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Börse Aktuell - Was machen Fed und EZB?

Seit Wochen greifen die Anleger bei den heimischen Standardwerten beherzt zu und schieben den DAX von einem neuen Allzeithoch zum anderen. Saisonal betrachtet könnte es nun in die beliebte Jahresendrally gehen.

Der DAX startet mit 16.761 Punkten kaum verändert in die neue Handelswoche. Highlight in den kommenden Tagen dürften die Zinsentscheide in den USA, der Eurozone sowie in Großbritannien sein.

Kommt in 2024 die Zinswende?

Gleich drei große Notenbanken werden in dieser Woche ihre Zinsentscheide veröffentlichen. Sowohl bei der Federal Reserve als auch bei der EZB rechnet kein Marktteilnehmer auf der letzten Notenbanksitzung in diesem Jahr mit einem weiteren Zinsschritt. Dies wurde zuletzt an den Aktienmärkten weitgehend eingepreist. Vielmehr dürfte sich nun die Frage stellen, wann die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank im kommenden Jahr das Zinsrad wieder zurückdrehen werden. Wenngleich Christine Lagarde von der EZB damals viel zu spät auf die steigende Inflation reagiert hatte und somit gegenüber den USA später die Zinswende einläutete, könnte die Europäische Zentralbank im kommenden Jahr bereits im April den Leitzins senken. Konjunkturell sieht es auf dem alten Kontinent gegenüber den Vereinigten Staaten schlechter aus und fallende Zinsen kämen bei der europäischen Wirtschaft gut an. Bei der Federal Reserve erwarten die Marktteilnehmer erst im Juni mit einer ersten Zinssenkung. Doch hier ist noch nicht das letzte Wort gesprochen. Fed-Chef Jerome Powell könnte erneut als Spielverderber den Märkten noch den einen oder anderen Strich durch die Rechnung machen.

DAX 40 - 17.000-Punkte noch in diesem Jahr?

Seit Ende Oktober geht es für den deutschen Leitindex ohne großartige Unterbrechungen gen Norden. Mit dem Sprung über das Allzeithoch bei 16.532 Punkten wurde die letzte charttechnische Hürde übersprungen. Der DAX ist damit in noch nie gesehenes Terrain vorgestoßen. Wenngleich die Luft zunehmend dünner wird, könnte es angesichts der nun beginnenden starken Saisonalität in Richtung der psychologischen Marke bei 17.000 Zählern gehen.

Rückenwind kommt zudem von den technischen Indikatoren. Anfang November schloss der DAX oberhalb des oberen Bollinger Bandes. Hierbei werden die Einstellungen zehn Handelstage und eine Standardabweichung verwendet. Der Relative Stärke-Index (RSI), der eigentlich überkaufte bzw. überverkaufte Zonen anzeigt, hat mit der Einstellung fünf Handelstage mit dem Sprung über den Wert von 70 das Kaufsignal bestätigt. Werte von über 70 signalisieren eine starke Trendphase. Das mittlere Bollinger Band - entspricht dem einfachen 20-Tage-Durchschnitt bei aktuell 16.463 Punkten - dient als Trailing Stop. Darunter müsste eine Long-Position geschlossen werden.

Dennoch dürfte eine Korrektur angesichts des erwähnten jüngsten Kraftaktes nicht überraschen und könnte vielmehr sogar zum Einstieg genutzt werden. Allerdings sollte ein Rutsch unter die Oberseite der übergeordneten Handelsspanne bei 16.290 Zählern vermieden werden.


Christian Henke ist Senior Market Analyst beim Onlinebroker IG Europe GmbH für Deutschland und Österreich und seit mehr als 20 Jahren im Finanzsektor tätig. Er ist seit 2001 Mitglied in der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands (VTAD) und hat den Abschluss zum Certified Financial Technician (CFTe). Seine Schwerpunkte sind die Konstruktion von Handelssystem und die Point & Figure-Charts.




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