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MÄRKTE EUROPA/Leichter - Zinssorgen drücken

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - Zinssorgen drücken

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen haben am Donnerstag den Handel mit Abgaben beendet. Der DAX büßte 0,7 Prozent auf 15.677 Punkte ein, der Euro-Stoxx-50 verlor 1,3 Prozent auf 4.228 Punkte. Das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank vom Vorabend unterstrich, dass die Fed-Mitglieder deutlichere Zeichen eines Inflationsrückgangs sehen wollen - ansonsten seien weitere geldpolitische Verschärfungen notwendig. Da die Mehrheit der Notenbanker aber von "signifikanten Aufwärtsrisiken" bei der Inflation ausgeht, könnten noch mehr Zinsschritte erfolgen, als dem Markt lieb ist. Die Renditen an den Anleihemärkten blieben tendenziell unter Aufwärtsdruck.

Neue Sorgen kamen aus China: Nicht nur die Konjunktur läuft dort nicht rund, wie der Nachfrageeinbruch von 29 Prozent beim PC-Hersteller Lenovo zeigte. Dazu kam das Eingeständnis des Vermögensverwalters Zhongzhi, in einer Liquiditätskrise zu stecken. Das sorgt dafür, dass das Schreckgespenst einer ausgewachsenen Immobilien- und Finanzkrise in China weiter umgeht.

Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich derweil im August deutlicher als erwartet verbessert. Im Prinzip sind das günstige Nachrichten - sie stützten allerdings die Erwartung weiterer Zinsschritte durch die US-Notenbank.

Kauf von Ball Aerospace schickt BAE Systems in den Keller 

BAE Systems fielen in London um 4,7 Prozent zurück. Hier belastete der Kaufpreis von 5,55 Milliarden Dollar für das Luft- und Raumfahrtgeschäft des US-Raumfahrtkonzerns Ball Aerospace. Langfristig dürfte dies aber positiv sein, angesichts des Wachstums der Rüstungsindustrie, merkten die Analysten von Shore Capital an. Der Kauf dürfte die größte Transaktion dieses Jahres in Großbritannien sein und zeige das Vertrauen in die Rüstungsindustrie. Ball ist im Bereich Satelliten, Sensoren und Überwachungstechnik aktiv.

Negative Vorlagen für Infineon kamen von Wolfspeed. Der US-Chiphersteller enttäuschte am Vorabend mit einem doppelt so hohen Verlust wie erwartet. "Der Investitionsbedarf in der Branche scheint stärker als befürchtet auf die Gewinne zu drücken", kommentierte ein Händler. Infineon verloren 2,3 Prozent. Techwerte insgesamt wurden auch wegen der Zinssorgen gemieden - SAP büßten 2,5 Prozent ein.

Rheinmetall fielen mit Kursverlusten von 1,0 Prozent auf. Die Aktien befinden sich damit seit über einer Woche auf dem Rückzug. "Sie schwächeln etwas gegenüber der Konkurrenz", sagte ein Händler. Einige Anleger könnten daher ein Top in der Aktie befürchten, nachdem sich der Kurs seit Beginn des Ukraine-Krieges mehr als verdreifacht hatte. Fundamentaler Auslöser dürfte sein, dass Rheinmetall nach Polen nun auch den Großauftrag für Schützenpanzer in Australien an den koreanischen Konkurrenten Hanwah verloren hat.

Docmorris mit besseren Aussichten für das zweite Halbjahr 

Für die Analysten von Jefferies hat Docmorris (+7,8%) im zweiten Quartal den erwarteten Wendepunkt beim Wachstum erreicht. Die Zahlen entsprächen den Schätzungen und zeigten ein Quartalswachstum von 3 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2023 wird Docmorris demnach zu einem Wachstum im Jahresvergleich zurückzukehren - mit einer stark verbesserten Rentabilität.

Als durchwachsen wurden die Geschäftszahlen des niederländischen Versicherer Aegon im Handel eingestuft. Unter dem Strich wurde ein Nettoverlust erwirtschaftet. Der Kurs büßte 5,0 Prozent ein. Unter Druck standen auch die Sanitärtitel von Geberit (-5,6%). So hieß es von der Citi, das EBITDA liege nicht nur 22 Prozent unter dem Vorquartal, sondern auch unter ihren Erwartungen. Adyen brachen um 39 Prozent ein. Die Citigroup sprach von "einer weiteren großen Gewinnenttäuschung" des Zahlungsdienstleisters. Denn das EBITDA liege 15 Prozent unter der Erwartung.

