenüber dem Ende des vierten Quartals legten sie aber minimal zu.

Für Goldman Sachs geht es um 1,7 Prozent nach unten. Während die Einnahmen im Quartal hinter der Markterwartung zurückblieben, übertraf der Nettogewinn die Konsensprognose. Allerdings zeigten Einnahmen und Gewinne eine rückläufige Tendenz.

Johnson & Johnson verlieren 2,7 Prozent. Der Pharmakonzern hat mit seinen Quartalszahlen zwar die Marktschätzungen übertroffen und die Prognose für 2023 und die Quartalsdividende angehoben. Allerdings rutschte Johnson & Johnson infolge eines milliardenschweren Vergleichs im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit in die roten Zahlen.

Lockheed Martin steigen um 2,1 Prozent. Der Rüstungskonzern hat besser abgeschnitten als gedacht. Luminar Technologies verteuern sich um 3,8 Prozent, nachdem der Zulieferer im Bereich Autonomes Fahren eine Partnerschaft mit der in Taiwan ansässigen TPK bekanntgegeben hat. Der Kurs von Digital Brands bricht um rund 17 Prozent ein. Der Modedesigner ist im vierten Quartal tiefer als befürchtet in die Verlustzone gerutscht.

Netflix zeigen sich vor den nach Börsenschluss anstehenden Quartalszahlen wenig verändert, nachdem sie am Montag schwach im Markt gelegen hatten.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        33.957,50    -0,1%    -29,68     +2,4% 
S&P-500       4.151,28    -0,0%     -0,04     +8,1% 
Nasdaq-Comp.    12.151,75    -0,0%     -5,97     +16,1% 
Nasdaq-100     13.094,23    +0,0%     6,51     +19,7% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit      Rendite    Bp zu VT  Rendite VT  +/-Bp YTD 
2 Jahre        4,22      +1,7     4,20    -20,4 
5 Jahre        3,69      -1,4     3,71    -30,7 
7 Jahre        3,63      -2,0     3,65    -34,0 
10 Jahre        3,58      -2,5     3,60    -30,1 
30 Jahre        3,79      -2,3     3,81    -18,1 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Di, 8:02 Uhr Mo, 17:26 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0960    +0,3%    1,0944     1,0919  +2,4% 
EUR/JPY        147,04    +0,1%    147,00     146,84  +4,8% 
EUR/CHF        0,9841    +0,2%    0,9823     0,9812  -0,6% 
EUR/GBP        0,8825    -0,0%    0,8825     0,8829  -0,3% 
USD/JPY        134,16    -0,2%    134,32     134,47  +2,3% 
GBP/USD        1,2420    +0,3%    1,2402     1,2367  +2,7% 
USD/CNH (Offshore)   6,8814    -0,0%    6,8758     6,8838  -0,7% 
Bitcoin 
BTC/USD       30.273,03    +2,7%   29.598,67   29.431,26 +82,4% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        81,25    80,83     +0,5%     +0,42  +1,0% 
Brent/ICE        85,10    84,76     +0,4%     +0,34  +0,3% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        42,40    41,13     +3,1%     +1,27 -46,7% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.006,83   1.990,93     +0,8%     +15,91 +10,0% 
Silber (Spot)      25,21    25,08     +0,5%     +0,13  +5,2% 
Platin (Spot)    1.087,20   1.052,75     +3,3%     +34,45  +1,8% 
Kupfer-Future      4,10     4,07     +0,7%     +0,03  +7,4% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

April 18, 2023 12:28 ET (16:28 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
Favoritenwechsel
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