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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13:00 Uhr)

INDEX               Stand    +- %     +-% YtD 
E-Mini-Future S&P-500     4.969,25    -0,2%      +3,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100   17.705,00    -0,2%      +4,0% 
Euro-Stoxx-50         4.665,04    +0,2%      +3,2% 
Stoxx-50            4.219,46    +0,3%      +3,1% 
DAX              16.966,07    +0,3%      +1,3% 
FTSE              7.656,34    +0,5%      -1,5% 
CAC              7.601,32    +0,1%      +0,8% 
Nikkei-225          36.354,16    +0,5%      +8,6% 
EUREX               Stand +/- Punkte +/- Punkte YtD 
Bund-Future           134,46    -0,53      -2,71 
 

ROHSTOFFMÄRKTE

ROHOEL        zuletzt VT-Settlem.   +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        71,74    72,28   -0,7%   -0,54  -0,6% 
Brent/ICE        77,10    77,33   -0,3%   -0,23  +0,2% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        28,68    29,50   -2,8%   -0,82 -10,6% 
 
 
METALLE        zuletzt    Vortag   +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.027,44   2.039,87   -0,6%   -12,42  -1,7% 
Silber (Spot)      22,49    22,69   -0,9%   -0,20  -5,4% 
Platin (Spot)     901,60    897,00   +0,5%   +4,60  -9,1% 
Kupfer-Future      3,81     3,82   -0,4%   -0,02  -2,2% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Der festere Dollar lastet auf den Preisen für Öl und Gold.

AUSBLICK AKTIEN USA

An den US-Börsen zeichnen sich kleine Verluste zum Start in die neue Handelswoche ab. Anleger dürften nach dem kräftigen Anstieg zum Wochenausklang, der die Wall Street auf neue Rekordstände geführt hatte, Gewinne mitnehmen.

Daneben dürften weiter Zinssenkungsfantasien ausgepreist werden, nachdem US-Notenbankchef Jerome Powell entsprechenden Hoffnungen erneut einen Dämpfer verpasst hat. Während eines Interviews mit dem Fernsehsender CBS, das am Wochenende ausgestrahlt wurde, hatte Powell signalisiert, dass die Federal Reserve es nicht eilig habe, die Zinsen zu senken. Eine erste Zinssenkung schon im März ist nach Einschätzung von Marktbeoachtern damit vom Tisch.

In Reaktion auf die Powell-Aussagen ziehen die Renditen der US-Anleihen am Montag noch etwas an. Sie hatten schon am Freitag in Reaktion auf überraschend starke Arbeitsmarktdaten kräftig zugelegt.

Konjunkturseitig stehen am Montag Einkaufsmanagerindizes für den Servicesektor von ISM und S&P Global auf der Agenda. Die Bilanzsaison geht in eine neue Runde mit Quartalsausweisen von Caterpillar und McDonald's.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

12:30 US/Caterpillar Inc, Ergebnis 4Q

13:00 US/McDonald's Corp, Jahresergebnis

19:00 DE/Deutsche Börse AG, Jahreseröffnung 2024

AUSBLICK KONJUNKTUR +

- US 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) Januar 
     PROGNOSE:  52,9 
     1. Veröff.: 52,9 
     zuvor:   51,4 
 
