Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
817 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Wenig verändert - Hellofresh schwach nach Zahlen

DJ MÄRKTE EUROPA/Wenig verändert - Hellofresh schwach nach Zahlen

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen sind am Donnerstag wenig verändert in den Handel gestartet. Die Musik spiele mittlerweile hinter den Kulissen bei den Einzelwerten, heißt es im Handel. Übergeordnete Kurstreiber für Gesamtmarkt und Indizes dürfte es erst mit der Fed-Zinserhöhung und den begleitenden Kommentaren in der kommenden Woche geben. Der DAX rückt um 0,2 Prozent auf 16.147 nach oben, der Euro-Stoxx-50 stagniert bei 4.361 Punkten.

Für etwas Enttäuschung bei einigen Marktteilnehmern könnte sorgen, dass die chinesische Notenbank die Zinsen trotz der zuletzt schwachen Wirtschaftsdaten nicht gesenkt hat. Allerdings hatten Volkswirte wie Thomas Gitzel von der VP Bank bereits im Vorfeld gesagt, dass China schon lange keine "Bazooka" mehr auspacke, dies sei das letzte Mal nach der Finanzmarktkrise 2008 der Fall gewesen. Stattdessen setze die Staatsführung auf gezielte Programme für ausgewählte Branchen.

"Seit letzte Woche Dienstag die 16.000 erneut überschritten wurden, herrscht beim DAX Bewegungsarmut", heißt es beim Vermögensverwalter QC Partners. Während der vergangenen fünf Handelstage habe die Handelsspanne bei gerade mal 1,5 Prozent gelegen. Das sei positiv und negativ zugleich. "Positiv, weil die 16.000 auf der Unterseite seitdem gehalten haben. Negativ, weil den meisten die Fantasie für deutlich steigende Kurse zur Zeit fehlt." Die Berichtssaison könnte nun darüber entscheiden, ob der DAX seine aktuelle Spanne verlasse.

Preisdruck bei deutschen Erzeugerpreisen lässt weiter nach 

Der Preisdruck durch die deutschen Erzeugerpreise hat im Juni weiter nachgelassen. Diese lagen nur um 0,1 Prozent höher als im Juni des Vorjahres. Anleger achten zudem auf die Sitzung der türkischen Zentralbank - hier wird laut Bloomberg-Konsens damit gerechnet, dass die Leitzinsen um 350 Basispunkte auf 18,50 Prozent angehoben werden. "Es gab allerdings auch Spekulationen in den Medien, dass der Zins auf 20 Prozent erhöht werden könnte", so die Commerzbank.

Unter den Einzelaktien geht es für Fresenius um 4,3 Prozent nach oben - im Handel werden technische Gründe ausgemacht. Aber auch die Auflösung der KGaA-Struktur und die Ausgliederung von FMC kommen weiter gut an. Gut im Markt liegen wieder Immobilienwerte: Vonovia gewinnen 1,1 Prozent oder LEG 0,4 Prozent.

Für Hellofresh geht es nach durchwachsenen Geschäftszahlen 5 Prozent nach unten. Wie die Citigroup anmerkt legt der Rückgang der Kundenzahl nahe, dass die Bemühungen im zweiten Halbjahr verstärkt werden müssten. Auch merken die Analysten kritisch an, dass zwar das Mittel der EBITDA-Prognose leicht auf 505 von 500 Millionen Euro gestiegen sei, unter Annahme eines konstanten Währungseinflusses sei die Wachstumserwartung aber um einen Punkt gesenkt worden.

Nach Quartalszahlen zeigen sich Daimler Truck (+0,1%) wenig bewegt. Nachdem der Nutzfahrzeughersteller seine Prognose bereits vor einer Woche erhöht hat, seien überzeugende Geschäftszahlen erwartet worden, heißt es. Lediglich einige Details wie das Margenwachstum dürften noch diskutiert werden. Auch hatten Analysten bereits mit Kurszielerhöhungen auf den verbesserten Ausblick reagiert, so dass dieser Kurstreiber nun ausbleiben dürfte.

