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MÄRKTE USA/Leichter - Schuldenstreit lastet weiter

DJ MÄRKTE USA/Leichter - Schuldenstreit lastet weiter

NEW YORK (Dow Jones)--An den US-Börsen ist es am Mittwoch erneut abwärts gegangen. Der Dow-Jones-Index büßte 0,6 Prozent ein auf 32.863 Punkte. Der S&P-500 fiel um 0,6 Prozent, der Nasdaq-Composite büßte 0,5 Prozent ein. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 740 (Dienstag: 1.218) Kursgewinner und 2.221 (1.744) -verlierer. Unverändert schlossen 83 (99) Titel.

Auf den Indizes lasteten unverändert die wachsenden Befürchtungen eines Zahlungsausfalls der USA, der schon Anfang Juni eintreten könnte - mit wahrscheinlich gravierenden Folgen für die Weltwirtschaft. Denn der Streit um die Staatsausgaben und eine Anhebung der Schuldenobergrenze ist noch immer nicht beigelegt. Die Verhandlungen zwischen Republikanern und Demokraten stocken.

"Die Verhandlungen um die Schuldenobergrenze hängen wie ein Damoklesschwert über dem Markt", hieß es dazu von der Saxo Bank. Von Panik wollten deren Strategen jedoch nicht sprechen. Das "Angstbarometer" Vix deute auf einen noch immer recht entspannten Optionsmarkt hin. Aber das könne sich natürlich schnell ändern, je näher der Stichtag am 1. Juni rücke, so die Saxo-Strategen.

Im Blick stand ferner das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung, das indes nur wenig Bewegung in den Aktienmarkt brachte. Eine Mehrheit der Fed-Banker plädierte zwar für eine Zinspause, doch sei die Inflation noch immer "inakzeptabel hoch", so die Meinung des Offenmarktausschusses der Fed. Die Experten von Santander taxierten die Wahrscheinlichkeit eines unveränderten Zinses im Juni auf 70 Prozent und auf 30 Prozent, dass die Zinsen erhöht werden.

Dollar tritt vor Fed-Protokoll auf der Stelle - Öl zieht an 

Der Dollar zeigte sich fester. Teilnehmer verwiesen auf das Fed-Protokoll, demzufolge "fast alle" Fed-Mitglieder sagten, die Fortschritte bei der Kerninflation seien langsamer als erwartet gewesen. Zudem stütze auch der Schuldenstreit, weil der Dollar als sicherer Hafen sogar in diesem Fall gekauft werde.

Der Anleihemarkt tendierte leichter, die Zehnjahresrendite stieg um 3,3 Basispunkte. Hier belastete, dass einige Fed-Mitglieder offen für eine weitere Zinserhöhung sind.

Kräftig aufwärts ging es mit den Ölpreisen, nachdem zunächst der US-Branchenverband API am späten Dienstag eine Abnahme der US-Rohölvorräte vermeldet hatte. Aber auch die staatlichen Daten vom Mittwoch wiesen einen deutlichen Rückgang aus. Rückenwind kam ferner von Äußerungen des saudi-arabischen Energieministers Prinz Abdulaziz bin Salman. Dieser habe Händler davor gewarnt, auf einen weiteren Rückgang des Ölpreises zu wetten, sagte Michael Hewson, leitender Marktanalyst bei CMC Markets UK. "Da sich die Opec+ Anfang Juni trifft und der Markt immer noch unter der im April angekündigten überraschenden Produktionskürzung leidet, besteht das Risiko einer weiteren Kürzung der Produktion", sagte er. "Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Opec+ derartige Überlegungen anstellt, aber das war auch im April nicht der Fall. Es lohnt sich also, vorsichtig zu sein."

Agilent nach Gewinnwarnung unter Druck 

Unter den Einzelwerten an der Börse brachen Agilent um 5,9 Prozent ein. Das Unternehmen hat seine Jahresziele gesenkt, weil die Kunden bei Investitionsentscheidungen "konservativer" seien.

Intuit (-7,5%) hat zwar im dritten Geschäftsquartal den Umsatz gesteigert, Analysten hatten aber mehr erwartet. Palo Alto Networks (+7,7%) hat dagegen im dritten Geschäftsquartal besser abgeschnitten als erwartet und seinen Ausblick angehoben.

Überraschend gute Zahlen für das zweite bzw dritte Geschäftsquartal haben auch das auf Eigenheime spezialisierte Bauunternehmen Toll Brothers (+2,1%) und das Bekleidungsunternehmen Urban Outfitters (+17,6%) vorgelegt.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        32.862,55    -0,6%    -192,96     -0,9% 
S&P-500       4.122,75    -0,6%    -22,83     +7,4% 
Nasdaq-Comp.    12.502,54    -0,5%    -57,71     +19,5% 
Nasdaq-100     13.622,98    -0,4%    -49,56     +24,5% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,36     +4,1     4,32      -6,3 
5 Jahre         3,80     +5,5     3,74     -20,3 
7 Jahre         3,76     +5,0     3,71     -20,7 
10 Jahre         3,73     +3,3     3,70     -14,9 
30 Jahre         3,97     +2,4     3,95      0,4 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Mi, 8:51 Uhr Di, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0756    -0,2%    1,0786     1,0775  +0,5% 
EUR/JPY        149,78    +0,4%    149,46     149,37  +6,7% 
EUR/CHF        0,9730    +0,2%    0,9717     0,9705  -1,7% 
EUR/GBP        0,8699    +0,3%    0,8659     0,8676  -1,7% 
USD/JPY        139,26    +0,5%    138,68     138,60  +6,2% 
GBP/USD        1,2364    -0,4%    1,2447     1,2421  +2,2% 
USD/CNH (Offshore)   7,0650    +0,0%    7,0623     7,0637  +2,0% 
Bitcoin 
BTC/USD       26.304,67    -3,3%   26.746,30   27.308,25 +58,5% 
 
 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        73,85    72,91     +1,3%     +0,94  -7,5% 
Brent/ICE        77,93    76,74     +1,6%     +1,19  -6,9% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        27,85    29,13     -4,4%     -1,28 -61,9% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.960,97   1.975,22     -0,7%     -14,25  +7,5% 
Silber (Spot)      23,08    23,48     -1,7%     -0,40  -3,7% 
Platin (Spot)    1.028,05   1.052,50     -2,3%     -24,45  -3,7% 
Kupfer-Future      3,55     3,65     -2,5%     -0,09  -6,9% 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz

(END) Dow Jones Newswires

May 24, 2023 16:07 ET (20:07 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
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