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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

DONNERSTAG: In Südkorea waren die Börsen wegen des Erntedankfests (Chuseok) geschlossen.

FREITAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen des Erntedankfests (Chuseok) geschlossen. In China ruht der Börsenhandel wegen des Mondfests.

AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13:15 Uhr)

INDEX               Stand    +- %     +-% YtD 
E-Mini-Future S&P-500     4.313,50     0%      +8,8% 
E-Mini-Future Nasdaq-100   14.714,75    -0,2%     +29,4% 
Euro-Stoxx-50         4.132,78    +0,0%      +8,9% 
Stoxx-50            3.900,50    -0,0%      +6,8% 
DAX              15.220,08    +0,0%      +9,3% 
FTSE              7.561,73    -0,4%      +1,9% 
CAC              7.085,17    +0,2%      +9,4% 
Nikkei-225          31.872,52    -1,5%     +22,1% 
EUREX               Stand +/- Punkte +/- Punkte YtD 
Bund-Future           127,58    -0,71      -5,22 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.   +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        93,47    93,68   -0,2%     -0,21 +20,1% 
Brent/ICE        96,28    96,55   -0,3%     -0,27 +17,3% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag   +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.875,78   1.875,17   +0,0%     +0,61  +2,9% 
Silber (Spot)      22,57    22,53   +0,2%     +0,05  -5,8% 
Platin (Spot)     896,05    892,00   +0,5%     +4,05 -16,1% 
Kupfer-Future      3,66     3,62   +1,2%     +0,04  -4,1% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Nach dem kräftigen Anstieg vom Vortag geben die Ölpreise einen kleinen Teil ihrer jüngsten Gewinne ab. Der überraschend deutliche Rückgang der US-Ölvorräte hatte die Preise nach oben getrieben. In Verbindung mit den Fördermengenkürzungen der Opec+ schürte dies Befürchtungen, dass sich das Angebot weltweit verknappen könnte.

AUSBLICK AKTIEN USA

Inflationsängste dürften am Donnerstag eine Erholung der US-Aktienmärkte verhindern. Nachdem der Preis für ein Barrel US-Rohöl der Sorte WTI die Marke von 95 Dollar geknackt hat und damit so teuer ist wie seit einem Jahr nicht mehr, wächst unter den Anlegern die Sorge, dass die US-Notenbank aufgrund des hartnäckigen Preisauftriebs die Zinsen länger auf hohem Niveau belassen könnte. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren vorbörslich kaum verändert.

Auch am Anleihemarkt werden höhere Zinsen eingepreist. Dort hat die Zehnjahresrendite die Marke von 4,60 Prozent überwunden und bewegt sich auf einem 16-Jahreshoch. Konjunkturseitig stehen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche im Blick. Volkswirte rechnen mit einem Anstieg, wenngleich auf ein immer noch relativ niedriges Niveau. Daneben wird das Bruttoinlandsprodukt des zweiten Quartals in dritter Lesung veröffentlicht.

Unter den Einzelwerten an der Börse geben Micron vorbörslich fast 5 Prozent nach. Der Chiphersteller hat im vierten Geschäftsquartal einen drastischen Umsatzrückgang verbucht, doch war der Verlust auf bereinigter Basis geringer als angenommen. Allerdings erwartet Micron im laufenden ersten Quartal einen höheren Verlust als von Analysten geschätzt. Einen enttäuschenden Ausblick hat auch Workday (-8,8%) gegeben. Der Anbieter von Cloud-Software rechnet mit einem langsameren Nutzerwachstum als bislang. Eine Vertriebsvereinbarung mit dem Sportartikelanbieter Lululemon (-0,5%) verhilft der Aktie des Fitnessgeräteherstellers Peloton zu einem Kurssprung von 15,7 Prozent. Nach Börsenschluss wird Nike (+0,2%) über den Verlauf des ersten Geschäftsquartals berichten.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Folgendes Unternehmen veröffentlicht im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

