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MÄRKTE USA/Aktien gut behauptet - Zinsen weiter auf dem Weg nach unten

DJ MÄRKTE USA/Aktien gut behauptet - Zinsen weiter auf dem Weg nach unten

Von Steffen Gosenheimer

NEW YORK (Dow Jones)--Nach einem erneut lethargischen Vormittagshandel und moderaten Kursgewinnen zur Mittagszeit haben die US-Börsen am Dienstag gut behauptet geschlossen. Während ein Teil der Marktteilnehmer weiter auf eine Jahresendrally hofft, sind andere skeptisch, nachdem der S&P-500 allein im November um 8,5 und im laufenden Jahr um 18,5 Prozent gestiegen ist. Dass das US-Verbrauchervertrauen im November etwas stärker gestiegen war als erwartet, beflügelte nur leicht. Daneben sorgte das günstige Zinsumfeld für Unterstützung.

Der Dow-Jones-Index stieg um 0,2 Prozent auf 35.417 Punkte. Der S&P-500 schloss gut behauptet, die Nasdaq-Indizes gewannen 0,3 Prozent. Nach ersten Angaben gab es an der Nyse 1.498 (Montag: 1.305) Kursgewinner und 1.365 (1.580) -verlierer. Unverändert schlossen 78 (73) Aktien.

Am Anleihemarkt ging es mit den Renditen erneut deutlich nach unten. Zum einen rechnet der Markt mit keinen weiteren Zinserhöhungen mehr, zum anderen mehren sich bereits die Spekulationen über den Zeitpunkt erster Zinssenkungen. US-Notenbanker Christopher Waller - in den vergangenen Jahren bekannt als Befürworter von Zinserhöhungen - sieht eine Verlangsamung der Wirtschaftsdynamik in den USA. Das könne dazu beitragen, die Inflation auf das Ziel der Fed abzukühlen, so Waller. Es sei aber unklar, ob weitere Zinserhöhungen damit vom Tisch seien. Am Zinsterminmarkt stieg darauf die Wahrscheinlichkeit für eine erste Zinssenkung im Mai 2024 von 43 auf 49 Prozent.

Wallers Kollegin Michelle Bowman geht derweil davon aus, dass die Fed die Zinsen noch weiter erhöhen muss, um die Inflation einzudämmen. Spannend wird nun, wie am Donnerstag der von der US-Notenbank zur Inflationsmessung herangezogene PCE-Deflator ausfallen wird.

Euro ringt zum Dollar mit 1,10er Marke - Goldpreis steigt kräftig 

Der Dollar kam auf breiter Front zurück, der Euro kostete erstmals seit August wieder mehr als 1,10 Dollar, lag zuletzt aber knapp darunter. Der Dollarindex büßte 0,4 Prozent ein. Der Dollar litt weiter unter den fallenden US-Marktzinsen und den Zinssenkungsspekulationen.

Der Goldpreis stieg auf dem jüngst erreichten Sechsmonatshoch deutlich um weitere rund 27 auf 2.041 Dollar. Treiber waren der schwächere Dollar, der das Edelmetall für Käufer aus dem Nichtdollarraum verbilligt und die sinkenden Anleiherenditen. Damit gewinnt das Gold als Geldanlage relativ betrachtet an Attraktivität.

Die Ölpreise erholten sich um gut 2 Prozent von den jüngsten Verlusten. Auch hier stützte der schwache Dollar. Dazu machten Spekulationen die Runde, die Förderländer Saudi-Arabien und Russland könnten beim auf Donnerstag verschobenene Treffen der Opec+ die vorgenommenen Förderbegrenzungen verlängern.

Micron trotz höherem Ausblick schwach 

Am Aktienmarkt ging es für Micron um 1,8 Prozent nach unten, obgleich der Speicherchiphersteller den Umsatzausblick angehoben hatte. Micron rechnet aber auch mit höheren Kosten. Im Handel hieß es zur Kursreaktion, die Erwartungen am Markt seien bereits sehr hoch gewesen. Intel tendierten gut behauptet, AMD gaben um 0,5 und Nvidia um 0,9 Prozent nach.

Zscaler schlossen nach stärkeren Anfangsverlusten 1,0 Prozent fester. Der Hersteller von Sicherheitssoftware hatte bessere Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt und die Prognose angehoben. Gleichzeitig deutete das Management an, dass man die Ausgaben erhöhen müsse, um das Wachstum zu stärken.

Carlyle Group verteuerten sich um 4,9 Prozent. Hier trieb, dass das Papier in den S&P-400-MidCap-Index aufgenommen wird. iRobot erholten sich um 3,3 Prozent, nachdem sie am Vortag um 17 Prozent eingebrochen waren. Die EU hatte die laufende Übernahme des Saugroboterherstellers durch Amazon mit Auflagen belegt und mit einem Verbot gedroht.

Walt Disney gingen 2,8 Prozent niedriger aus dem Handel. Disney-Chef Iger hatte frühere Äußerungen heruntergespielt, die darauf hindeuteten, dass einige wichtige Vermögenswerte zum Verkauf stehen könnten. Dazu gab er zu, dass die Aufgabe, das Unternehmen umzukrempeln, schwieriger war als erwartet, als er vor einem Jahr die Zügel in die Hand nahm.

=== 
 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        35.416,98    +0,2%     83,51     +6,9% 
S&P-500       4.554,89    +0,1%     4,46     +18,6% 
Nasdaq-Comp.    14.281,76    +0,3%     40,73     +36,5% 
Nasdaq-100     16.010,43    +0,3%     48,45     +46,4% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,73    -13,9     4,87      31,5 
5 Jahre         4,29    -11,8     4,41      29,3 
7 Jahre         4,35     -7,7     4,43      38,4 
10 Jahre         4,34     -5,2     4,39      45,7 
30 Jahre         4,51     -2,2     4,54      54,4 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Di, 8:23 Uhr Mo, 19:00 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0989    +0,3%    1,0945     1,0932  +2,7% 
EUR/JPY        162,04    -0,5%    162,43     162,86  +15,5% 
EUR/CHF        0,9648    +0,0%    0,9638     0,9638  -2,5% 
EUR/GBP        0,8657    -0,2%    0,8674     0,8675  -2,2% 
USD/JPY        147,46    -0,8%    148,40     148,96  +12,5% 
GBP/USD        1,2693    +0,5%    1,2618     1,2602  +4,9% 
USD/CNH (Offshore)   7,1333    -0,4%    7,1587     7,1645  +3,0% 
Bitcoin 
BTC/USD       38.197,13    +3,0%   37.039,39   36.942,34 +130,1% 
 
 
 
ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        76,36    74,86     +2,0%     +1,50  -0,6% 
Brent/ICE        81,61    79,98     +2,0%     +1,63  -0,0% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF        43,1    44,25     -2,6%     -1,15  -50,8% 
 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.041,50   2.014,04     +1,4%     +27,46  +11,9% 
Silber (Spot)      25,02    24,73     +1,2%     +0,29  +4,4% 
Platin (Spot)     943,88    922,45     +2,3%     +21,43  -11,6% 
Kupfer-Future      3,80     3,76     +1,2%     +0,05  -0,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos

(END) Dow Jones Newswires

November 28, 2023 16:08 ET (21:08 GMT)

Copyright (c) 2023 Dow Jones & Company, Inc.

© 2023 Dow Jones News
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