Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
720 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Dynamisch gen Süden - Verbio schwach

DJ MÄRKTE EUROPA/Dynamisch gen Süden - Verbio schwach

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte setzen am Dienstag die Abwärtsbewegung der vergangenen Tage dynamisch fort. Das Umfeld bleibt dabei schwierig. Neben einer weiterhin zu hohen Inflation, einem hohen Ölpreis, Wachstumssorgen und dem Zinsumfeld richten sich die Blicke zunehmend auf einen möglichen "Government Shutdown" ab dem 1. Oktober in den USA. Am 30. September läuft die Ausgabenermächtigung der Regierung ab. Zuletzt haben sich laut der DZ Bank die Hoffnungen auf einen Kompromiss verringert. Ein Shutdown würde weite Teile der US-Regierung lahmlegen und Tausende von Bundesbediensteten zwingen, zu Hause zu bleiben.

Der charttechnisch stark angeschlagene DAX verliert 0,6 Prozent auf 15.317 Punkte. Nachdem die 200-Tageslinie mit Schwung unterschritten wurde, wird nach den nächsten Haltemarken geschaut. Nach der runden 15.000er-Marke könnten die Käufer den Bereich von 14.458 Punkten zum Einstieg nutzen - dem Tief vom März dieses Jahres. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,7 Prozent auf 4.140 Punkte nach unten. Der Blick auf die Sektoren zeigt, dass die zyklischen Technologiewerte (-1,4%) verkauft werden, während die Branchen der Versorger und Versicherer leicht im Plus notieren. Am Devisenmarkt bleibt der Euro tendenziell unter Abgabedruck und notiert unter 1,06 Dollar.

Zinsen bleiben Stimmungskiller am Markt 

Für QC Partners bleiben die Zinsen der große Stimmungskiller am Aktienmarkt. Bei 10- und 30-jähriger Laufzeit haben die Renditen deutscher Bundesanleihen neue 12-Jahres-Hochs erreicht. Damit werde die Refinanzierung der Unternehmen immer teurer, "gleichzeitig werden Anleihen zu einer immer attraktiveren Alternative zu Aktien". Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen ist über die psychologisch wichtige Schwelle von 4,50 Prozent gestiegen - aktuell liegt sie bei 4,52 Prozent.

Ein Shutdown sollte nicht mit einem anderen Thema verwechselt werden, das die US-Finanzpolitik und die Märkte ebenfalls regelmäßig durcheinander wirbelt, nämlich die Diskussion um eine Anhebung der Schuldenobergrenze. "Bei der Schuldengrenze hat ein Nicht-Handeln des Kongresses wesentlich stärkere Belastungen für die Wirtschaft zur Folge, bis hin zu einer formalen Staatspleite, wenn Staatsschulden wie etwa Treasurys nicht fristgerecht bedient werden. Bei einem Shutdown wäre der Schuldendienst aber nicht betroffen", so die Commerzbank.

Verbio von schwachem Ausblick belastet 

Während der Gesamtmarkt abverkauft wird, ist die Nachrichtenlage von Seiten der Unternehmen recht dünn. Erst mit dem Beginn des Oktobers und mit dem Start in die Berichtssaison zum dritten Quartal sind von dieser Seite mehr Impulse zu erwarten. Verbio brechen um knapp 9 Prozent ein. Die Aktie wird belastet von einem enttäuschenden Ausblick für das Geschäftsjahr 2023/24. Das Unternehmen rechnet mit einem EBITDA in einer Spanne zwischen 200 bis 250 Millionen Euro. Der Mittelwert von 225 Millionen liegt weit unter der Erwartung von Hauck & Aufhäuser von 255 Millionen Euro.

Eckert & Ziegler (+9%) zog dagegen einen Großauftrag in den USA an Land. Das Unternehmen liefert trägerfreies Lutetium-177 an Point Biopharma Global. Die Vereinbarung habe eine Laufzeit von zehn Jahren mit einem gesamten Umsatzvolumen von über 100 Millionen Euro. Das Unternehmen will dafür seinen US-Standort Wilmington mit einer Investition von 10 Millionen Euro ausbauen.

Trotz der jüngst gestiegenen Volatilität an den Börsen ist das Interesse an dem Börsengang von Schott Pharma weiter gut. Die Spanne wurde von den begleitenden Banken auf 26,50 zu 27 Euro nach zuvor 24,50 zu 28,50 Euro eingeengt. Einige Fonds hätten sich bereits durch den Verkauf der Aktien der Wettbewerber Liquidität besorgt, die nun angelegt werde, heißt es dazu im Handel.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.139,55    -0,7%   -27,82   +9,1% 
Stoxx-50        3.909,87    -0,4%   -16,66   +7,1% 
DAX          15.316,97    -0,6%   -88,52   +10,0% 
MDAX          25.844,46    -1,1%   -285,40   +2,9% 
TecDAX         2.983,91    -0,4%   -12,55   +2,2% 
SDAX          12.660,52    -1,0%   -126,49   +6,2% 
FTSE          7.652,92    +0,4%    28,93   +2,3% 
CAC           7.084,29    -0,6%   -39,59   +9,4% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,79          -0,00   +0,22 
US-Zehnjahresrendite    4,52          -0,01   +0,64 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Di, 8:12 Mo, 17:20  % YTD 
EUR/USD          1,0591    -0,0%   1,0585   1,0589  -1,1% 
EUR/JPY          157,77    +0,1%   157,64   157,58 +12,4% 
EUR/CHF          0,9674    +0,1%   0,9665   0,9664  -2,3% 
EUR/GBP          0,8693    +0,2%   0,8686   0,8674  -1,8% 
USD/JPY          148,97    +0,1%   148,94   148,80 +13,6% 
GBP/USD          1,2183    -0,2%   1,2187   1,2209  +0,7% 
USD/CNH (Offshore)    7,3077    -0,1%   7,3095   7,3134  +5,5% 
Bitcoin 
BTC/USD        26.237,05    -0,2%  26.326,34 26.195,21 +58,1% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         89,77    89,68    +0,1%   +0,09 +15,4% 
Brent/ICE         93,08    93,29    -0,2%   -0,21 +13,4% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF         41,20    44,44    -7,3%   -3,24 -47,3% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.906,17   1.915,97    -0,5%   -9,80  +4,5% 
Silber (Spot)       22,96    23,13    -0,7%   -0,16  -4,2% 
Platin (Spot)       904,95    916,00    -1,2%   -11,05 -15,3% 
Kupfer-Future        3,63     3,64    -0,5%   -0,02  -5,1% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 26, 2023 09:45 ET (13:45 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.