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MÄRKTE EUROPA/Rückenwind vom US-Arbeitsmarkt treibt DAX weiter an

DJ MÄRKTE EUROPA/Rückenwind vom US-Arbeitsmarkt treibt DAX weiter an

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Aktienkurse in Europa bauen ihre Gewinne am Freitagnachmittag wieder aus. Der DAX steigt um 0,5 Prozent auf 15.224 Punkte, der Euro-Stoxx-50 zieht um 0,3 Prozent auf 4.183 Punkte an. Rückenwind kommt vom US-Arbeitsmarktbericht: "Die Börsianer und sicherlich auch die US-Notenbank hätten sich keinen anderen Bericht wünschen können", sagt Thomas Altmann von QC Partners mit Blick auf den US-Arbeitsmarktbericht zum Oktober.

Die Dynamik am Arbeitsmarkt lasse nach. Gleichzeitig sei der Arbeitsmarkt aber nicht so schwach, dass man sich unmittelbar Sorgen um den Zustand der US-Wirtschaft machen müsste.

"Die Minderheit, die an die Zinserhöhungen der US-Notenbanken bisher noch keinen Haken gemacht hat, wird das wohl heute tun", so der Vermögensverwalter. Die Fed könne den heutigen Bericht "als großen Erfolg" proklamieren.

Auch die Renditen der Anleihen kommen weiter zurück. Unterstützt wird die Tendenz von den fallenden Ölpreisen: "Der Arbeitsmarktbericht lässt darauf schließen, dass die Ölnachfrage gedämpft wird", so ein weiterer Marktteilnehmer. Davon profitierren sowohl die Aktien- als auch die Anleihenkurse.

Gewinnmitnahmen wegen der geopolitischen Risiken möglich 

Alles deutet nun darauf hin, dass der DAX diese Woche mit einem dicken Wochenplus beende und seine sechswöchige Durststrecke hinter sich lasse. Allerdings hält ein Marktteilnehmer Gewinnmitnahmen im späten Geschäft für möglich. "Die geopolitischen Risiken sind nicht vom Tisch", sagt er. Damit könnten Marktteilnehmer vor dem Wochenende erneut defensiver werden.

BMW überzeugt - Spekulation treibt Healthineers 

BMW hat für das dritte Quartal besser als erwartet ausgefallene Geschäftszahlen vorgelegt - sowohl auf der Umsatz- wie auch der Ergebnisseite. Für Erleichterung dürfte vor allem die Margenentwicklung im Bereich Automobile sorgen nach Problemen anderer Premiumhersteller. Diese verbesserte sich auf 9,8 von 8,9 Prozent. Analysten hatten mit 9,7 Prozent etwas weniger erwartet. BMW gewinnen 2,9 Prozent. Im Fahrwasser steigen VW um 2,8 Prozent, Porsche AG um 4,1 Prozent und Mercedes-Benz um 1,3 Prozent.

Der Stoxx-Branchenindex des Autosektors gewinnt 2,1 Prozent und liegt hinter den Einzelhandelstiteln auf Platz 2 bei den Sektoren in Europa. Schlusslicht ist der Index der Öl- und Gaswerte, der um 2,4 Prozent fällt.

Der Index der Versicherer gibt um 0,9 Prozent nach. Er leidet vor allem unter Gewinnmitnahmen bei Munich Re und Hannover Rück, nachdem diese in den vergangenen Tagen neue Allzeithochs markiert haben. AXA kommen ebenfalls zurück.

Ein Plus von 1,7 Prozent zeigen Siemens Healthineers nach Medienberichten, laut denen das Unternehmen einen Verkauf der Diagnostiksparte in Erwägung ziehe. Allerdings sollen sich die Überlegungen noch in einem frühen Stadium befinden. Völlig überraschend käme ein Verkauf der Problemsparte nicht, darüber wird seit längerem spekuliert. Die Sparte durchläuft gerade einen Restrukturierungsprozess.

