Dürr meldete im 3. Quartal ein schwaches Umsatzwachstum von lediglich 3,6% auf 1,16 Mrd. EUR (was in etwa den Konsensschätzungen von 1,17 Mrd. EUR entspricht). Das EBIT vor Sondereffekten stieg jedoch um 29,8% auf EUR 82,3 Mio. (und übertraf damit die Konsensschätzung von EUR 77,5 Mio.), was vor allem auf ein gutes Servicegeschäft und die verstärkte Abwicklung margenstarker Projekte in allen Segmenten zurückzuführen ist. Trotz des geringeren Auftragseingangs in diesem Quartal rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem hohen Auftragsbestand bis zum Ende des GJ23. Außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 35-50 Mio. EUR für die geplanten Kapazitätsanpassungen bei HOMAG dürften jedoch zu einer niedrigeren Gesamt-EBIT-Marge im GJ23 führen. Während der langfristige Ausblick weiterhin vielversprechend ist, belasten kurz- bis mittelfristige Unsicherheiten die Aktie. Die Analysten von AlsterResearch senken daher erneut ihre Schätzungen, was zu einem neuen Kursziel von EUR 33,00 (alt EUR 38,00) führt. Mit einem Kurspotenzial von rund 60% empfehlen die Analysten von AlsterResearch die Aktie dennoch weiterhin zum KAUFEN. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://www.research-hub.de/companies/Duerr%20AG
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