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XETRA-SCHLUSS/Autos und Banken gefragt - DAX tritt auf der Stelle

DJ XETRA-SCHLUSS/Autos und Banken gefragt - DAX tritt auf der Stelle

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt hat sich am Donnerstag keine einheitliche Tendenz durchgesetzt. Der DAX konnte die jüngsten Aufschläge lediglich behaupten, er schloss 2 Punkte tiefer und damit nahezu unverändert bei 15.947 Punkten. "Der DAX kommt nicht vom Fleck, die Luft ist raus", so Marktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Während Autotitel nach zuversichtlichen Aussagen von Renault und Banken nach den positiven Ergebnissen des neuen US-Stresstests gefragt waren, gerieten vor allem zinsabhängige Aktien unter Druck.

Grund waren unter anderem starke Daten vom US-Arbeitsmarkt. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sind um 24.000 gesunken, gerechnet worden war mit einer nahezu unveränderten Zahl. "Nachdem es kurz so aussah, als ob sich der US-Arbeitsmarkt abkühlt, brummt er nun wieder", so ein Marktteilnehmer. Damit blieben auch die Inflationsaussichten angespannt. "Die Rezessionsgefahr bleibt dagegen gering", sagte er. Zudem wurden die Zahlen zum Wachstum der US-Wirtschaft im ersten Quartal deutlich nach oben korrigiert.

Von den neuen deutschen Juni-Inflationsdaten kamen dagegen keine wesentlichen Impulse. Die Inflation hat wie erwartet zugenommen - verantwortlich dafür waren nicht nur Basiseffekte wie die aus dem 9-Euro-Ticket, sondern auch deutlich steigende Preise für Dienstleistungen. "Die EZB dürfte die Zinsen auf ihrer nächsten Sitzung nun abermals anheben", so Sebastian Becker, Volkswirt der Deutschen Bank.

Renault treibt Autos - und Porsche mit Dividendenfantasie 

Der französische Autohersteller Renault hat seine Prognose für das Gesamtjahr deutlich angehoben, der Kurs stieg um 5,0 Prozent. Renault rechnet für 2023 nun mit einer operativen Marge zwischen 7 und 8 Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen 6 Prozent oder etwas mehr in Aussicht gestellt. Beim operativen freien Cashflow in der Automobilsparte rechnet Renault nun mit 2,5 Milliarden Euro, bislang hatte die Prognose auf 2,0 Milliarden Euro oder etwas darüber gelautet.

Im Windschatten gewannen VW sowie Mercedes je 0,6 Prozent und BMW 1,1 Prozent sowie Conti 0,8 Prozent. Die Aktien der Porsche AG zogen trotz des Dividendenabschlags von 1,01 Euro deutlich um 2,7 Prozent auf 112,30 Euro an. Porsche plant nun mit einer Ausschüttungsquote von etwa 50 Prozent, was für deutlich höhere Dividenden in der Zukunft spricht.

Bei den Banken gewannen Deutsche Bank 1,5 und Commerzbank 1,6 Prozent. Beim neuen Stresstest der US-Notenbank für die 23 größten Banken der Welt haben alle Institute bestanden.

Auf der anderen Seite fielen Covestro um 2,2 Prozent zurück, Brenntag gaben 1,8 Prozent ab, Siemens 1,4 Prozent und RWE 0,6 Prozent.

Henkel unter Druck - HB Fuller belastet 

Henkel fielen nach einem schwachen Ausblick von HB Fuller um 0,3 Prozent. Der US-Konkurrent hatte im Rahmen schwächerer Quartalszahlen mitgeteilt, dass er für das Fiskaljahr einen Umsatzrückgang von 3 bis 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwarte. Die von Fuller genannten Belastungsfaktoren wie geringere Industrieproduktion und Lagerabbau auf Kundenseite könnten auch auf Henkel zutreffen, hieß es am Markt. Im SDAX zogen Bilfinger mit einer Kaufempfehlung der UBS um 7,2 Prozent an.

=== 
INDEX     zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX     15.946,72 -0,0%  +14,53% 
DAX-Future  16.070,00 -0,1%  +13,22% 
XDAX     15.949,56 -0,2%  +15,00% 
MDAX     27.194,33 -0,1%   +8,27% 
TecDAX    3.144,75 -0,0%   +7,66% 
SDAX     13.272,85 -0,2%  +11,30% 
zuletzt   +/- Ticks 
Bund-Future   133,58  -120 
 
Index  Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag 
DAX      21     18   1     2.427,8    54,8  69,6 
MDAX     17     32   1      369,7    16,4  19,7 
TecDAX     7     21   2      506,1    14,5  20,4 
SDAX     29     37   4       92,4    10,3  12,4 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/raz

(END) Dow Jones Newswires

June 29, 2023 11:50 ET (15:50 GMT)

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© 2023 Dow Jones News
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