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MÄRKTE ASIEN/Zins- und Konjunkturängste drücken - Samsung sehr schwach

DJ MÄRKTE ASIEN/Zins- und Konjunkturängste drücken - Samsung sehr schwach

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Die Zinsängste aus den USA und Europa sind am Freitag nach Asien übergeschwappt und haben die regionalen Börsen einmal mehr belastet. Denn bereits am Vortag hatten entsprechende Sorgen die Kurse gedrückt. Ein extrem starker ADP-Arbeitsmarktbericht in Kombination mit weiteren starken US-Konjunkturdaten und falkenhaften Äußerungen aus dem Kreise der Fed hatten an der Wall Street, vor allem aber in Europa für Zingsängste gesorgt und die Börsen auf Talfahrt geführt. Die Anleiherenditen schossen im Gegenzug nach oben.

Doch erreichten die Abgaben in Asien überwiegend nicht das europäische Ausmaß, sondern folgten eher den bescheideneren Verlusten der Wall Street. Händler hielten die Abgaben in Europa auch für übertrieben und verwiesen auf den Umstand, dass die asiatischen Börsen bereits am Vortag mit Zinssorgen vorgelegt hatten. Zum offiziellen US-Arbeitsmarktbericht nach Börsenschluss in Asien hieß es, dass höchstens eine negative Überraschung nach den positiven ADP-Daten bewegen könnte.

Probleme in China nicht gelöst 

Ebenfalls nicht zu Käufen animierte die wirtschaftliche Situation in China. Der Markt wartete weiterhin auf ein umfassendes Konjunkturprogramm, nachdem Premierminister Li die konjunkturelle Erholung als kritisch eingestuft und umfangreiche Maßnahmen angekündigt hatte. Die Börsen in Schanghai und Hongkong verloren trotz der versprochenen Stimuli 0,3 bzw. 0,8 Prozent (im späten Geschäft). Auch der Besuch von US-Finanzministerin Janet Yellen sorgte nicht für Entspannung. Yellen kritisierte die jüngsten chinesischen Exportbeschränkungen. Gestiegene Marktzinsen und schwache Samsung-Zahlen belasteten den Halbleitersektor: Semiconductor Manufacturing International Corporation sanken um 1,2 Prozent.

In Südkorea büßte der Kospi 1,2 Prozent ein - belastet vom Schwergewicht Samsung Electronics. Der Elektronikriese hatte vorgewarnt, dass der operative Gewinn um 96 Prozent schwächer ausfallen könnte als im Vorjahr. Das wäre das schwächste Ergebnis seit mehr als 14 Jahren und deutet darauf hin, dass der weltgrößte Hersteller von Speicherchips, Smartphones und Fernsehgeräten weiterhin mit einer global schwachen Nachfrage nach Technologieprodukten und Halbleitern zu kämpfen hat, obwohl Samsung das Angebot bei Chips reduziert hatte. Der Kurs stürzte um 2,4 Prozent ab. SK Hynix verloren im Schlepptau 1,8 Prozent. LG Electronics und LG Energy Solution büßten 1,8 bzw. 0,5 Prozent ein - nach schwachen Zweitquartalszahlen unter Marktprognose.

Der japanische Nikkei-225 gab 1,2 Prozent ab. Mit den gestiegenen Marktzinsen zählten Technologiewerte zu den schwächsten: Panasonic Holdings verloren 2,8 und Mitsui Fudosan 2,8 sowie Recruit Holdings 1,6 Prozent. Aber auch Automobilwerte zeigten sich schwach.

Der S&P/ASX-200 in Australien schloss 1,7 Prozent tiefer und verbuchte die schlechteste Wochenbilanz seit September 2022. Alle elf Sektoren verbuchten Abgaben.

=== 
Index (Börse)      zuletzt    +/- %   % YTD     Ende 
S&P/ASX 200 (Sydney)  7.042,30    -1,7%   +0,1%     08:00 
Nikkei-225 (Tokio)   32.388,42    -1,2%   +25,6%     08:00 
Kospi (Seoul)      2.526,71    -1,2%   +13,0%     08:00 
Schanghai-Comp.     3.196,61    -0,3%   +3,5%     09:00 
Hang-Seng (Hongk.)   18.357,83    -0,9%   -6,3%     10:00 
Straits-Times (Sing.)  3.134,97    -0,5%   -3,1%     11:00 
KLCI (Malaysia)     1.381,07    -0,4%   -7,3%     11:00 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %   00:00 Do, 9:10 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0871    -0,2%   1,0889    1,0858  +1,6% 
EUR/JPY          155,69    -0,7%   156,86    156,08 +10,9% 
EUR/GBP          0,8540    -0,1%   0,8548    0,8548  -3,5% 
GBP/USD          1,2729    -0,1%   1,2739    1,2703  +5,2% 
USD/JPY          143,18    -0,6%   144,04    143,75  +9,2% 
USD/KRW         1.306,30    -0,2%  1.309,33   1.302,37  +3,5% 
USD/CNY          7,2438    -0,1%   7,2505    7,2481  +5,0% 
USD/CNH          7,2528    -0,1%   7,2582    7,2584  +4,7% 
USD/HKD          7,8252    +0,0%   7,8221    7,8176  +0,2% 
AUD/USD          0,6627    +0,0%   0,6626    0,6679  -2,7% 
NZD/USD          0,6171    +0,2%   0,6158    0,6206  -2,8% 
Bitcoin 
BTC/USD        30.001,44    -0,8% 30.229,74   30.735,67 +80,7% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         72,16     71,8   +0,5%     +0,36  -9,1% 
Brent/ICE         76,85    76,52   +0,4%     +0,33  -7,6% 
GAS                VT-Settlem.         +/- EUR 
Dutch TTF         33,65    32,35   +4,0%     +1,30 -59,8% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.913,85   1.911,05   +0,1%     +2,80  +4,9% 
Silber (Spot)       22,69    22,78   -0,4%     -0,09  -5,3% 
Platin (Spot)       907,25    906,50   +0,1%     +0,75 -15,1% 
Kupfer-Future        3,73     3,73   +0,0%     +0,00  -2,3% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/raz

(END) Dow Jones Newswires

July 07, 2023 04:11 ET (08:11 GMT)

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© 2023 Dow Jones News
Tech-Aktien schwanken – 3 Versorger mit Rückenwind
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.

Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.

Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.

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