  16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe Januar 
     PROGNOSE: 52,1 Punkte 
     zuvor:  50,6 Punkte 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Die europäischen Aktienmärkte notieren am Montagmittag leicht höher. Den jüngsten Abverkauf an den Anleihemärkten stecken Risiko-Assets - wie Aktien - gut weg. Dieser setzt sich zu Wochenbeginn mit etwas gebremstem Tempo fort. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe steigt um 4 Basispunkte auf 2,28 Prozent. In Deutschland schwächelt der Export. Er brach im Dezember fast doppelt so stark ein wie befürchtet. Die Sorge, dass die Schwäche Deutschlands die gesamte EU nach unten ziehen könnte, erhält damit neue Nahrung. Aus dem Sektor der europäischen Banken gibt es eine Reihe von Nachrichten. Für die Aktie der italienischen Unicredit geht es um knapp 10 Prozent nach oben, JP Morgan attestiert starke Geschäftszahlen. Um 5,1 Prozent geht es dagegen für die Nordea-Aktie nach schwachen Viertquartalszahlen nach unten. Santander notieren 5 Prozent im Minus und Lloyds verlieren 1,3 Prozent. Belastend wirkt hier ein Artikel in der FT, laut dem beide Kreditinstitute gegen Iran-Sanktionen verstoßen haben sollen. Einen Kurseinbruch von 25 Prozent verzeichnen Atos in Paris. Die Refinanzierung der Kredite der angeschlagenen Software-Schmiede geht nicht so reibungslos vor sich wie erhofft. Nach gut 10 Prozent Plus zur Eröffnung notiert die Aktie von Delivery Hero nun 3,9 Prozent leichter. Vor allem Shorteindeckungen dürften für das anfängliche Kursplus verantwortlich gewesen sein. Diese scheinen nun aber ausgelaufen zu sein. Zu den Zahlen heißt es von Analysten, dass diese im Rahmen der Erwartungen ausgefallen seien. Die EBITDA-Prognose für 2024 liege derweil leicht über der Prognose. Nach der IPO-Absage im Oktober kommen Aktien des Rüstungskonzerns Renk doch noch an die Börse. Die Aufnahme des Handels ist für Mittwoch geplant.

DEVISEN

DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mo, 8:50 Fr, 17:20  % YTD 
EUR/USD        1,0753    -0,3%   1,0777   1,0792  -2,6% 
EUR/JPY        159,60    -0,3%   159,95   160,08  +2,6% 
EUR/CHF        0,9349    -0,0%   0,9355   0,9352  +0,8% 
EUR/GBP        0,8552    +0,2%   0,8542   0,8538  -1,4% 
USD/JPY        148,45    -0,0%   148,42   148,33  +5,4% 
GBP/USD        1,2572    -0,5%   1,2616   1,2640  -1,2% 
USD/CNH (Offshore)   7,2177    -0,0%   7,2147   7,2159  +1,3% 
Bitcoin 
BTC/USD       43.140,77    +1,4% 43.082,87 43.281,86  -0,9% 
 

Im Gefolge der US-Anleiherenditen wertet der Dollar weiter auf. Der Dollarindex klettert um 0,3 Prozent. Der Euro fällt auf rund 1,0750 Dollar.

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Steigende Anleiherenditen belasteten die Börsen in Asien und Australien. In Japan stiegen die Aktienkurse leicht, Unterstützung kam von der Währungsseite. Der US-Dollar hatte am Freitag wegen der drastisch gestiegenen Marktzinsen deutlich zum Yen zugelegt und hielt seine Aufschläge am Montag. Ein schwächerer Yen verbessert die Wettbewerbssituation der japanischen Exportwirtschaft. Automobilwerte zählten dann auch zu den Marktstützen: Mazda Motor gewannen 4,1 Prozent. Steigende Marktzinsen trieben Finanztitel. Mitsubishi UFJ Financial und Mizuho Financial Group zogen um 4,2 bzw. 3,2 Prozent an. Die Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen legte um 6 Basispunkte auf 0,715 Prozent zu. In China stand der Festlandsmarkt unter Druck - belastet von kleineren Titeln. Die chinesischen Regulierungsbehörden wollen gegen hohe Volatilität und offenbar auch gegen Leerverkäufe vorgehen und mehr langfristige Mittel in den Markt für kleinere Werte leiten. Belastet werde der Markt in Schanghai auch von der Enttäuschung darüber, dass es keine neuen Stützungsmaßnahmen für die Blue Chips gebe, hieß es. Wegen der Verunsicherung über die drohende Liquidation des insolventen Immobilienriesen Evergrande zählten Branchenwerte zu den schwächsten - auch belastet von gestiegenen Marktzinsen. Im Sektor fielen Longfor Group in Hongkong um 4,3 und Hang Lung Properties um 3,6 Prozent. In Seoul büßte Indexschwergewicht Samsung Electronics mit gestiegenen Marktzinsen 1,2 Prozent ein. Ein Gericht in Seoul hatte den Vorstandsvorsitzenden Lee von einer Anklage im Zusammenhang mit einer Samsung-Fusion aus dem Jahr 2015 freigesprochen. In Sydney führte der Rohstoffsektor die Verluste mit minus 2,7 Prozent an. Silver Lake brachen um 11 Prozent ein, der Bergbaukonzern will mit Red 5 fusionieren.

