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MÄRKTE USA/Börsen steigen nach Arbeitsmarktdaten deutlich

DJ MÄRKTE USA/Börsen steigen nach Arbeitsmarktdaten deutlich

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street ist nach den Vortagesabgaben am Freitag mit deutlichen Aufschlägen in den Handel gestartet. Stützend wirken neben guten Arbeitsmarktdaten auch die von Apple vorgelegten Quartalszahlen. Am Donnerstag hatten erneut aufgeflammte Sorgen vor einer Ausweitung der Bankenkrise in den USA die Börsen belastet.

Der Dow-Jones-Index legt kurz nach der Startglocke um 1,2 Prozent zu auf 33.511 Punkte. Der S&P-500 notiert 1,1 Prozent höher, während der Nasdaq-Composite um 1,0 Prozent zulegt.

Die mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten für April sind besser als erwartet ausgefallen. Zum einen ist die Beschäftigung mit 253.000 Stellen deutlich stärker gewachsen als mit plus 180.000 prognostiziert, zudem sind die durchschnittlichen Stundenlöhne mit 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat stärker gestiegen. Mit Blick auf die Datenabhängigkeit der Fed stiegen damit an der Börse die Zinserwartungen leicht an, wie es hieß.

Die Fed hatte zuletzt eine mögliche Zinserhöhungspause je nach Datenlagen in Aussicht gestellt, die es ihr erlauben würde, die Folgewirkungen der bisherigen Straffung der Geldpolitik für die Wirtschaft und die Inflation zu beobachten. Im Handelsverlauf werden sich noch Mitglieder der US-Notenbank äußern, von denen man sich weitere Erkenntnisse hinsichtlich der Geldpolitik der Fed erhofft.

Apple nach Zahlen gesucht 

Unter den Einzelwerten legen Apple um 4,3 Prozent zu. Der Technologieriese hatte bereits am Donnerstagabend nach Handelsschluss Geschäftszahlen für das zweite Quartal vorgelegt und damit die Markterwartungen übertroffen. Gestützt wurde das Geschäft von starken iPhone-Umsätzen und einer positiven Entwicklung im Service-Bereich. Zudem will Apple das Aktienrückkaufprogramm um 90 Milliarden US-Dollar ausdehnen und die Quartalsdividende um 4 Prozent auf 24 US-Cent anheben.

Die Aktien der am Vortag mit den Sorgen um den US-Bankensektor unter deutlichen Druck geratenen Regionalbanken erholen sich wieder deutlicher. PacWest Bancorp steigen um 44,2 Prozent, Western Alliance Bancorp um 32,2 Prozent und First Horizon um 5,9 Prozent.

Booking Holdings (-2,5%) hat im ersten Quartal einen Umsatzsprung gemacht und den höchsten Stand an Bruttoreisebuchungen aller Zeiten erreicht. Im Handel bemängelt wurde jedoch ein bereinigtes Betriebsergebnis unter Markterwartung. Die Aktien des Konkurrenten Expedia klettern dagegen trotz eines ausgewiesenen Verlusts um 6,5 Prozent - beflügelt von einem deutlichen Umsatzsprung.

Die Titel des Software-Unternehmens Bill.com Holdings steigen um 21,5 Prozent - gestützt von Geschäftszahlen und einem Ausblick über den Marktprognosen.

Dollar legt etwas zu - Renditen steigen 

Am Devisenmarkt zeigt sich der Dollar nach den Arbeitsmarktdaten etwas fester. Der Dollar-Index steigt um 0,2 Prozent. Der Euro gibt um 0,2 Prozent auf 1,0993 Dollar nach.

Am US-Anleihemarkt steigen die Renditen erneut an. Mit den guten Arbeitsmarktdaten steige die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Notenbank, heißt es aus dem Markt. Zur Wochenmitte waren die Renditen mit der Aussicht auf eine Zinserhöhungspause der Fed deutlich zurückgekommen. Die Rendite zehnjähriger Papiere steigt um 4,7 Basispunkte auf 3,43 Prozent.

Die Ölpreise legen zum Ende der Woche zwar deutlich zu. Auf Wochensicht haben sie aber nachgegeben. Belastet wurden die Preise zuletzt von Rezessions- und Nachfragsorgen.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        33.511,44    +1,2%   383,70   +1,1% 
S&P-500       4.106,13    +1,1%    44,91   +6,9% 
Nasdaq-Comp.    12.090,99    +1,0%   124,59   +15,5% 
Nasdaq-100     13.090,96    +0,8%   108,48   +19,7% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         3,87     +6,6    3,80   -55,4 
5 Jahre         3,39     +5,8    3,33   -60,8 
7 Jahre         3,40     +5,0    3,35   -57,3 
10 Jahre         3,43     +4,7    3,38   -45,0 
30 Jahre         3,77     +3,6    3,74   -19,8 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Fr, 8:51 Do, 17:28  % YTD 
EUR/USD        1,0993    -0,2%   1,1043   1,1006  +2,7% 
EUR/JPY        148,16    +0,2%   148,09   147,50  +5,6% 
EUR/CHF        0,9829    +0,7%   0,9786   0,9755  -0,7% 
EUR/GBP        0,8732    -0,3%   0,8745   0,8756  -1,3% 
USD/JPY        134,77    +0,4%   134,08   134,05  +2,8% 
GBP/USD        1,2590    +0,1%   1,2630   1,2570  +4,1% 
USD/CNH (Offshore)   6,9256    +0,1%   6,9139   6,9208  -0,0% 
Bitcoin 
BTC/USD       29.028,04    +0,6%  29.203,16 28.931,65 +74,9% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        71,23    68,56    +3,9%   +2,67 -11,2% 
Brent/ICE        74,85    72,50    +3,2%   +2,35 -11,2% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        35,92    35,65    +0,7%   +0,27 -54,1% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.011,48   2.051,63    -2,0%   -40,15 +10,3% 
Silber (Spot)      25,52    26,08    -2,1%   -0,56  +6,5% 
Platin (Spot)    1.050,85   1.044,00    +0,7%   +6,85  -1,6% 
Kupfer-Future      3,86     3,86    +0,2%   +0,01  +1,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 05, 2023 09:45 ET (13:45 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
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