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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Nvidia treibt Nasdaq

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Nvidia treibt Nasdaq

NEW YORK (Dow Jones)--Zweigeteilt präsentiert sich der Markt an der Wall Street am Donnerstag. Kurz nach Handelsstart verliert der Dow-Jones-Index 0,3 Prozent auf 32.693 Punkte, der S&P-500 gewinnt 0,6 Prozent und der Nasdaq-Composite klettert um 1,4 Prozent. An der Nasdaq stützen die starken Prognosen von Nvidia vom Vorabend. Der Chipkonzern beginnt von der starken Nachfrage nach Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu profitieren. Wegen des hohen Bedarfs an Chips für KI-Anwendungen in Datenzentren hat Nvidia für das laufende Quartal einen Umsatzanstieg um knapp zwei Drittel prognostiziert, womit die Analystenprognose weit übertroffen wurde.

Die Aktie, deren Kurs sich dieses Jahr bereits verdoppelt hat, verteuert sich um weitere 25 Prozent. "Die KI-Revolution mag viel Lärm machen, aber die Ergebnisse der Mikrochip-Firma Nvidia deuten auf eine gewisse Substanz hinter dem Hype hin", sagt Russ Mould, Investment Director bei AJ Bell. Im Schlepptau von Nvidia laufen Advanced Micro Devices um 9,4 Prozent aufwärts.

Die Verluste im Dow erklären Teilnehmer mit den andauernden Sorgen wegen des Streits um die Schuldenobergrenze. "Die Aussicht, dass die US-Regierung nicht in der Lage sein wird, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, hat weiterhin einen großen Einfluss auf die Stimmung der Anleger an den globalen Aktienmärkten", sagt Derren Nathan, Leiter der Aktienanalyse bei Hargreaves Lansdown. Seit etlichen Tagen lastet das Thema auf den Märkten. Derweil hat die Ratingagentur Fitch die USA wegen des Schuldenstreits und eines drohenden Zahlungsausfalls unter Beobachtung gestellt. Damit könnten die USA die Spitzenbonität AAA für ihre Kreditwürdigkeit verlieren, wie Fitch mitteilte.

Vorbörsliche Konjunkturdaten lagen auf der starken Seite. Das BIP legte im ersten Quartal in der zweiten Veröffentlichung mehr zu als erwartet, während die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe unter der Prognose lagen.

Dollar bleibt gesucht 

Der Dollar zeigt sich gut behauptet. Gegen den Euro legt er zu, nachdem die deutsche Wirtschaft in eine technische Rezession abgeglitten ist. Die Gemeinschaftswährung sackt auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten ab. Auch die starken US-Daten verleihen dem Greenback Auftrieb.

Am Anleihemarkt schwanken die Notierungen zwischen kleinen Gewinnen und Verlusten. Aktuell steigt die Zehnjahresrendite um 1 Basispunkt, befördert von den guten Konjunkturdaten.

Die Ölpreise geben einen Teil der jüngsten Gewinne wieder ab. Die Perspektive eines US-Zahlungsausfalls belaste, heißt es. Zudem hat der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak die Möglichkeit weiterer Produktionssenkungen der Opec+ auf dem Treffen kommende Woche heruntergespielt.

Für die Aktien von Guess geht es um 5,6 Prozent nach oben. Der Einzelhändler vermeldete für das erste Quartal einen geringeren bereinigten Verlust als erwartet und übertraf beim Umsatz die Schätzungen der Analysten. Die Papiere von Splunk gewinnen 10 Prozent. Der Hersteller von Datenanalyseplattformen konnte im ersten Quartal den Verlust mehr als halbieren, angetrieben durch höhere Cloud-Service-Umsätze.

American Eagle Outfitters verlieren dagegen 14 Prozent. Das Modeunternehmen verzeichnete im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang aufgrund höherer Ausgaben. Die Aktien von Snowflake knicken um 12 Prozent ein. Das Software-Unternehmen meldete für das erste Quartal einen größeren Verlust als angenommen, übertraf mit dem Umsatz allerdings die Schätzungen des Marktes.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        32.692,67    -0,3%    -107,25     -1,4% 
S&P-500       4.138,38    +0,6%     23,14     +7,8% 
Nasdaq-Comp.    12.661,42    +1,4%    177,26     +21,0% 
Nasdaq-100     13.857,74    +1,9%    253,26     +26,7% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,45     +7,4     4,38      3,1 
5 Jahre         3,83     +0,7     3,82     -17,1 
7 Jahre         3,81     +2,5     3,79     -16,0 
10 Jahre         3,76     +1,0     3,75     -12,3 
30 Jahre         3,97     -1,6     3,99      0,3 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Do, 8:13 Uhr Mi, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0719    -0,3%    1,0736     1,0757  +0,1% 
EUR/JPY        149,56    -0,2%    149,83     149,63  +6,6% 
EUR/CHF        0,9713    -0,2%    0,9731     0,9736  -1,9% 
EUR/GBP        0,8680    -0,2%    0,8693     0,8704  -1,9% 
USD/JPY        139,54    +0,1%    139,61     139,09  +6,4% 
GBP/USD        1,2350    -0,1%    1,2343     1,2359  +2,1% 
USD/CNH (Offshore)   7,0899    +0,4%    7,0847     7,0680  +2,3% 
Bitcoin 
BTC/USD       26.376,53    +0,0%   26.231,38   26.264,58 +58,9% 
 
 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        72,39    74,34     -2,6%     -1,95  -9,3% 
Brent/ICE        76,52    78,23     -2,2%     -1,71  -8,6% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        26,49    27,79     -4,7%     -1,30 -64,3% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.949,17   1.957,14     -0,4%     -7,97  +6,9% 
Silber (Spot)      23,01    23,13     -0,5%     -0,11  -4,0% 
Platin (Spot)    1.025,55   1.028,58     -0,3%     -3,03  -4,0% 
Kupfer-Future      3,58     3,56     +0,6%     +0,02  -6,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/cln

(END) Dow Jones Newswires

May 25, 2023 09:42 ET (13:42 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
SpaceX-Hype zu teuer – Diese 5 Aktien bieten bessere Chancen
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