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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

AKTIENMÄRKTE (18:40 Uhr)

INDEX         Stand   +-% +-% YTD* 
EuroStoxx50    4.236,60  +0,3%  +11,7% 
Stoxx50      3.855,63  -0,3%   +5,6% 
DAX        15.603,40  +0,5%  +12,1% 
FTSE        7.256,94  -0,3%   -2,3% 
CAC        7.111,88  +0,4%   +9,9% 
DJIA       33.982,57  +0,2%   +2,5% 
S&P-500      4.433,08  +0,5%  +15,5% 
Nasdaq-Comp.   13.779,54  +0,7%  +31,7% 
Nasdaq-100    15.181,65  +0,6%  +38,8% 
Nikkei-225    32.388,42  -1,2%  +24,1% 
EUREX         Stand +-Ticks 
Bund-Future     131,21   -14 
*zu Vortag 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        73,15    71,80     +1,9%     +1,35  -7,8% 
Brent/ICE        77,74    76,52     +1,6%     +1,22  -6,6% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        33,05    32,35     +2,2%     +0,70 -59,8% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.927,08   1.911,05     +0,8%     +16,03  +5,7% 
Silber (Spot)      23,06    22,78     +1,2%     +0,28  -3,8% 
Platin (Spot)     913,70    906,50     +0,8%     +7,20 -14,5% 
Kupfer-Future      3,77     3,73     +1,2%     +0,04  -1,4% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Öl und Gold erhalten Auftrieb vom schwächeren Dollar.

FINANZMARKT USA

Etwas fester - Der Arbeitsmarktbericht für Juni hat die Sorgen vor weiter steigenden bzw. längere Zeit hohen Zinsen zumindest gedämpft, die am Donnerstag von extrem starken Beschäftigungsdaten der US-Privatwirtschaft geschürt worden waren. An der Erwartung, dass die US-Notenbank am 26. Juli die Zinsen nach der jüngsten Zinserhöhungspause wieder anheben dürfte, ändern die Daten aber wohl nichts. Im Juni hat sich nicht nur der Stellenaufbau stärker verlangsamt als angenommen, zugleich wurden die Daten zu den neu geschaffenen Stellen in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert. Die Arbeitslosenquote sank wie erwartet geringfügig auf 3,6 Prozent, während die Löhne mit 4,4 Prozent auf Jahressicht nochmals etwas stärker zulegten als im Vormonat. "Das ist zu viel und es passt nicht zum 2-Prozent-Inflationsziel und legt nahe, dass der Arbeitsmarkt eine weitere Abkühlung braucht", kommentiert Andrew Hunter von Capital Economics. Unter den Einzelwerten sacken Levi Strauss um 7,1 Prozent ab. Der Jeanshersteller hat durchwachsene Quartalszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose gesenkt. Die Juni-Umsatzdaten des Großhändlers Costco (-1,6%) überzeugten ebenfalls nicht in allen Punkten. Biogen verbilligen sich um 2,9 Prozent, trotz der Zulassung des Alzheimermedikaments Leqembi durch die US-Arzneimittelbehörde FDA. Die Markteinführung des Mittels dürfte eher langsam vonstatten gehen, warnen Analysten.Weiter dynamisch aufwärts geht es mit Rivian (+15%). Zur Rivian-Hausse tragen die jüngst vermeldeten unerwarteten starken Auslieferungen im zweiten Quartal bei. Tesla (+0,8%) ziehen leicht an. Das Unternehmen hat sich 15 chinesischen Autoherstellern angeschlossen mit der Verpflichtung, den Preiskrieg bei Elektrofahrzeugen zu beenden.

Am Anleihemarkt geht es nach einem anfänglichen Hin und Her nach den Arbeitsmarktdaten mit den Renditen etwas nach unten, nachdem diese am Vortag noch sehr stark gestiegen waren.