Electrolux brechen ein 

Electrolux brechen in Schweden um 14 Prozent ein. Der Haushaltsgerätehersteller hat die Gewinnerwartungen weit verfehlt. Sowohl Preise als auch Absatzmärkte hätten sich negativ entwickelt, heißt es dazu von der Citigroup. Für das kommende Quartal habe Electrolux sogar die eigenen Erwartungen an die Region Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika auf negativ gesenkt, womit nun alle Hauptregionen so gesehen würden. Die Analysten wiederholen daher ihre "Verkaufs"-Empfehlung.

Givaudan verlieren 1,3 Prozent. Der schweizerische Duftstoffhersteller hat durchwachsene Geschäftszahlen zum zweiten Quartal vorgelegt. Der Umsatz stieg nur um 1,2 Prozent auf vergleichbarer Basis, die Analysten von Jefferies hatten 2,9 Prozent erwartet, der Marktkonsens rund 2,2 Prozent mehr. Am schwächsten habe sich das Nordamerika-Geschäft entwickelt. EBITDA und Margen lägen hingegen bis zu 4 Prozent über ihren Schätzungen.

Tendenziell gut kommen die Geschäftszahlen von ABB (+1,3%) im Handel an. "Starke Vorzeichen für eine Rezession zeigen sich hier nicht", sagt ein Händler. Der leichte Rückgang der Auftragseingänge um 2 Prozent finde auf einem sehr hohen Niveau statt. Der Umsatz legte wegen des Abarbeitens von Altaufträgen kräftig um 17 Prozent auf vergleichbarer Basis zu, die Marge fiel mit 17,5 Prozent gut aus. Im Ausblick auf das dritte Quartal erwartet ABB ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich und eine Marge leicht über Vorjahr.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.360,96    -0,0%     -1,32     +15,0% 
Stoxx-50        3.958,22    +0,2%     9,60     +8,4% 
DAX          16.146,91    +0,2%     37,98     +16,0% 
MDAX          28.396,86    +0,1%     16,03     +13,1% 
TecDAX         3.206,82    -0,6%    -18,11     +9,8% 
SDAX          13.719,00    -0,5%    -62,41     +15,0% 
FTSE          7.640,79    +0,7%     52,59     +1,8% 
CAC           7.353,40    +0,4%     26,46     +13,6% 
 
Rentenmarkt       zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,44             0     -0,13 
US-Zehnjahresrendite    3,79           +0,04     -0,09 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Do, 8:05 Uhr Mi, 17:35 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,1211    +0,1%    1,1213     1,1194  +4,7% 
EUR/JPY          156,46    +0,1%    156,37     156,36 +11,5% 
EUR/CHF          0,9618    -0,0%    0,9607     0,9627  -2,8% 
EUR/GBP          0,8677    +0,2%    0,8673     0,8687  -2,0% 
USD/JPY          139,56    -0,0%    139,45     139,68  +6,4% 
GBP/USD          1,2919    -0,1%    1,2928     1,2886  +6,8% 
USD/CNH (Offshore)    7,1839    -0,7%    7,1822     7,2349  +3,7% 
Bitcoin 
BTC/USD        30.178,81    +0,8%   30.154,69   29.900,96 +81,8% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         75,41    75,35     +0,1%     +0,06  -5,0% 
Brent/ICE         79,62    79,46     +0,2%     +0,16  -4,3% 
GAS                VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF         26,47    26,96     -1,8%     -0,49 -68,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.981,27   1.977,11     +0,2%     +4,16  +8,6% 
Silber (Spot)       25,25    25,18     +0,3%     +0,07  +5,4% 
Platin (Spot)       974,78    977,50     -0,3%     -2,73  -8,7% 
Kupfer-Future        3,84     3,81     +0,8%     +0,03  +0,2% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/flf

(END) Dow Jones Newswires

July 20, 2023 04:21 ET (08:21 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.