Anzeige
Mehr »
Sonntag, 05.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.098 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/DAX auf Erholungskurs - Talanx sehr schwach

MÄRKTE EUROPA/DAX auf Erholungskurs - Talanx sehr schwach

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Mittwoch im Frühhandel etwas erholt von den Rückgängen der Vortage. Der DAX liegt ein halbes Prozent höher bei 15.739 Punkten, der Euro-Stoxx-50 gewinnt 0,2. Hier bremsen Öl- und Gaswerte etwas, deren Stoxx-Subindex um 0,7 Prozent nachgibt im Einklang mit dem rund 1 Prozent sinkenden Ölpreis.

Im Blick steht die Sitzung der US-Notenbank, deren Ergebnis nach dem Handelsschluss in Europa veröffentlicht wird. Eine Zinserhöhungspause gelte als ausgemacht, der Fokus dürfte damit auf den aktualisierten Leitzinsprojektionen liegen, blickt Ulrich Stephan, Anlagestratege der Deutschen Bank auf den Abend. An den neuen Zinsprojektionen werde ablesbar sein, ob die Marktteilnehmer für die verbleibenden Zinssitzungen in diesem Jahr richtig liegen. Weil eine weitere Zinsanhebung nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 44 Prozent eingepreist werde, wäre ein Anheben der Projektionen möglicherweise ein negatives Signal für die Aktien- und Zinsmärkte.

Mehrere Faktoren könnten die Inflation in den kommenden Monaten hoch halten, beispielsweise die Entscheidung Saudi-Arabiens, die Kürzungen seiner Rohölproduktion bis zum Ende des Jahres zu verlängern und der Streik der Gewerkschaft United Auto Workers in den USA.

Derweil sind in Deutschland die Erzeugerpreise im August wie erwartet im Jahresvergleich um 12,6 Prozent gesunken. Ein Hoffnungsschimmer kommt aus Großbritannien. Dort stiegen die Verbraucherpreise im August in der Kernrate zwar um 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr; Ökonomen hatten aber mit 6,8 Prozent deutlich mehr erwartet.

Am Devisenmarkt gerät das Pfund darauf merklich unter Druck gegenüber Euro und Dollar. Der unerwartete Rückgang dürfte zwar nicht ausreichen, die Bank of England (BoE) davon abzuhalten, den Leitzins am Donnerstag von 5,25 auf 5,50 Prozent anzuheben, sagt Paul Dales, Chefvolkswirt für Großbritannien bei Capital Economics. Es könnte dann aber womöglich die letzte Zinserhöhung im aktuellen Zyklus sein, weil die erfolgten Erhöhungen nun Wirkung zeigten.

Talanx nach Platzierung unter Druck 

Die Talanx-Aktie verliert gut 6 Prozent auf 61,75 Euro und notiert damit leicht oberhalb des Platzierungspreises. Der Versicherer hat knapp 4,9 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung und gut 1,6 Millionen Aktien aus dem Besitz des Großaktionärs HDI im Schnellverfahren auf den Markt gebracht - zu einem Stückpreis von 61,50 Euro nach einem Schlusskurs von 65,80 Euro, der zugleich ein Allzeithoch war. Der Zeitpunkt für die Kapitalmaßnahme scheint damit gut gewählt.

Verkauft werden Aktien von Luxusgüterherstellern, nachdem sich die Analysten von Jefferies negativ zum dem Sektor geäußert haben und unter anderem LVMH auf "Hold"; abgestuft haben. LVMH verbilligen sich um 0,5 Prozent, Kering geben um 1,0 Prozent und Richemont um 1,4 Prozent nach.

Nach dem Rücksetzer der vergangenen beiden Tage geht es für Hugo Boss dagegen um 1,9 Prozent auf 66,48 Euro nach oben. Jefferies empfiehlt die Aktie jetzt zum Kauf. Das Kursziel lautet auf 80 Euro. Die Analysten sehen bei Boss beträchtliche Marktanteilsgewinne am weniger hohen Ende des Luxussegments. Die Risiken für Gewinnrevisionen dürften im Vergleich zu anderen Luxuswerten deutlich positiver ausfallen.

Knaus Tabbert machen einen Satz um 9 Prozent. Der Wohnmobilhersteller hat die Prognose für die bereinigte Gewinnmarge angehoben und erwartet einen Konzernumsatz zwischen 1,35 und 1,45 (Vorjahr: 1,05) Milliarden Euro. Der Konsens liege beim Umsatz wie auch beim operativen Gewinn eher am unteren Ende der jetzt genannten Spannen, daher dürfte es hier leicht nach oben gehen, heißt es im Handel.

Ein Kursdebakel erleben Gigaset, die um rund 70 Prozent einbrechen. Der Hersteller von Telefonen hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.254,05    +0,3%    11,35   +12,1% 
Stoxx-50        3.988,72    +0,2%    9,88   +9,2% 
DAX          15.739,36    +0,5%    74,88   +13,0% 
MDAX          27.118,97    +0,8%   214,72   +8,0% 
TecDAX         3.044,91    +0,8%    24,89   +4,2% 
SDAX          13.074,53    +0,6%    75,90   +9,6% 
FTSE          7.710,73    +0,7%    50,53   +2,8% 
CAC           7.291,87    +0,1%    9,75   +12,6% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,74          -0,00   +0,17 
US-Zehnjahresrendite    4,36          -0,00   +0,48 
 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Mi, 8:25 Di, 17:12  % YTD 
EUR/USD          1,0686    +0,1%   1,0691   1,0691  -0,2% 
EUR/JPY          158,16    +0,2%   158,14   157,92 +12,7% 
EUR/CHF          0,9592    +0,0%   0,9595   0,9595  -3,1% 
EUR/GBP          0,8654    +0,4%   0,8654   0,8622  -2,2% 
USD/JPY          148,04    +0,2%   147,93   147,73 +12,9% 
GBP/USD          1,2348    -0,4%   1,2354   1,2399  +2,1% 
USD/CNH (Offshore)    7,3127    +0,1%   7,3110   7,3006  +5,6% 
Bitcoin 
BTC/USD        27.104,53    -0,2%  27.053,66 27.198,75 +63,3% 
 
 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         90,20    91,20    -1,1%   -1,00 +15,2% 
Brent/ICE         93,33    94,34    -1,1%   -1,01 +13,7% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         38,31    36,78    +4,1%   +1,52 -54,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.929,33   1.931,30    -0,1%   -1,98  +5,8% 
Silber (Spot)       23,22    23,33    -0,5%   -0,11  -3,1% 
Platin (Spot)       940,40    944,05    -0,4%   -3,65 -12,0% 
Kupfer-Future        3,72     3,72    -0,0%   -0,00  -2,7% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/gos/raz

(END) Dow Jones Newswires

September 20, 2023 04:43 ET (08:43 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.