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MÄRKTE EUROPA/Erholt - US-Arbeitsmarktdaten sorgen nur für kurze Delle

DJ MÄRKTE EUROPA/Erholt - US-Arbeitsmarktdaten sorgen nur für kurze Delle

FRANKFURT (Dow Jones)--Mit leichten Abgaben, aber erholt von den Tagestiefs präsentieren sich die europäischen Aktienmärkte am Freitagnachmittag nach Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten. Diese sind auf den ersten Blick stärker als erwartet ausgefallen, was die Börsen in einer ersten Reaktion belastete. Im Detail überzeugten die Daten allerdings nicht. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Dezember um 216.000 und damit deutlich stärker als die Erwartung von 170.000. Allerdings wurde die Zahl der Vormonate deutlich um 71.000 nach unten revidiert. "Im Trend verliert die Beschäftigung an Dynamik", heißt es bei der Commerzbank. Letztlich zeige sich der Arbeitsmarkt aber noch recht robust.

Markterwartungen von Leitzinssenkungen übertrieben 

Am Vormittag sorgten neue Preisdaten für Bewegung. Nach den deutschen Inflationsdaten vom Vortag weisen auch die europäischen nach oben. Im Dezember ist die Rate wieder um 0,5 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent auf Jahressicht gestiegen, das hatten im Vorfeld Volkswirte erwartet. Doch der Rückgang der Teuerungsrate ohne die volatilen Preise für Energie, Nahrungs- und Genussmittel von 3,6 auf 3,4 Prozent zeigt, dass der unterliegende Preisauftrieb weiter nachgelassen hat. Besiegt ist für Commerzbank-Volkswirt Christoph Weil die Inflation aber noch lange nicht. Die Europäische Zentrallbank (EZB) dürfte ihre Leitzinsen deutlich weniger senken als derzeit vom Markt erwartet.

Die Commerzbank stuft die Markterwartungen von Leitzinssenkungen um insgesamt 150 Basispunkte bis Ende des Jahres als deutlich übertrieben ein. Sie rechnet nur mit Zinssenkungen von zusammen 75 Basispunkten. Der DAX verliert 0,2 Prozent auf 16.590 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,3 Prozent auf 4.462 Punkte nach unten. An den Anleihemärkten fallen die Kurse - die Renditen steigen also. Am Devisenmarkt zieht der Euro auf 1,0946 Dollar an, nach Veröffentlichung der US-Arbeitsdaten fiel die Gemeinschaftswährung in einer ersten Reaktion unter das Niveau von 1,09 Dollar.

Die Nachrichtenlage von Unternehmensseite ist weiter dünn. Erste Impuls liefert die Berichtssaison. So liegt das organische Umsatzwachstum von Sodexo (+0,5%) im ersten Quartal nach Aussage der Analysten von Jefferies leicht über dem Konsens. Die unveränderte Jahresprognose für das organische Umsatzwachstum und die EBITA-Marge für 2024 stimmten mit dem vom Unternehmen zusammengestellten Konsens überein, so dass sich die Gewinnschätzungen pro Aktie wahrscheinlich nicht änderten. Sodexo bewältige die höhere Inflation, verliere nicht mehr an Marktanteilen und profitiere von den Rückenwinden der Auslagerung der Branche. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt im unteren Quartil des historischen Bereichs.

Für die europäischen Online-Apotheken gab es von Seiten der Analysten zuletzt einige positive Kommentare. Nun haben die Analysten von Berenberg die Aktien von Redcare Pharmacy und Docmorris auf "Kaufen" hochgestuft und die Kursziele teils deutlich nach oben genommen. Für Redcare Pharmacy nennen sie nun ein Ziel von 190 Euro, die Aktie legt gegen den Trend um 6,4 Prozent zu. Docmorris ziehen in der Schweiz gar um 14,7 Prozent an.

Aktien von Spirituosenherstellern mit Abgaben 

Die Aktien der europäischen Spirituosenhersteller notieren leichter, Remy Cointreau verlieren 10,3 Prozent, für Pernod Ricard geht es um 3,4 Prozent nach unten. Im Handel wird auf einen Bloomberg-Bericht verwiesen, laut dem China eine Anti-Dumping-Untersuchung gegen Spirituosen wie Brandy aus der Europäischen Union einleitet, womit die Handelsspannungen zwischen Peking und Brüssel wieder zunehmen. Die Untersuchung wird sich dem Bericht zufolge auf Branntweinprodukte konzentrieren, die in kleineren als 200-Liter-Behältern aus der EU kommen. Diese Entwicklung werde auch im Zusammenhang mit Subventionen für Elektroautos gesehen, heißt es. So wolle Italien einem Bericht der FT zufolge den Verkauf von Elektroautos besonders aus eigener Produktion fördern.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.461,57    -0,3%    -12,44     -1,3% 
Stoxx-50        4.093,43    -0,4%    -15,29       0% 
DAX          16.589,61    -0,2%    -27,68     -1,0% 
MDAX          25.981,43    -0,5%    -127,93     -4,3% 
TecDAX         3.219,61    -0,3%     -9,14     -3,5% 
SDAX          13.488,93    -0,6%    -84,45     -3,4% 
FTSE          7.689,56    -0,4%    -33,51     -0,1% 
CAC           7.416,59    -0,5%    -34,04     -1,7% 
 
Rentenmarkt       zuletzt          absolut    +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,18           +0,06     -0,40 
US-Zehnjahresrendite    4,04           +0,04     +0,16 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Fr, 8:21 Uhr Do, 17:06 Uhr % YTD 
EUR/USD          1,0954    +0,1%    1,0930     1,0955 -0,8% 
EUR/JPY          158,77    +0,3%    158,56     158,43 +2,0% 
EUR/CHF          0,9303    -0,0%    0,9300     0,9310 +0,3% 
EUR/GBP          0,8621    -0,1%    0,8622     0,8628 -0,6% 
USD/JPY          144,99    +0,3%    145,07     144,62 +2,9% 
GBP/USD          1,2704    +0,2%    1,2677     1,2698 -0,2% 
USD/CNH (Offshore)    7,1578    -0,2%    7,1714     7,1742 +0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD        43.721,24    -1,5%   43.642,38   44.066,72 +0,4% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD % YTD 
WTI/Nymex         73,63    72,19     +2,0%     +1,44 +2,3% 
Brent/ICE         78,35    78,25     +0,1%     +0,10 +1,7% 
GAS                VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF         34,71    33,06     +5,0%     +1,66 +3,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD % YTD 
Gold (Spot)       2.047,55   2.043,35     +0,2%     +4,20 -0,7% 
Silber (Spot)       23,09    23,03     +0,3%     +0,06 -2,9% 
Platin (Spot)       963,78    958,00     +0,6%     +5,78 -2,9% 
Kupfer-Future        3,84     3,86     -0,1%     -0,01 -1,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

January 05, 2024 09:58 ET (14:58 GMT)

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