FINANZMÄRKTE EUROPA

Etwas fester - Leicht erholt von den kräftigen Vortagsverlusten haben sich die europäischen Aktienmärkte am Freitag ins Wochenende verabschiedet. Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht für Juni bewegte kaum, zumal er letztlich nichts an der Einschätzung änderte, dass die US-Notenbank die Zinsen Ende Juli weiter erhöhen dürfte. Kion (-4,8%) wurden verkauft auf die Nachricht, dass der Finanzchef das Unternehmen verlässt. Clariant (+4,8%) hatte zwar die Prognose gesenkt, doch war dies Analysten zufolge nach schwachen Zahlen von Wettbewerbern keine Überraschung mehr. Zudem ist das operative Ergebnis laut Baader immer noch besser als befürchtet ausgefallen und Berenberg sprach von einem besseren Ausblick als erwartet. Chemiewerte zeigten sich auf breiter Front im Aufwind: BASF gewannen 5,1, Covestro 3,0, Evonik 4,3 und Wacker Chemie 4,5 Prozent. Der Stoxx-Chemiesektor stieg um 1,6 Prozent; er konnte damit das noch kräftigere Minus vom Vortag dennoch nur zum Teil wettmachen. United Internet gaben um 2,1 Prozent nach, HSBC soll die Aktie laut Angaben aus dem Handel abgestuft haben. Just Eat verloren in Amsterdam 2,1 Prozent nach einem negativen Kommentar von JP Morgan. Helma Eigenheimbau bekommt von Banken bis Oktober Zeit für eine Restrukturierung, worauf der Kurs um 34 Prozent nach oben schnellte. Äußerst erfolgreich gestaltete sich das Börsendebüt von Nucera. Die Aktie beendete ihren ersten Handelstag mit 23,52 Euro, 17,2 Prozent über dem Ausgabepreis von 20 Euro. Thyssenkrupp verteuerten sich um 4,7 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt    +/- % Fr, 8:20 Uhr Do, 18:44 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0968    +0,7%    1,0893     1,0874  +2,5% 
EUR/JPY        155,97    -0,6%    156,45     156,70 +11,1% 
EUR/CHF        0,9744    -0,1%    0,9753     0,9745  -1,6% 
EUR/GBP        0,8545    -0,0%    0,8548     0,8542  -3,5% 
USD/JPY        142,21    -1,3%    143,73     144,12  +8,5% 
GBP/USD        1,2837    +0,8%    1,2740     1,2731  +6,1% 
USD/CNH (Offshore)   7,2286    -0,4%    7,2498     7,2628  +4,3% 
Bitcoin 
BTC/USD       30.391,67    +0,5%   30.202,38   30.224,68 +83,1% 
 

Der Dollar gibt nach den US-Arbeitsmarktdaten nach. Der Euro wird mit rund 1,0965 Dollar gehandelt, verglichen mit einem Tagestief bei 1,0870. Entsprechend deutlich um 0,8 Prozent gibt der Dollarindex nach. Der Yen zieht von 144 auf 142,20 je Dollar an.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Die Zinsängste aus den USA und Europa sind am Freitag nach Asien übergeschwappt und haben die regionalen Börsen erneut belastet. Die Abgaben hielten sich jedoch in Grenzen. Händler verwiesen auf den Umstand, dass die asiatischen Börsen bereits am Vortag mit Zinssorgen vorgelegt hatten. Ebenfalls nicht zu Käufen animierte die wirtschaftliche Situation in China. Der Markt wartete weiterhin auf ein umfassendes Konjunkturprogramm, nachdem Premierminister Li die konjunkturelle Erholung als kritisch eingestuft und umfangreiche Maßnahmen angekündigt hatte. Auch der Besuch von US-Finanzministerin Janet Yellen sorgte nicht für Entspannung. Yellen kritisierte die jüngsten chinesischen Exportbeschränkungen. Gestiegene Marktzinsen und schwache Samsung-Zahlen belasteten den chinesischen Halbleitersektor: Semiconductor Manufacturing International Corporation sanken um 1,2 Prozent. Samsung Electronics fielen in Seoul um 2,4 Prozent. Der Elektronikriese hatte vorgewarnt, dass der operative Gewinn um 96 Prozent schwächer ausfallen könnte als im Vorjahr. SK Hynix verloren im Schlepptau 1,8 Prozent. LG Electronics und LG Energy Solution büßten 1,8 bzw. 0,5 Prozent ein - nach schwachen Zweitquartalszahlen unter Marktprognose.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

MERCEDES

Fahrer von Mercedes-Elektroautos in Nordamerika können ihre Fahrzeuge künftig an den Superchargern von Tesla laden. Wie Mercedes-Benz mitteilte, erhalten die Kunden ab 2024 Zugang zu dem Netz von Tesla. Gleichzeitig bauen die Stuttgarter ein eigenes globales Schnellladenetz auf.

NUCERA

Erfolgreich ist das Börsendebüt der Nucera-Aktie am Freitag ausgefallen, auch wenn es zunächst nicht danach aussah. Der erste Kurs der Wasserstofftochter von Thyssenkrupp war mit 20,20 Euro festgestellt worden, was einem mageren Plus von 1 Prozent zum Ausgabepreis von 20 Euro entsprach. Dieser hatte bereits lediglich in der Mitte der ursprünglichen Preisspanne von 19,00 bis 21,50 Euro gelegen. Zum Ende des Xetra-Handels notierte die Aktie jedoch mit 23,52 Euro und damit 17,2 Prozent über dem Ausgabepreis.

ANT GROUP

wird von den Regulierungsbehörden seines Landes wegen zahlreicher Verstöße zur Kasse gebeten. Das Unternehmen, an dem der Online-Händler Alibaba mit etwa einem Drittel beteiligt ist, muss 7,123 Milliarden Yuan zahlen, umgerechnet rund 900 Millionen Euro.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

July 07, 2023 12:42 ET (16:42 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
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