Anzeige
Mehr »
Samstag, 14.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Mio. € Bewertung. Zwei zugelassene Psychedelika-Produkte. NASDAQ-Uplist in Arbeit.
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
606 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Deutschland, Frankreich und Italien kooperieren bei Rohstoffen

DJ Deutschland, Frankreich und Italien kooperieren bei Rohstoffen

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Die Wirtschaftsminister aus Deutschland, Frankreich und Italien haben eine enge Kooperation zur nachhaltigen Versorgung mit kritischen Rohstoffen vereinbart. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) erklärte bei einer Pressekonferenz mit seinen Amtskollegen, es gelte, neben der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas "die Frage der Wirtschaftssicherheit ganz oben auf die politische Agenda zu setzen". Habeck kündigte an, auch Deutschland wolle wie die beiden übrigen Länder einen Rohstoff-Förderfonds auflegen.

Die Planungen für den von ihm geplanten Fonds seien "im Grunde abgeschlossen", eine Einigung der Ressorts der Regierung gebe es aber noch nicht. Habeck ging aber davon aus. Die anzustrebende Größenordnung solle im Bereich von 500 Millionen bis 1 Milliarde Euro liegen, wie sie nach Angaben der anderen beiden Minister in Frankreich und Italien bereits aufgelegt seien.

Auf Einladung Habecks hatten sich die Minister in Berlin gemeinsam mit Industrievertretern der drei Länder getroffen, um sich über Aspekte der nachhaltigen Versorgung mit kritischen Rohstoffen auszutauschen, teilten die drei Ministerien mit. Für viele Produkte gebe es eine Rohstoffabhängigkeit von bis zu 90 Prozent oder mehr von China, sagte Habeck. "Es muss Ziel von Europa sein, neben der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit dort eine eigene Souveränität herzustellen."

Enge Kooperation beim Recycling verabredet 

Konkret wollten die drei Länder bei der Gewinnung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen enger kooperieren und die Kreislaufwirtschaft voranbringen sowie die Unternehmen bei ihren Anstrengungen zur Sicherung einer nachhaltigen Rohstoffversorgung unterstützen. Zu diesem Zweck sei eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden. Verabredet worden sei "eine enge Kooperation beim Recycling", sagte Habeck.

Ukraine-Krieg und Coronavirus-Pandemie hätten gezeigt, wie stark Deutschland, Frankreich, Italien und die EU bei der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen von einzelnen Staaten und insbesondere von China abhängig seien. Eine sichere und nachhaltige Rohstoffversorgung sei die Grundlage für die Wirtschaft und Industrien der drei Länder, insbesondere auch für die Technologien, die für den ökologischen und digitalen Wandel benötigt würden.

Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sieht in der Kooperation einen "extrem und radikal neuen" Ansatz. "Wir können den ökologischen und digitalen Wandel nicht gewährleisten, wenn wir unseren Unternehmen nicht dabei helfen können, den Zugang zu den Rohstoffen zu sichern, die sie dringend benötigen", sagte er. Wichtig seien gemeinsame Unterstützung und gemeinsamer Einkauf. Es gelte, eine "wirkliche Recycling-Industrie" in Europa zu schaffen. Italiens Wirtschaftsminister Adolfo Urso sprach sich für einen "europäischen strategischen Fonds" zu Rohstoffen aus.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/rio

(END) Dow Jones Newswires

June 26, 2023 11:21 ET (15:21 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.