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MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Unsicherheit über Fed-Kurs dämpft Kauflaune

DJ MÄRKTE ASIEN/Uneinheitlich - Unsicherheit über Fed-Kurs dämpft Kauflaune

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Zur Wochenmitte lässt sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz ausmachen. Die Kursausschläge sind jedoch meist recht gering. Händler sprechen von Unsicherheit über den Verlauf der gerade anlaufenden Bilanzsaison und den künftigen Kurs der US-Notenbank. Nachdem einige US-Konjunkturdaten recht gut ausgefallen sind und sich verschiedene Vertreter der Federal Reserve "hawkish" geäußert haben, zweifeln immer mehr Anleger daran, dass die Fed das Tempo ihrer Zinserhöhungen drosseln wird.

Und auch das am Dienstag vermeldete überraschend starke chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) überzeugte auf den zweiten Blick nicht in allen Punkten. Denn das produzierende Gewerbe hinkt noch immer hinterher, auch nachdem die pandemiebedingten Einschränkungen in China aufgehoben wurden.

An der Börse in Schanghai verliert der Composite-Index 0,2 Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong, der am Dienstag deutlich nachgegeben hatte, gibt um weitere 0,5 Prozent nach. Die chinesischen Anleger warteten gespannt auf die Rede von US-Finanzministerin Janet Yellen zu den Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und China, heißt es. Unter den Einzelwerten fallen China Unicom nach Vorlage von Geschäftszahlen um 1,9 Prozent.

In Tokio sinkt der Nikkei-225-Index um 0,4 Prozent. Der Kospi in Seoul rückt um 0,4 Prozent vor. Gesucht sind in Seoul Aktien von Batterieherstellern und -zulieferern wie Posco Future M (ehemals Posco Chemical), die um 7,6 Prozent vorrücken, und SK IE Technology mit plus 8,3 Prozent.

=== 
Index (B rse)      zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.361,80    +0,0%   +4,6%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   28.551,03    -0,4%   +9,8%     08:00 
Kospi (Seoul)      2.580,91    +0,4%   +15,4%     08:00 
Schanghai-Comp.     3.386,05    -0,2%   +9,6%     09:00 
Straits-Times (Sing.)  3.315,35    +0,2%   +2,1%     11:00 
KLCI (Malaysia)     1.426,64    -0,4%   -4,2%     11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Di, 9:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0968    -0,0%   1,0973    1,0959  +2,5% 
EUR/JPY          147,31    +0,1%   147,12    147,25  +5,0% 
EUR/GBP          0,8832    +0,0%   0,8830    0,8822  -0,2% 
GBP/USD          1,2418    -0,1%   1,2426    1,2422  +2,7% 
USD/JPY          134,31    +0,2%   134,09    134,36  +2,4% 
USD/KRW         1.318,20    -0,0%  1.318,24   1.318,69  +4,5% 
USD/CNY          6,8783    +0,0%   6,8760    6,8750  -0,3% 
USD/CNH          6,8834    +0,0%   6,8824    6,8795  -0,6% 
USD/HKD          7,8494    +0,0%   7,8493    7,8499  +0,5% 
AUD/USD          0,6730    +0,0%   0,6728    0,6733  -1,2% 
NZD/USD          0,6205    -0,1%   0,6209    0,6207  -2,3% 
Bitcoin 
BTC/USD        30.193,61    -0,6% 30.378,84   29.717,15 +81,9% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         80,68    80,86   -0,2%     -0,18  +0,3% 
Brent/ICE         84,56    84,77   -0,2%     -0,21  -0,3% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.002,78   1.955,80   +2,4%    +46,98  +9,8% 
Silber (Spot)       25,16    25,23   -0,2%     -0,06  +5,0% 
Platin (Spot)      1.078,90   1.087,00   -0,7%     -8,10  +1,0% 
Kupfer-Future        4,07     4,09   -0,5%     -0,02  +6,7% 
 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/raz

(END) Dow Jones Newswires

April 19, 2023 01:00 ET (05:00 GMT)

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© 2023 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

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