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MÄRKTE USA/Abwärtstendenz bei Aktien setzt sich fort

DJ MÄRKTE USA/Abwärtstendenz bei Aktien setzt sich fort

NEW YORK (Dow Jones)--Die Wall Street zeigt sich am Dienstag am ersten Handelstag der Woche mit Abgaben. Am Montag blieben Aktien- und Anleihemarkt aufgrund eines Feiertages geschlossen. Der Dow-Jones-Index verliert bis zum Mittag US-Ostküstenzeit 0,4 Prozent auf 38.487 Punkte, S&P-500 und der technologielastige Nasdaq-Composite geben 0,9 bzw. 1,6 Prozent ab. Damit setzt der Markt die Abwärtstendenz nach den jüngst höher als erwartet ausgefallenen US-Inflationsdaten fort. Diese hatten nahegelegt, dass eine Zinssenkung der US-Notenbank noch etwas länger auf sich warten lassen könnte. Vor diesem Hintergrund dürfte das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung am Mittwoch im Fokus stehen. Hier werden Anleger nach Hinweisen in Bezug auf den künftigen Zinskurs der Notenbank suchen.

Zudem wird mit Spannung auf die Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch nach Handelsende gewartet. Angesichts des andauernden KI-Hypes kommt den Ergebnissen des Chipherstellers besondere Bedeutung zu. Der Kurs hat seit Jahresbeginn um 47 Prozent zugelegt. Aktuell saust die Nvidia-Aktie 6,3 Prozent nach unten, Händler sprechen von Gewinnmitnahmen. Die Erwartungen seien derart hoch, dass eine "sell on good news"-Reaktion zu erwarten sei. Daher stiegen bereits einen Tag vorher Anleger aus, so eine Stimme aus dem Handel.

Walmart mit Licht und Schatten 

Höhere Abgaben im Dow verhindern Walmart, die um knapp 3 Prozent klettern. Der Einzelhandelskonzern hat im vierten Geschäftsquartal bei einem höheren Umsatz weniger verdient, aber die Erlöserwartungen geschlagen. Der Ausblick für das laufende Quartal sieht dagegen etwas schwächer aus. Walmart setzt daneben mit einem Zukauf verstärkt auf den Werbemarkt. Der Konzern kauft den TV-Hersteller Vizio für 2,3 Milliarden US-Dollar. Händler wundern sich etwas über die positive Kursreaktion.

Für Home Depot geht es um 0,2 Prozent abwärts. Der US-Baumarktkonzern hat das abgelaufene Quartal über den Erwartungen abgeschlossen, jedoch einen enttäuschenden Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gegeben. Einen milliardenschweren Zukauf gibt es im Sektor der Finanzdienstleister. Hier übernimmt Capital One den Konkurrenten Discover Financial Services für mehr als 35 Milliarden Dollar. Damit gehen zwei der größten Kreditkartenfirmen in den USA zusammen. Während es für die Aktien von Capital One um 0,9 Prozent nach oben geht, schießen Discover Financial Services um 15,1 Prozent empor.

Dollar leicht erholt 

Der Dollar reduziert seine Abgaben mit überraschend niedrigen Inflationsdaten aus Kanada. Der Dollar-Index verliert 0,2 Prozent. Die kanadischen Verbraucherpreise haben sich im Januar nicht mehr verändert, erwartet worden war ein Anstieg um 0,4 Prozent. Die Inflationsrate liegt mit 2,9 Prozent ebenfalls deutlich unter der Prognose von 3,3 Prozent.

Am Rentenmarkt steigen die Notierungen und zeigen damit eine nicht unübliche gegenläufige Bewegung zu Aktien. Die Renditen sinken somit. Der Goldpreis steigt etwas dank des schwachen Dollar und nachgebender Marktzinsen.

Die Ölpreise fallen indes. Es überwiegen anhaltende Nachfragesorgen. Denn der Aufschwung in China verläuft weiterhin schleppend. Die jüngste Zinssenkung in China gelte als Eingeständnis der herrschenden Konjunkturschwäche und drücke auf die Erdölpreise, heißt es.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        38.487,22    -0,4%   -140,77   +2,1% 
S&P-500       4.959,67    -0,9%   -45,90   +4,0% 
Nasdaq-Comp.    15.523,53    -1,6%   -252,12   +3,4% 
Nasdaq-100     17.412,64    -1,5%   -273,34   +3,5% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit   Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre     4,58   -5,9    4,64    15,6 
5 Jahre     4,23   -5,0    4,28    22,9 
7 Jahre     4,26   -3,2    4,29    29,2 
10 Jahre    4,25   -2,7    4,28    37,5 
30 Jahre    4,43   -0,3    4,43    46,0 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Di, 8:30 Mo, 17:04  % YTD 
EUR/USD        1,0812    +0,3%   1,0772   1,0765  -2,1% 
EUR/JPY        162,11    +0,2%   161,97   161,66  +4,2% 
EUR/CHF        0,9524    +0,1%   0,9512   0,9494  +2,7% 
EUR/GBP        0,8557    -0,0%   0,8554   0,8551  -1,4% 
USD/JPY        149,94    -0,1%   150,36   150,17  +6,4% 
GBP/USD        1,2635    +0,3%   1,2593   1,2589  -0,7% 
USD/CNH (Offshore)   7,2022    -0,1%   7,2081   7,2122  +1,1% 
Bitcoin 
BTC/USD       51.028,68    -1,8%  51.977,30 52.168,16 +17,2% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        79,15    79,19    -0,1%   -0,04  +9,6% 
Brent/ICE        82,40    83,56    -1,4%   -1,16  +7,1% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        23,63    23,59    +0,2%   +0,04 -26,6% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.026,09   2.018,04    +0,4%   +8,06  -1,8% 
Silber (Spot)      23,06    23,03    +0,1%   +0,03  -3,0% 
Platin (Spot)     909,30    903,00    +0,7%   +6,30  -8,3% 
Kupfer-Future      3,87     3,81    +0,7%   +0,03  -0,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 20, 2024 12:33 ET (17:33 GMT)

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Favoritenwechsel
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