DJ Merck will Strombedarf in Europa ab 2025 aus erneuerbaren Energien decken
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Darmstädter DAX-Konzern Merck will seine in der Europäischen Union und der Schweiz eingekaufte Strommenge ab 2025 zu 100 Prozent mit Energiezertifikaten aus erneuerbaren Quellen decken. Dies sei ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zum strategischen Nachhaltigkeitsziel des Konzerns, bis 2040 klimaneutral zu werden, teilte die Merck KGaA mit.
Dazu hat der Pharma- und Technologiekonzern mit den Erneuerbare-Energien-Unternehmen Matrix Renewables und Renantis so genannte virtuelle Stromabnahmeverträge über insgesamt rund 300 Gigawattstunden pro Jahr abgeschlossen. Die Verträge haben eine Laufzeit von jeweils zehn Jahren. Solche "Virtual Power Purchase Agreements" (VPPAs) sind rein finanzielle Vereinbarungen - ein direkter Transfer von grünem Strom findet nicht statt, sondern der Abnehmer bezieht seine Energie weiterhin über seinen regulären Versorger, während der Stromerzeuger seinen Strom zum Marktpreis an den Markt verkauft.
Merck will bis 2030 weltweit 80 Prozent seines eingekauften Stroms aus erneuerbaren Quellen beziehen und hat dazu in den vergangenen Jahren mehrere VPPAs in Nordamerika, der nach Umsatz zweitgrößten Region des Konzerns, abgeschlossen. Im Jahr 2024 sollen dort 90 Prozent des Stroms aus Energiezertifikaten stammen.
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November 02, 2023 06:56 ET (10:56 GMT)
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