CREDIT

Kaum verändert präsentieren sich zu Wochenbeginn die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Unternehmens- und Staatsanleihen. Hier zeigen sich kaum Bremsspuren des starken Arbeitsmarktberichts aus den USA vom Freitag, der auf die Kurse der Staatsanleihen drückt. Dem wirke auf Ebene der Einzelunternehmen der gute Verlauf der Berichtssaison entgegen, heißt es am Kreditmarkt. Dazu sei auf eine Zinssenkung durch die US-Notenbank bereits im März nur noch von wenigen Marktteilnehmern spekuliert worden. Konservative Investoren rechnen erst zu einem späteren Zeitpunkt damit. Eine Mehrheit der US-Anleger erwartet erst ab Mai eine erste Senkung.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

LUFTHANSA

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat das Bodenpersonal der Lufthansa zu einem 27-stündigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind von Mittwoch um 4.00 Uhr an bis Donnerstag um 7.10 Uhr die Flughäfen Frankfurt am Main, München, Hamburg, Berlin und Düsseldorf.

DELIVERY HERO

setzt sich für das laufende Jahr amibitionierte Ziele. Der Berliner Lieferkonzern will den operativen Gewinn (bereinigtes EBITDA) in etwa verdreifachen, dabei weiter wachsen und einen positiven Free Cashflow generieren.

CATERPILLAR

hat im vierten Quartal von einer soliden Nachfrage nach Maschinen für die Bereiche Energie und Transport sowie von höheren Preisen profitiert. Der Gewinn kletterte deutlich stärker als erwartet. Die Aktie zieht im vorbörslichen Handel um 3,3 Prozent an.

LLOYDS/SANTANDER

Der Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge über Tarnfirmen mit Konten bei Lloyds und Santander in Großbritannien Sanktionen umgangen.

NOKIA

hat einen Patentstreit mit dem chinesischen Smartphonehersteller Vivo beigelegt. Der finnische Konzern hat eine mehrjährige Lizenzierungsvereinbarung mit Vivo geschlossen.

NORDEA

Eine Abschreibung hat der Nordea Bank im vierten Quartal trotz höherer Zinseinnahmen einen Gewinnrückgang beschert. Die Aktionäre sollen für das Gesamtjahr gleichwohl eine Dividende von 0,92 Euro je Aktie bekommen und damit 12 Cent mehr als im Vorjahr.

NOVO NORDISK

kauft von ihrer Muttergesellschaft Novo Holdings drei Werke, in denen Medikamente abgefüllt werden. Der Kaufpreis belaufe sich auf zunächst 11 Milliarden US-Dollar. Novo Holdings wiederum kauft für 16,5 Milliarden Dollar das US-Unternehmen Catalent, das die drei Werke derzeit noch betreibt.

SOCIETE GENERALE

dünnt ihre Verwaltung aus. Im Rahmen einer Reorganisation zur Kostensenkung will die französische Bank in ihrer Zentrale rund 900 Stellen streichen. Die Bank will dabei ohne Kündigungen auskommen.

UNICREDIT

will die Ausschüttungen an die Aktionäre für dieses und für nächstes Jahr über Dividenden und Aktienrückkäufe weiter erhöhen. Die italienische Bank will dafür auch eine Zwischendividende einführen.

YANDEX

der Eigentümer der größten russischen Suchmaschine und des Ride-Hailing-Dienstes, verkauft sein Geschäft in Russland für 475 Milliarden Rubel (4,9 Milliarden Euro) an ein Konsortium russischer Investoren, darunter der Ölkonzern Lukoil.

VODAFONE

hat im dritten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang verbucht. Gegen den Trend legten die Erlöse im Heimatmarkt Großbritannien und im Geschäftskundensegment spürbar zu. Die Jahresprognose bestätigte Vodafone.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 05, 2024 07:01 ET (12:01 GMT)

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