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MÄRKTE USA/Leichter - Zinssorgen ziehen Nasdaq nach unten

DJ MÄRKTE USA/Leichter - Zinssorgen ziehen Nasdaq nach unten

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen haben zur Wochenmitte mit Abschlägen geschlossen. Während der Dow-Jones-Index nur moderat leichter aus dem Handel ging, gab der Nasdaq-Composite etwas deutlicher nach. Marktteilnehmer verwiesen auf die Erwartung weiterer Zinserhöhungen der US-Notenbank, die besonders auf Technologiewerte durchschlagen.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent niedriger bei 33.952 Punkte. Für den S&P-500 ging es um 0,5 Prozent nach unten. Der technologielastige Nasdaq-Composite notierte 1,2 Prozent tiefer. Dabei gab es insgesamt 1.563 (Dienstag: 954) Kursgewinner und 1.396 (2.025) -verlierer. Unverändert schlossen 102 (98) Titel.

Die Fed werde ihre Zinsen nach der Pause im Juni in den nächsten Monaten weiter erhöhen, führte US-Notenbankpräsident Jerome Powell aus. "Fast alle (FOMC-Mitglieder) erwarten, dass es angemessen sein wird, die Zinssätze bis zum Ende des Jahres etwas weiter anzuheben", sagte der Fed-Chef in der vorbereiteten Stellungnahme für eine Anhörung im Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses.

Powell wies in der Anhörung auf die Möglichkeit hin, dass die US-Notenbank ihre Zinsen langsamer als zuletzt, aber dafür auf ein höheres Niveau als bisher angenommen anheben könnte. Die Frage, wie weit die Fed ihre Zinsen anhebt, sei eine andere als die, in welchem Tempo sie sie anhebe, so der Notenbank-Chef. Es könnte sinnvoll sein, die Zinsen stärker anzuheben, aber in einem moderateren Tempo. Laut Powell gibt es unter seinen Kollegen bei der US-Notenbank eine starke Unterstützung für zwei zusätzliche Zinserhöhungen um 25 Basispunkte in diesem Jahr. "Ich glaube, das ist eine ziemlich gute Einschätzung dessen, was passieren wird, wenn die Wirtschaft so läuft wie erwartet", so Powell.

Powells Ausführungen zu den Konjunkturaussichten, die er für die Anhörung vorbereitet hatte, entsprachen fast exakt denen seiner Pressekonferenz nach der Zinsentscheidung am vergangenen Mittwoch. An diesem Tag hatte die Fed ihren Leitzins erstmals nach zehn Anhebungen in Folge unverändert gelassen. Powell betonte, dass die Notenbank ihre Zinsentscheidungen "Meeting für Meeting" treffen werde. Das volle Durchwirken der Geldpolitik auf die Wirtschaft brauche Zeit. Aus Sicht der Fed sei es essenziell, die Inflation zu senken.

Fedex und Amazon geben nach 

Unter den Einzelwerten ging es für die Fedex-Aktie um 2,5 Prozent abwärts. Der Logistik-Konzern hat im vierten Geschäftsquartal bei rückläufigem Umsatz deutlich weniger verdient. Auch der Ausblick enttäuschte.

Die Aktie von Amazon gab 0,8 Prozent nach. Die US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) verklagt den Onlineriesen. Sie vertritt die Auffassung, der Konzern habe Verbraucher ohne deren Einverständnis dazu verleitet, sich für sein Prime-Programm anzumelden. Zudem soll Amazon die Versuche der Kunden, den Dienst zu kündigen, sabotiert haben.

Dollar gibt nach - Ölpreise steigen 

Am Devisenmarkt notierte der Dollar nach den Ausführungen des US-Notenbankchefs schwächer. Der Dollar-Index gab um 0,5 Prozent nach. Die Powell-Aussagen hätten kaum Neues gebracht, so Beobachter.

Die Renditen am Anleihemarkt stiegen mit den Aussagen des Fed-Chefs zunächst an, kamen im Verlauf jedoch wieder zurück. Die Rendite zehnjähriger Papiere gab schließlich sogar um 0,3 Basispunkte nach auf 3,72 Prozent. Die Märkte wetteten weiterhin darauf, dass die sich abschwächenden wirtschaftlichen Bedingungen in den USA die Fed dazu zwingen werden, die Zinsen nur noch einmal anzuheben, anstatt zweimal, hieß es.

Die Ölpreise legten nach den Vortagesabgaben etwas zu. Marktteilnehmer verwiesen auf Äußerungen des chinesischen Vizepremiers He Lifeng, wonach die wirtschaftliche Entwicklung Chinas in der ersten Jahreshälfte eine solide Dynamik gezeigt habe. Zuletzt hatten Nachfragesorgen auch aufgrund schwacher Wirtschaftsdaten aus China die Preise belastet.

Der Goldpreis zeigte sich wenig verändert. Der Preis für die Feinunze des Edelmetalls fiel leicht um 0,1 Prozent.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        33.951,45    -0,3%   -102,42   +2,4% 
S&P-500       4.365,73    -0,5%   -22,98   +13,7% 
Nasdaq-Comp.    13.502,20    -1,2%   -165,10   +29,0% 
Nasdaq-100     14.867,45    -1,3%   -202,70   +35,9% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,71     +1,3    4,70    28,9 
5 Jahre         3,96     +1,1    3,95    -4,3 
7 Jahre         3,84     +0,3    3,84   -13,0 
10 Jahre         3,72     -0,3    3,72   -16,2 
30 Jahre         3,80     -1,0    3,81   -16,8 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mi, 8:22 Di, 17:14  % YTD 
EUR/USD        1,0989    +0,6%   1,0911   1,0908  +2,7% 
EUR/JPY        155,76    +0,9%   154,67   154,12 +11,0% 
EUR/CHF        0,9812    +0,1%   0,9804   0,9801  -0,9% 
EUR/GBP        0,8600    +0,5%   0,8552   0,8560  -2,8% 
USD/JPY        141,77    +0,3%   141,94   141,27  +8,1% 
GBP/USD        1,2776    +0,1%   1,2764   1,2744  +5,6% 
USD/CNH (Offshore)   7,1773    -0,1%   7,1984   7,1842  +3,6% 
Bitcoin 
BTC/USD       30.110,14    +7,0%  28.801,16 26.759,85 +81,4% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        72,63    71,19    +2,0%   +1,44  -8,5% 
Brent/ICE        77,19    75,90    +1,7%   +1,29  -7,8% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        37,75    38,71    -2,5%   -0,96 -53,9% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.934,43   1.936,36    -0,1%   -1,93  +6,1% 
Silber (Spot)      22,71    23,23    -2,2%   -0,51  -5,2% 
Platin (Spot)     947,98    967,50    -2,0%   -19,53 -11,2% 
Kupfer-Future      3,90     3,88    +0,5%   +0,02  +2,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/

(END) Dow Jones Newswires

June 21, 2023 16:12 ET (20:12 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
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