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MÄRKTE USA/Etwas fester - Goldman Sachs nach Zahlen gesucht

DJ MÄRKTE USA/Etwas fester - Goldman Sachs nach Zahlen gesucht

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street tendiert am Mittwoch im Verlauf etwas fester und verharrt damit in der Nähe des 15-Monatshochs. Der Dow-Jones-Index steigt gegen Mittag (Ortszeit New York) um 0,5 Prozent auf 35.138 Punkte, der S&P-500 und der Nasdaq-Composite gewinnen jeweils 0,4 Prozent. Teilnehmer hoffen, dass gute Unternehmensergebnisse zur Fortsetzung der Rally beitragen können. Die Zahlen von Goldman Sachs haben zwar nicht in allen Punkten überzeugt, doch kommen die Zahlen insgesamt - wie bislang schon andere Ergebnisse aus dem Bankensektor bei den Anlegern gut an. Die Aktie hat anfängliche Verluste mehr als wettgemacht und liegt aktuell 1,7 Prozent im Plus, auch wenn Goldman mit einem überraschend hohen Gewinneinbruch verstimmt hat. Gründe sind eine Flaute im Investmentbanking und ein verhaltener Anleihenhandel sowie höhere Kosten. Gleichwohl fielen die Erträge weniger stark als befürchtet. Nach der Schlussglocke folgen mit Tesla und Netflix zwei Marktlieblinge mit Zahlen, außerdem werden United Airlines, IBM und Alcoa berichten.

Die Kauflaune könnte durch die Hoffnung etwas befördert werden, dass die Zentralbanken aufgrund der sich abkühlenden Inflation bald eine Kurve Richtung Zinswende hinlegen und dass die bisherigen Zinserhöhungen der US-Wirtschaft noch nicht stark geschadet haben. In dieser Hinsicht gab es gute Nachrichten aus Großbritannien, wo die Verbraucherpreise so langsam wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr gestiegen sind.

"Die Märkte konnten sich mit den jüngsten Unternehmens- und Wirtschaftsnachrichten trösten, da es hoffnungsvolle Anzeichen dafür gab, dass die galoppierende Inflation nachlässt", sagt Richard Hunter, Leiter des Bereichs Märkte bei Interactive Investor: "In den USA ist die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung durch die US-Notenbank in der kommenden Woche so gut wie beschlossene Sache, wobei neuere Indikatoren darauf hindeuten, dass die Erhöhung das Ende ihrer aggressiven geldpolitischen Straffungsoffensive markieren könnte", so Hunter weiter.

Dollar leicht und Telekomaktien kräftig erholt 

Am Anleihemarkt laufen die Notierungen am langen Ende mit den britischen Daten leicht nach oben. Der Dollar zeigt sich befestigt, worin Teilnehmer eine Gegenbewegung nach der jüngsten Schwäche sehen. Die Ölpreise notieren leicht im Plus, nachdem die US-Ölvorräte weniger stark geschrumpft sind als angenommen.

Kräftig erholt zeigen sich die stark gebeutelten Telekomwerte. Sie waren am Freitag und Anfang der Woche von einem Bericht des Wall Street Journal über giftige bleiummantelte Kabel belastet worden. Mehrere Analysten halten jedoch die aus diesen Altlasten möglicherweise resultierenden finanziellen Belastungen für überschaubar und die Kursverluste für stark übertrieben. Verizon verbessern sich um 5,5 Prozent, AT&T um rund 8 Prozent, Lumen Technologies um 16,8 Prozent und Frontier Communications Parent um 24,3 Prozent.

Bei den Einzelwerten stehen Microsoft und Activision Blizzard im Blick. Die beiden Unternehmen haben ihre Fusionsvereinbarung bis zum 18. Oktober verlängert, um sich mehr Zeit zu geben, die regulatorischen Hürden zu überwinden. Microsoft steigen um 0,1 Prozent, Activision geben 0,9 Prozent ab.

Aurora Innovation geben um 6,8 Prozent nach. Das Technologieunternehmen mit Schwerpunkt selbstfahrende Fahrzeuge hatte die Platzierung von Aktien im Volumen von bis zu 800 Millionen Dollar angekündigt.

Startek schießen um 13,3 Prozent nach oben. Das Unternehmen, das technologiegestützte Lösungen für das Management von Kundenerfahrungen anbietet, hat ein Übernahmeangebot erhalten.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        35.137,69    +0,5%    185,76     +6,0% 
S&P-500       4.574,19    +0,4%     19,21     +19,1% 
Nasdaq-Comp.    14.411,79    +0,4%     58,15     +37,7% 
Nasdaq-100     15.897,13    +0,4%     55,78     +45,3% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     4,79   +2,6    4,76    36,5 
5 Jahre     4,02   +0,5    4,01    1,5 
7 Jahre     3,91   +0,1    3,90    -6,5 
10 Jahre    3,78   -0,6    3,79    -9,7 
30 Jahre    3,89   -0,9    3,90    -8,1 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Mi, 8:17 Uhr Di, 17:24 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,1193    -0,3%    1,1216     1,1234  +4,6% 
EUR/JPY        156,44    +0,4%    156,36     155,94 +11,5% 
EUR/CHF        0,9625    -0,1%    0,9621     0,9634  -2,8% 
EUR/GBP        0,8681    +0,8%    0,8666     0,8590  -1,9% 
USD/JPY        139,76    +0,7%    139,40     138,81  +6,6% 
GBP/USD        1,2895    -1,1%    1,2942     1,3078  +6,6% 
USD/CNH (Offshore)   7,2337    +0,6%    7,2206     7,1864  +4,4% 
Bitcoin 
BTC/USD       29.962,17    +0,5%   30.086,94   29.875,69 +80,5% 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        76,24    75,75     +0,6%     +0,49  -3,9% 
Brent/ICE        80,30    79,63     +0,8%     +0,67  -3,5% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        25,93    27,07     -4,2%     -1,14 -65,8% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.973,91   1.978,95     -0,3%     -5,04  +8,2% 
Silber (Spot)      25,14    25,13     +0,1%     +0,02  +4,9% 
Platin (Spot)     976,40    986,70     -1,0%     -10,30  -8,6% 
Kupfer-Future      3,80     3,82     -0,6%     -0,02  -0,8% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/raz

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July 19, 2023 12:06 ET (16:06 GMT)

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© 2023 Dow Jones News
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