Nach Geschäftszahlen brachen Bijou Brigitte um 16,9 Prozent ein. Das Unternehmen konnte zwar den Umsatz in den ersten 6 Monaten um 13 Prozent auf 149 Millionen Euro steigern. Das ging allerdings mit einem erheblichen Margendruck einher. Das Konzernergebnis nach Ertragsteuern verringerte sich auf 6,2 Millionen Euro nach 8,3 Millionen Euro. Das Unternehmen verwies auf inflationsbedingte Kostensteigerungen sowie auf einmalige im Vorjahr aufgetretene Sondereffekte nach Rückkehr aus der Pandemie.

=== 
Index                 Schluss- Entwicklung Entwicklung  Entwicklung 
.                    stand   absolut     in %      seit 
.                                     Jahresbeginn* 
Euro-Stoxx-50             4.227,83    -56,44    -1,3%     +11,5% 
Stoxx-50               3.906,21    -33,65    -0,9%     +7,0% 
Stoxx-600                451,19    -4,10    -0,9%     +6,2% 
XETRA-DAX              15.676,90   -112,55    -0,7%     +12,6% 
FTSE-100 London            7.310,21    -46,67    -0,6%     -1,3% 
CAC-40 Paris             7.191,74    -68,51    -0,9%     +11,1% 
AEX Amsterdam              737,63    -19,22    -2,5%     +7,1% 
ATHEX-20 Athen            3.106,85    +10,60    +0,3%     +38,0% 
BEL-20 Brüssel            3.615,56    -28,62    -0,8%     -2,3% 
BUX Budapest             56.470,09   +1240,36    +2,2%     +29,0% 
OMXH-25 Helsinki           4.226,16    -6,41    -0,2%     -12,3% 
ISE NAT. 30 Istanbul         8.363,35   +110,46    +1,3%     +40,7% 
OMXC-20 Kopenhagen          2.151,86    -5,65    -0,3%     +17,3% 
PSI 20 Lissabon            6.011,40    -30,71    -0,5%     +4,5% 
IBEX-35 Madrid            9.278,00    -72,50    -0,8%     +12,8% 
FTSE-MIB Mailand           27.879,35   -290,61    -1,0%     +18,8% 
OBX Oslo               1.157,79    +0,36    +0,0%     +6,2% 
PX Prag               1.361,72    +0,31    +0,0%     +13,3% 
OMXS-30 Stockholm           2.154,56    -26,00    -1,2%     +5,4% 
WIG-20 Warschau            2.021,15    -23,20    -1,1%     +12,8% 
ATX Wien               3.125,66    -15,09    -0,5%     +1,7% 
SMI Zürich              10.884,89   -107,42    -1,0%     +1,5% 
*bezogen auf Schlusskurs vom Vortag 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Do, 8:23 Uhr Mi, 17:12 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0871    -0,1%    1,0875     1,0908  +1,6% 
EUR/JPY        158,90    -0,2%    159,16     159,05 +13,2% 
EUR/CHF        0,9558    -0,2%    0,9574     0,9588  -3,4% 
EUR/GBP        0,8529    -0,2%    0,8545     0,8554  -3,6% 
USD/JPY        146,16    -0,1%    146,33     145,79 +11,5% 
GBP/USD        1,2747    +0,1%    1,2727     1,2753  +5,4% 
USD/CNH (Offshore)   7,3117    -0,3%    7,3389     7,3319  +5,5% 
Bitcoin 
BTC/USD       28.041,51    -3,0%   28.638,40   29.134,52 +68,9% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        80,59    79,38     +1,5%     +1,21  +2,2% 
Brent/ICE        84,52    83,45     +1,3%     +1,07  +2,2% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        36,49    37,78     -3,4%     -1,30 -54,3% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.891,18   1.891,71     -0,0%     -0,53  +3,7% 
Silber (Spot)      22,68    22,43     +1,1%     +0,25  -5,4% 
Platin (Spot)     896,50    886,98     +1,1%     +9,53 -16,1% 
Kupfer-Future      3,69     3,66     +0,8%     +0,03  -3,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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August 17, 2023 12:00 ET (16:00 GMT)

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