DJ Knorr-Bremse strebt bis 2026 Marge von über 14 Prozent an
FRANKFURT (Dow Jones)--Knorr-Bremse will in den kommenden Jahren deutlich profitabler werden und den Umsatz steigern. Das Strategieprogramm "Boost 2026" sieht zunächst Effizienzsteigerungen vor, was auch die Trennung von unrentablen Beteiligungen umfasst. In einem zweiten Teil sind ein beschleunigtes Wachstum durch digitale Geschäftsmodelle aus Partnerschaften sowie möglichen Fusionen und Übernahmen vorgesehen.
Konkret strebt Knorr-Bremse für das Jahr 2026 ein Umsatzwachstum auf 8 bis 9 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge von über 14 Prozent an. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern eine Marge von 11,1 Prozent bei einem Umsatz von 7,1 Milliarden Euro erzielt.
"Das wichtigste Ziel für uns als Vorstand und für das Management-Team ist es, unserem Unternehmen langfristig die Position als Weltmarkt- und Technologieführer zu sichern", sagte CEO Marc Llistosella, der seit Jahresbeginn im Amt ist. Dabei stehen auch einzelne Geschäftsbereiche zur Disposition. "Wo immer die Analyse zeigt, dass wir uns nicht als beste Eigentümer einzelner Geschäftsbereiche sehen, werden wir konsequent Trennungsschritte einleiten oder Unternehmensteile einem straffen Sanierungsplan unterziehen", so der Manager. Im Fokus stehe dabei ein Umsatzvolumen von bis zu 1,4 Milliarden Euro.
Knorr-Bremse bestätigte im Zuge des Strategie-Updates den Ausblick für das laufende Jahr. So soll der Umsatz 7,3 bis 7,7 Milliarden Euro erreichen. Die operative Marge wird bei 10,5 bis 12 Prozent gesehen, der freie Cashflow bei 350 bis 550 Millionen Euro.
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July 18, 2023 08:23 ET (12:23 GMT)
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