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MÄRKTE USA/Anleger suchen vor dem Wochenende sichere Häfen

DJ MÄRKTE USA/Anleger suchen vor dem Wochenende sichere Häfen

Von Steffen Gosenheimer

NEW YORK (Dow Jones)--Die sich anbahnende Eskalation im Krieg zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas hat zum Wochenausklang die Stimmung an der Wall Street getrübt. "Anleger bringen ihre Schäfchen ins Trockene und realisieren die Wochengewinne. Die Furcht, dass am Wochenende eine Invasion Israels in Gaza bevorstehen könnte, erhöht die Unsicherheit und könnte eine Ausweitung der Verluste am Montag mit sich bringen", sagte IG-Marktexperte Salah-Eddine Bouhmidi

Bremsend wirkte auch, dass sich die Stimmung der US-Verbraucher im Oktober eingetrübt hat. Der an der Universität Michigan berechnete Index sank deutlicher als erwartet. Außerdem brachte die Umfrage höhere Inflationserwartungen der Verbraucher als zuletzt zutage.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,1 Prozent höher bei 33.670 Punkten. Der S&P-500 fiel dagegen 0,5 Prozent zurück, die Nasdaq-Indizes rutschten sogar bis 1,2 Prozent ab. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 1.079 (Donnerstag: 460) Kursgewinner und 1.809 (2.429) -verlierer. Unverändert gingen 69 (65) Titel aus dem Handel.

Goldpreis schießt um 60 Dollar nach oben 

Überzeugende Quartalszahlen der großen US-Banken JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo bescherten deren Aktien zwar Kursgewinne, stützten in der Breite aber kaum.

Auch die wieder sinkenden Renditen nach dem massiven Anstieg am Vortag stützten den Aktienmarkt nicht. Zumal sie vor allem deswegen sanken, weil Anleihen angesichts der Lage in Israel in ihrer Funktion als sicherer Hafen gekauft wurden. Die Zehnjahresrendite sank um 8 Basispunkte auf 4,62 Prozent.

Der Dollar zeigte sich trotz der sinkenden US-Zinsen stabil, der Euro kostete zuletzt 1,0514 Dollar. Auch der Dollar war als sicherer Hafen gesucht. Ebenso das Gold, das einen Satz um 3,2 Prozent bzw. fast 60 Dollar auf 1.928 je Feinunze machte.

Bankaktien steigen 

Dem Abwärtstrend entziehen konnten sich Aktien aus dem Ölsektor, ihr Subindex gewann 2,3 Prozent. Treiber waren die stark steigenden Ölpreise, sie legten um 5,7 Prozent zu. Hintergrund ware Befürchtungen vor einer Ausweitung des Krieges in Israel, beispielsweise auf den Iran, einen Unterstützer der Hamas. In der Folge könnte dadurch das Ölangebot aus der Region negativ beeinträchtigt werden, hieß es. Dazu verhängten die USA erstmals Sanktionen gegen zwei Öltanker und ihre Eigner, weil sie russisches Rohöl über der westlichen Preisobergrenze von 60 Dollar pro Barrel transportiert hatten.

Für den Subindex der Banken ging es um 0,6 Prozent nach oben. JP Morgan profitierte im dritten Quartal von höheren Zinsen und einer geringeren Risikovorsorge. Die Bank steigerte den Gewinn kräftig auf netto 13,2 Milliarden Dollar und übertraf die Markterwartung. Die Aktie gewann 1,5 Prozent. Auch Wells Fargo (+3,1%) verbesserte den Gewinn deutlich auf 5,77 Milliarden Dollar. Die Citigroup (-0,2%) konnte ihren Gewinn dank höherer Zinsen und trotz gestiegener Kosten leicht auf 3,54 Milliarden Dollar steigern. Analysten hatten mit einem deutlichen Gewinnrückgang gerechnet. Alle drei Bankaktien hatten im frühen Verlauf noch deutlich größere Gewinne aufgewiesen. Goldman Sachs gaben um 0,4 Prozent nach.

Unitedhealth erhöht Ausblick erneut - Birkenstock-Misere geht weiter 

Unitedhealth zogen um 2,6 Prozent an. Der Krankenversicherer verdiente im dritten Quartal mit 5,8 Milliarden Dollar mehr als von Analysten erwartet und hob die Prognose für das Gesamtjahr erneut an.

Microsoft gaben um 1,0 Prozent nach. Dass die britische Wettbewerbsbehörde die geplante Übernahme des Videospielanbieter Activision Blizzard nach Zugeständnissen genehmigte und damit den Weg frei machte für die 75 Milliarden Dollar schwere Transaktion, war allgemein erwartet worden.

Der Gewinn der Fondsgesellschaft Blackrock stieg derweil im Quartal zwar, die Mittelzuflüsse sanken aber. Die Aktie verlor 1,3 Prozent.

Qualcomm verbilligten sich um 2,5 Prozent. Der Chiphersteller will im Dezember seine Belegschaft um etwa 2,5 Prozent verkleinern. Im August hatte Qualcomm gewarnt, dass das Umsatzwachstum von einer Erholung der Mobilfunkverkäufe und der Verkäufe in China abhänge.

Weiter abwärts ging es mit der Birkenstock-Aktie, diesmal um 3,1 Prozent auf 36,38 Dollar. Die Aktie des deutschen Sandalenherstellers, der zum LVMH-Luxuskonglomerat gehört, war am Mittwoch zum Ausgabekurs von 46 Dollar an der Nyse gestartet. Seitdem ist der Kurs nur gefallen.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut +/- % YTD 
DJIA        33.670,29    +0,1%     39,15   +1,6% 
S&P-500       4.327,78    -0,5%    -21,83   +12,7% 
Nasdaq-Comp.    13.407,23    -1,2%    -166,99   +28,1% 
Nasdaq-100     14.995,12    -1,2%    -188,99   +37,1% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         5,04     -3,4     5,07    61,7 
5 Jahre         4,64     -5,4     4,69    64,1 
7 Jahre         4,65     -7,3     4,73    68,3 
10 Jahre         4,63     -7,3     4,70    74,7 
30 Jahre         4,77     -8,6     4,86    80,1 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Fr, 8:11 Uhr Do, 17:05  % YTD 
EUR/USD        1,0511    -0,2%    1,0543   1,0553  -1,8% 
EUR/JPY        157,18    -0,3%    157,82   158,02 +12,0% 
EUR/CHF        0,9481    -0,8%    0,9565   0,9564  -4,2% 
EUR/GBP        0,8658    +0,1%    0,8645   0,8639  -2,2% 
USD/JPY        149,53    -0,2%    149,70   149,74 +14,0% 
GBP/USD        1,2140    -0,3%    1,2194   1,2215  +0,4% 
USD/CNH (Offshore)   7,3128    +0,0%    7,3068   7,3089  +5,6% 
Bitcoin 
BTC/USD       26.769,79    +0,1%   26.794,30 26.689,78 +61,3% 
 
 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        87,68    82,91     +5,8%   +4,77 +12,7% 
Brent/ICE        90,92    86,00     +5,7%   +4,92 +11,2% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     1.928,99   1.869,07     +3,2%   +59,92  +5,8% 
Silber (Spot)      22,68    21,88     +3,7%   +0,80  -5,4% 
Platin (Spot)     884,13    873,00     +1,3%   +11,13 -17,2% 
Kupfer-Future      3,57     3,59     -0,5%   -0,02  -6,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos

(END) Dow Jones Newswires

October 13, 2023 16:08 ET (20:08 GMT)

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