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MÄRKTE EUROPA/Freundlich dank US-Entspannung - Fresenius fallen

DJ MÄRKTE EUROPA/Freundlich dank US-Entspannung - Fresenius fallen

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einer freundlichen Eröffnung zeigen sich die europäischen Aktienmärkte am Montag. Im DAX geht es 0,2 Prozent höher auf 15.416 Zähler, der Euro-Stoxx-50 klettert um 0,3 Prozent auf 4.188 Punkte. Größere Sprünge in Deutschland erwarten Händler angesichts des Brückentages aber nicht. Zudem fehlen Impulse aus Asien wegen der Feiertage an den chinesischen Börsen und in Seoul. In Tokio kam trotz eines unerwartet guten Tankan-Berichts keine Dynamik auf.

Für Erleichterung sorgt, dass der befürchtete Shutdown in den USA in letzter Minute abgewendet wurde. Der Übergangshaushalt erspart den USA Wachstumsverluste. Ulrich Stephan von der Deutschen Bank beziffert sie mit 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten des Bruttoinlandsprodukts pro Woche. Mit dem Übergangshaushalt wurde ein Shutdown erst einmal abgewendet, er gilt für 45 Tage bis zum 17. November. Jedoch bremsen die Renditen der Langläufer, auch die Ölpreise legen wieder etwas zu.

Vom Tageskalender sind keine stärkeren Impulse zu erwarten: Aus Europa werden zwar viele Einkaufsmanager-Indizes erwartet, überwiegend aber in zweiter Lesung. Hier dürfte nur auf kräftige Auf- oder Abwärtsrevisionen reagiert werden. In den USA stehen neben dem ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe die Bauausgaben zur Veröffentlichung an.

Hoffen auf Charttechnik 

Mit dem Beginn des Oktobers rückt die saisonal stärkste Phase an der Börse näher. "Mit dem neuen Monat beginnt die schönste Zeit des Jahres an der Börse", so Marktanalyst Christoph Geyer. Die Statistik zeige, dass in den letzten 24 Jahren die Jahresendrallye 20 Mal mit dem Oktober begonnen habe. Dabei sei ein positiver Ertrag von durchschnittlich über 7 Prozent erzielt worden.

Andererseits gilt der Oktober selbst auch noch als schwieriger Monat, auch wegen des Crashs 1987. Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest sieht deshalb erst um Halloween herum Einstiegsmöglichkeiten für die saisonal stärkste Phase des Börsenjahres. Und auf die 200-Tage-Linie als wichtige Hürde auf dem Weg nach oben verweist Thomas Altmann von QC Partners. Sie verläuft bei 15.578 Punkten.

Fresenius leiden unter Dividendensorgen 

Bei den Einzelunternehmen ist die Nachrichtenlage dünn. Die Deutsche Bank wird etwas belastet gesehen, nachdem das Kundenchaos bei der Postbank für den Mutterkonzern Konsequenzen hat: Die Finanzaufsicht Bafin hat einen Sonderbeauftragten entsendet, der die Bank bei der Behebung ihrer Probleme überwacht. Die Aktien notieren 0,1 Prozent leichter.

Hauptverlierer im DAX sind indes Fresenius. Die Aktien verlieren 3,2 Prozent wegen Spekulation um einen Dividendenausfall. Wegen der für die Kliniktochter Helios in Anspruch genommenen staatlichen Energiehilfe darf der DAX-Konzern für das Jahr 2023 möglicherweise weder eine Dividende an seine Aktionäre noch Boni an die Manager zahlen. Die Aktien hatten bislang eine Dividendenrendite über 5 Prozent.

BASF klettern um 0,7 Prozent dank Berichten über den eventuellen Verkauf von Bereichen bis zu 10 Milliarden Euro. Neben Wintershall Dea könnten das Katalysatorengeschäft für Verbrennerautos, Teile der Sparte mit Lacken und Beschichtungen sowie einzelne Werke im Geschäft mit Nahrungszusätzen verkauft werden.

Commerzbank verlieren um 0,7 Prozent. Hier hat Goldman Sachs das Kursziel leicht gesenkt. Starke Bewegungen lösen Umstufungen im MDAX aus: So springen Jungheinrich um 3,5 Prozent und Kion um 2,1 Prozent an. Beide Titel wurden in der Ersteinstufung durch Jefferies zum Kauf empfohlen. Bei Sixt geht es sogar um 4,8 Prozent höher dank der Erhöhung auf Kaufen durch Baader.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.187,57    +0,3%    12,91     +10,4% 
Stoxx-50        3.924,50    +0,1%    4,64     +7,5% 
DAX          15.415,51    +0,2%    28,93     +10,7% 
MDAX          26.234,71    +0,6%   159,60     +4,5% 
TecDAX         3.024,89    +0,2%    5,11     +3,6% 
SDAX          12.975,15    +0,8%    99,38     +8,8% 
FTSE          7.618,60    +0,1%    10,52     +2,1% 
CAC           7.164,08    +0,4%    29,02     +10,7% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,87          +0,03     +0,30 
US-Zehnjahresrendite    4,63          +0,05     +0,75 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Mo, 8:07 Fr, 17:20 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0573    +0,0%   1,0564     1,0582  -1,2% 
EUR/JPY          158,33    +0,2%   158,13     157,98 +12,8% 
EUR/CHF          0,9641    -0,3%   0,9679     0,9682  -2,6% 
EUR/GBP          0,8671    +0,1%   0,8672     0,8671  -2,0% 
USD/JPY          149,74    +0,1%   149,65     149,30 +14,2% 
GBP/USD          1,2192    -0,0%   1,2186     1,2203  +0,8% 
USD/CNH (Offshore)    7,3003    +0,0%   7,3054     7,2893  +5,4% 
Bitcoin 
BTC/USD        28.299,37    +4,2%  28.038,42   26.917,19 +70,5% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         90,65    90,79    -0,2%     -0,14 +16,5% 
Brent/ICE         92,32    92,20    +0,1%     +0,12 +13,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.839,73   1.848,63    -0,5%     -8,91  +0,9% 
Silber (Spot)       21,76    22,18    -1,9%     -0,42  -9,2% 
Platin (Spot)       907,78    905,78    +0,2%     +2,00 -15,0% 
Kupfer-Future        0,00     3,73     0%       0  -2,5% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mod/err

(END) Dow Jones Newswires

October 02, 2023 04:11 ET (08:11 GMT)

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