BERLIN (dpa-AFX) - Die verbesserten Regelungen zur Aus- und Weiterbildungsförderung können in Kraft treten. Der Bundesrat ließ das vom Bundestag im Juni beschlossene Gesetz am Freitag passieren. Es zielt darauf ab, dem Arbeitskräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken. So sollen zum Beispiel junge Menschen mit der Übernahme von Unterkunfts- und Fahrtkosten ermutigt werden, künftig auch weiter entfernte Praktikums- und Ausbildungsplätze anzunehmen.
Betriebe und Beschäftigte sollen vor dem Hintergrund des Strukturwandels in der Arbeitswelt bei Weiterbildungsmaßnahmen stärker unterstützt werden. Geplant ist unter anderem ein sogenanntes Qualifizierungsgeld als Lohnersatz. Damit soll es möglich werden, Beschäftigte in Branchen im Strukturwandel freizustellen, damit sie eine Weiterbildung für neue Aufgaben im Betrieb absolvieren und gleichzeitig ihre Stelle behalten können./sk/DP/nas
