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Regierung will Deutschland als Vorreiter bei CO2-neutralem Fliegen

DJ Regierung will Deutschland als Vorreiter bei CO2-neutralem Fliegen

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Bei der 3. Nationalen Luftverkehrskonferenz am Flughafen Hamburg haben Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft gefordert, das Klima zu schützen, aber auch die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs und der deutschen Luftfahrtindustrie zu stärken. Das erklärten Bundesverkehrs- und Bundeswirtschaftsministerium in einer Mitteilung. Bei der Tagung gehe es darum, "wie Deutschland den Wandel zum klimaverträglichen Fliegen gestalten kann". In einer Erklärung bekennen sich demnach Politik, Luftverkehrswirtschaft, Luftfahrtindustrie und Gewerkschaften zu dem Ziel, das Fliegen in Deutschland emissionsfrei zu machen.

"Unser Wirtschaftsstandort braucht einen funktionierenden und nachhaltigen Luftverkehr", betonte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP). Niemandem sei geholfen, wenn man die heimische Luftfahrt ausbremse und ausländische Anbieter, die weniger nachhaltigkeitsorientiert seien, die Lücke füllten. "Daher unterstützen wir unsere Luftfahrtunternehmen und Flughäfen dabei, Vorreiter bei der Reduktion von Treibhausgasen zu werden: indem wir Innovation und Forschung fördern, für faire Wettbewerbsbedingungen im Luftverkehr sorgen und in den Aufbau eines Marktes für E-Fuels und andere nachhaltige Flugkraftstoffe investieren." Gemeinsam arbeite man daran, dass Fliegen in Deutschland immer klimaverträglicher werde und international konkurrenzfähig bleibe.

"Klimaschutztechnologien sind der Schlüssel für internationalen Erfolg in der Luftfahrt und unsere Exportstärke ein entscheidender Hebel für mehr globalen Klimaschutz", erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). "Heute fliegt kein Flugzeug weltweit ohne Teile aus Deutschland. Damit das so bleibt und der Standort Deutschland nachhaltig erfolgreich ist, unterstützen wir die Branche bei der Technologieentwicklung", betonte Habeck. Schon seit 2022 legen die Regierung einen besonderen Förderschwerpunkt auf Klimaschutz und auf innovative H2-Technologien.

Luftverkehr soll bis 2045 treibhausgasneutral sein 

Die Ministerien verwiesen auf eine Reihe bereits ergriffener Maßnahmen, um das im Klimaschutzgesetz verankerte Ziel zu erreichen, den Luftverkehr bis 2045 treibhausgasneutral zu machen. So fördere der Bund mit dem "Gesamtkonzept Erneuerbare Kraftstoffe" die Weiterentwicklung und den Markthochlauf von grünem Kerosin und investiere in die Erforschung emissionsfreier Antriebstechnologien auf Basis von Wasserstoff und Strom. International setze sich Deutschland für hohe Umweltstandards beim Fliegen ein.

Der "Arbeitskreis klimaneutrale Luftfahrt" aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Gewerkschaften schlage bei der Luftfahrtkonferenz erste konkrete Maßnahmen vor, betonten die Ministerien. So soll den Angaben zufolge ein "100-Flüge-Programm" zur Erprobung klimaoptimierter Flugrouten beitragen. Auf 100 regulär geplanten Flügen sollen demnach besonders klimasensitive Zonen umflogen werden. Die Wirkung werde vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) und dem Deutschen Wetterdienst ausgewertet.

Weitere Vorschläge umfassten die technische Nachrüstung der Bestandsflotten, effizientere Verkehrssteuerung und mehr Planungssicherheit für Investoren und Kraftstoffproduzenten. Auf der Konferenz werde ferner das neue fliegende H2-Testlabor UpLift des DLR der Öffentlichkeit vorgestellt, das allen Unternehmen offenstehe, die disruptive Technologieansätze schnell in der praktischen Anwendung im Flugzeug testen wollten.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/apo

(END) Dow Jones Newswires

September 25, 2023 04:30 ET (08:30 GMT)

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