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XETRA-SCHLUSS/Freundlich - DAX zeigt Nehmerqualität

DJ XETRA-SCHLUSS/Freundlich - DAX zeigt Nehmerqualität

FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist mit Aufschlägen in die Woche gestartet. Ein Rücksetzer am Vormittag wurde schnell von Käufern genutzt, was die gute Stimmung für Aktien unterstrich. Am Ende des Tages schloss der DAX 0,7 Prozent höher bei 16.716 Punkten. Die Nachrichtenlage war aber eher dünn, mit Beginn der US-Berichtssaison am Freitag mit den US-Banken dürften von dieser Seite Impulse kommen. Zudem finden momentan einige Investoren-Konferenzen statt, auf denen sich die Unternehmen vor Investoren präsentieren. Es ist zu erwarten, dass Analysten hier neue Ideen sammeln, die demnächst über Research-Veröffentlichungen den Weg in den Markt finden dürften.

DAX-Schwergewicht Airbus gesucht 

An der Börse wird auf Nachrichten aus der Flugzeugindustrie immer recht nervös reagiert. Am Montag profitierte die Aktie von Airbus (+2,6%) von Umschichtungen aus Boeing (-6,6%). Hier belastete die Notlandung einer Boeing 737 MAX 9 in den USA, die US-Flugaufsichtsbehörde FAA ordnete in Folge für rund 170 Maschinen des Typs sofortige Inspektionen an. Die Maschine war in Portland gestartet und auf dem Weg nach Ontario in Kalifornien, als sich nach Angaben von Passagieren kurz nach dem Start ein Teil der Kabinenwand löste.

Evotec stiegen um 2,5 Prozent. Das Biotechnologieunternehmen erhält im Rahmen der Neurologie-Partnerschaft mit Bristol Myers Squibb eine Zahlung von 25 Millionen US-Dollar. Der Fortschritt bei der Partnerschaft bedeute eine weitere Stärkung der gemeinsamen Pipeline an Neurologie-Programmen, erklärte das Unternehmen, das mit dem Geld die weitere Forschung vorantreiben will. Die Ankündigung des Beginns eines Aktienrückkaufprogamms über bis zu 300 Millionen Dollar stützte derweil Qiagen - die Aktie kletterte um 2,6 Prozent.

UBS stuft Carl Zeiss auf "Kaufen" 

Eine Kaufempfehlung der UBS beflügelte Carl Zeiss Meditec. Die Analysten sehen bei der Gesellschaft die besten Wachstumsraten im Sektor, von 2024 bis 2028 erwarten sie eine jahresdurchschnittliche Umsatz- bzw. Gewinnwachstumsrate von 10 bzw. 18 Prozent. Zudem werde die Aktie derzeit mit einem historischen Bewertungsabschlag gehandelt, das Kursziel sahen die Experten bei 125 Euro. Der Kurs legte um 5,9 Prozent auf 99,16 Euro zu.

=== 
INDEX                  zuletzt +/- % +/- % YTD 
DAX                  16.716,47 +0,7%   -0,21% 
DAX-Future              16.853,00 +0,7%   -0,47% 
XDAX                 16.714,40 +0,8%   -0,32% 
MDAX                 26.316,35 +1,0%   -3,03% 
TecDAX                 3.268,97 +1,3%   -2,05% 
SDAX                 13.697,12 +1,2%   -1,89% 
zuletzt                    +/- Ticks 
Bund-Future              136,05%  +58 
YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag 
 
Index  Gewinner Verlierer unv. Umsatz Mio Euro Mio Aktien Vortag 
DAX      33     7   0     2.262,4    55,8  68,5 
MDAX     42     6   2      427,3    25,8  34,4 
TecDAX    21     7   2      567,6    20,6  28,4 
SDAX     55     13   2       93,5     6,7   6,5 
=== 

Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/flf

(END) Dow Jones Newswires

January 08, 2024 11:52 ET (16:52 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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