ULM (dpa-AFX) - "Südwest Presse" zum Deal mit Tunesien:
"Nein, natürlich haben Ursula von der Leyen, die ultrarechte Giorgia Meloni und der an der Migrationsfrage gescheiterte Mark Rutte den tunesischen Präsidenten Kais Saied nicht für Menschenrechtsverletzungen gelobt. Aus dem deutschen Außenministerium hört man sogar, man sei besorgt. Immerhin ist unsere Außenpolitik wertegeleitet. Allerdings nur, wenn es passt. Jetzt passt es gerade nicht. Es kommen zu viele Flüchtlinge in Italien an. Und die werden von dort sehr oft weitergeschickt. In Deutschland wird die Unterbringung und Integration von illegal Eingewanderten zum Problem. Das ist nicht ausgedacht und auch nicht hysterisch, sondern ein reales Problem. In einer solchen Situation wollen sich Politiker der meisten Parteien Moral nicht mehr leisten."/yyzz/DP/he