22:15 Nike Inc, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- DE 
  14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) September 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+4,7% gg Vj 
     zuvor:  +0,3% gg Vm/+6,1% gg Vj 
     HVPI 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+4,5% gg Vj 
     zuvor:  +0,4% gg Vm/+6,4% gg Vj 
- US 
  14:30 BIP (3. Veröffentlichung) 2Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:   +2,2% gg Vq 
     2. Veröff.:  +2,1% gg Vq 
     1. Quartal:  +2,0% gg Vq 
     BIP-Deflator 
     PROGNOSE:   +2,0% gg Vq 
     2. Veröff.:  +2,0% gg Vq 
     1. Quartal:  +4,1% gg Vq 
 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 214.000 
     zuvor:  201.000 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Kaum verändert - Übergeordnet sind die Belastungsfaktoren trotz der Stabilisierung an den Börsen die gleichen wie zuletzt - vor allem die weiter steigenden Marktzinsen. Mit Blick auf die immer weiter steigenden Ölpreise geht die Sorge um, dass die Zinserwartung "higher for longer" möglicherweise nicht ausreichen wird, was die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) betrifft. Eventuell müsse sie mit einer weiteren Zinsanhebung nachjustieren. Dazu bremst weiter die mögliche Haushaltssperre in den USA. Für einen Impuls dürften die Verbraucherpreise aus Deutschland um 14.00 Uhr MESZ sorgen. Das Börsendebüt von Schott Pharma ist gelungen. Der erste Kurs lag bei 30 Euro, nachdem die Aktien zu 27 Euro zugeteilt wurden. Die Aktie notiert aktuell bei 29,94 Euro. Unter Druck stehen AMS-Osram (-28%). Hier kommt nicht gut an, dass der Halbleiterkonzern für die Neuausrichtung nochmals die Aktionäre zur Kasse bittet. So hieß es, dass für die langfristige Wachstumsfinanzierung eine Kombination aus Kapitalerhöhung, neuen Anleihen und weiteren Finanzierungsinstrumenten über insgesamt 2,25 Milliarden Euro nötig sei. Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung lag per Mittwochabend laut Infront bei knapp 1,5 Milliarden Euro. Die Aktionäre von Lanxess hatten zuletzt keine Freude, aktuell geht es für die Titel erneut um 3,4 Prozent nach unten. Und geht es nach den Analysten der UBS, könnte der Ausblick kassiert werden. Bei Varta belastet der Verkauf eines Insiders, für die Aktie geht es um 4,3 Prozent nach unten.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt    +/- %  Do, 8:17 Mi, 17:30 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0540    +0,3%   1,0502     1,0521  -1,5% 
EUR/JPY        157,38    +0,2%   156,93     157,17 +12,1% 
EUR/CHF        0,9679    +0,1%   0,9671     0,9665  -2,2% 
EUR/GBP        0,8644    -0,1%   0,8654     0,8659  -2,3% 
USD/JPY        149,31    -0,1%   149,39     149,40 +13,9% 
GBP/USD        1,2193    +0,5%   1,2136     1,2150  +0,8% 
USD/CNH (Offshore)   7,3056    -0,2%   7,3124     7,3126  +5,5% 
Bitcoin 
BTC/USD       26.462,63    +0,8% 26.402,21   26.297,18 +59,4% 
 

Der Dollar gibt einen kleinen Teil seiner jüngsten Kursgewinne ab; der Dollarindex sinkt um 0,3 Prozent. Nach Meinung von Beobachtern legt der Greenback aber nur eine Verschnaufpause ein. Die Erwartung weiter hoher US-Zinsen dürfte den Dollar stützen, heißt es von der ING.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Nach dem zaghaften Stabilisierungsansatz am Mittwoch ist es am Donnerstag an den Börsen in Ostasien und in Australien sehr uneinheitlich zugegangen. Der Nikkei-Index in Tokio knickte um 1,5 Prozent ein, in Hongkong lag der HSI im Späthandel 1,3 Prozent zurück. Schanghai und Sydney zeigten sich dagegen wenig verändert. In Schanghai dürfte die jüngste Ankündigung weiterer konjunkturstützender Maßnahmen durch die chinesische Notenbank geholfen haben. Zum starken Minus in Tokio trugt laut Händlern auch bei, dass einige Aktien ex Dividende gehandelt wurden. Ansonsten seien die Belastungsfaktoren die gleichen wie zuletzt auch, hieß es, allen voran die weiter steigenden Marktzinsen. Profiteure der stark gestiegenen Ölpreise waren in der ganzen Region Aktien von Ölunternehmen. Inpex verteuerten sich in Tokio um 2,5 Prozent, Woodside in Sydney um 2,9 Prozent. CNOOC legten in Hongkong gegen den schwachen Markt um 1,3 Prozent zu. Hauptthema in Hongkong war der hoch verschuldete Immobilienriese China Evergrande. Dessen Aktie wurde erneut vom Handel ausgesetzt, einen Monat nachdem nach einem 17-monatigen Handelsstopp der Handel wieder aufgenommen worden war. China Evergrande New Energy Vehicle Group und Evergrande Property Services beantragten ebenfalls einen Handelsstopp, nannten aber keinen Grund. Immobilienaktien wie Country Garden (-2,2%) oder Longfor (-3,5%) gaben in dieser Gemengelage weiter nach. Für die Aktie des im Immobiliensektor stark engagierten Beteiligungsunternehmens CIFI Holdings ging es nach dem 60-Prozent-Absturz am Mittwoch um weitere rund 11 Prozent südwärts.