Vonovia nach Zahlen weiter auf Erholungskurs - Mieteinnahmen steigen 

Siemens Energy können sich nach dem Crash um weitere 10 Prozent erholen und stehen damit an der DAX-Spitze. Zalando können sich um 8 Prozent erholen, nachdem die Deutsche Bank ihre Kaufempfehlung bekräftigt hat.

Platz drei im DAX belegen Vonovia mit einem Plus von 7,6 Prozent. Der Rückgang des Betriebsergebnisses FFO je Aktie ist mit 10 Prozent im dritten Quartal zwar stärker als die Erwartung der Citigroup von 6 Prozent ausgefallen. Allerdings sei dies auf einen stärker als erwartet ausgefallenen Abbau des Immobilienbestands zurückzuführen, heißt es. Positiv heben die Analysten die Entwicklung der Mieteinnahmen hervor, die organisch um 3,8 Prozent gestiegen seien. Vonovia sei mit dem Abbau des Immobilienbestandes bislang schneller als erwartet vorangekommen.

Moeller-Maersk mit Schlagseite 

Für Moeller-Maersk geht es nach Zahlenausweis um 16 Prozent nach unten. Die Geschäftszahlen selbst sind besser ausgefallen. Belastend wirkt der Ausblick. Der Logistikkonzern hat diesen zwar bestätigt, geht aber davon aus, dass EBITDA und EBIT am unteren Rand der Zielspanne liegen werden. Die Citigroup geht von Abwärtsrevisionen am Markt aus. Auf Missfallen bei Anlegern treffen auch Aussagen, Aktienrückkäufe auf den Prüfstand zu stellen. Zudem warnt die Reederei vor herausfordernden Zeiten und will über 10.000 Stellen streichen. Im Gefolge fallen Hapag-Lloyd 7,6 Prozent, Kühne + Nagel um 2,2 Prozent und DSV um 1,2 Prozent. Im DAX notieren Deutsche Post fast unverändert.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.179,60    +0,2%      9,98     +10,2% 
Stoxx-50        3.870,01    -0,7%     -28,26     +6,0% 
DAX          15.209,77    +0,4%     66,17     +9,2% 
MDAX          25.232,74    +2,0%     502,75     +0,5% 
TecDAX         2.965,21    +1,7%     50,22     +1,5% 
SDAX          12.966,71    +2,4%     300,32     +8,7% 
FTSE          7.402,33    -0,6%     -44,20     -0,1% 
CAC           7.058,62    -0,0%     -2,07     +9,0% 
 
Rentenmarkt       zuletzt           absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,66            -0,06     +0,09 
US-Zehnjahresrendite    4,51            -0,15     +0,63 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Fr., 8:34 Uhr Do, 17:27 Uhr  % YTD 
EUR/USD          1,0707    +0,8%     1,0634     1,0612  +0,0% 
EUR/JPY          160,14    +0,2%     159,76     159,77  +14,1% 
EUR/CHF          0,9637    +0,2%     0,9626     0,9622  -2,6% 
EUR/GBP          0,8679    -0,3%     0,8706     0,8721  -1,9% 
USD/JPY          149,59    -0,6%     150,26     150,54  +14,1% 
GBP/USD          1,2336    +1,1%     1,2214     1,2170  +2,0% 
USD/CNH (Offshore)    7,3090    -0,3%     7,3199     7,3306  +5,5% 
Bitcoin 
BTC/USD        34.669,51    -0,4%   34.471,31   34.470,23 +108,9% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         81,38    82,46     -1,3%     -1,08  +5,3% 
Brent/ICE         86,01    86,85     -1,0%     -0,84  +5,4% 
GAS                VT-Settlem.            +/- EUR 
Dutch TTF         47,33    49,10     -3,6%     -1,77  -45,4% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       1.994,65   1.985,01     +0,5%     +9,64  +9,4% 
Silber (Spot)       23,18    22,73     +2,0%     +0,45  -3,3% 
Platin (Spot)       931,04    924,90     +0,7%     +6,14  -12,8% 
Kupfer-Future        3,69     3,67     +0,4%     +0,01  -3,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

DJG/hru/err

(END) Dow Jones Newswires

November 03, 2023 11:01 ET (15:01 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
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