CREDIT

Der Trend ist intakt, die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt ziehen auch am Donnerstag wieder an. So notiert der iTraxx Europe aktuell bei 82,00 nach 69 vor gerade einmal zwei Wochen. Dabei dürfte weiter zu beobachten sein, dass der Sektor der Öl- und Gaswerte besser als der Sektor der Automobil-Hersteller performt.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

ALLIANZ

trennt sich von ihrem lokalen Geschäft in Saudi-Arabien. Wie der Versicherungskonzern mitteilte, verkauft er seine Beteiligung an der Allianz Saudi Fransi (AzSF) von 51 Prozent an Adnic, einen Versicherer mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Maßnahme sei Teil der Verschlankung der Aktivitäten der Allianz im Nahen Osten. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

BMW

bindet Vorstandschef Oliver Zipse weitere Jahre. Wie der Autokonzern mitteilte, wurde der Vertrag des Managers, der das Unternehmen seit August 2019 führt, bis 2026 verlängert. Zudem teilte BMW mit, dass Jochen Goller in den Vorstand berufen wurde, wo er zum 1. November die Nachfolge von Pieter Nota als Vertriebsvorstand übernimmt.

PORSCHE AG

hält an ihrer Gewinnprognose fest. Trotz der weiterhin sehr herausfordernden makroökonomischen Situation bestätige Porsche seine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr und die darauffolgenden Geschäftsjahre, teilte der Sportwagenhersteller anlässlich des einjährigen Jubiläums seines Börsengangs mit.

RHEINMETALL

Das Bundeskartellamt hat keine Einwände gegen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens des deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall und des ukrainischen Staatskonzerns Ukrainian Defense Industry (UDI). Das neue Unternehmen "soll in der Ukraine Militärfahrzeuge bauen und warten", erklärte Bundeskartellamtschef Andreas Mundt am Donnerstag.

SCHOTT PHARMA

Ein erfolgreiches Debüt auf dem Börsenparkett haben die Aktien von Schott Pharma am Donnerstag hingelegt. Der erste Kurs lag bei 30,00 Euro, nach einem Ausgabepreis von 27,00 Euro. Die ursprüngliche Preisspanne betrug zunächst 24,50 bis 28,50 Euro, wurde dann aber auf 26,50 zu 27 Euro eingeengt. Aktuell notieren die Papiere bei 29,66 Euro und damit 9,9 Prozent über dem Ausgabekurs.

DIAGEO

hat seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigt - trotz einer Warnung vor anhaltendem Kostendruck und makroökonomischen Herausforderungen.

RYANAIR

Lieferverzögerungen bei Boeing wirken sich auf den Flugplan bei Ryanair aus. Wie der Billigflieger mitteilte, dünnt er seinen Flugplan für Herbst und Winter aus. Flugstreichungen sollen ab Ende Oktober beginnen.

RYANAIR

ist mit Klagen gegen staatliche Beihilfen für die Konkurrenz-Airline SAS endgültig gescheitert. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg wies die Ryanair-Klagen am Donnerstag ab. Es ging um Unterstützung für SAS zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühling 2020. (Az. C-320/21 u.a.)

PHILIP MORRIS INTERNATIONAL

senkt seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Als Grund nannte der Konzern die Stärkung des US-Dollars gegenüber einer Reihe von Währungen sowie einen bilanzbezogenen Währungseffekt in Argentinien.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

September 28, 2023 07:19 ET (11:19 GMT)

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