Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Top-Ergebnisse: 1,75 g/t Gold über 30,4 Meter + massives Tagebau-Potenzial
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
4.388 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Deutsche Telekom schreibt Milliardenverlust im 4. Quartal

DJ Deutsche Telekom schreibt Milliardenverlust im 4. Quartal

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom hat im vierten Quartal bei Umsatz und bereinigtem Konzernüberschuss schwächer als im Vorjahr abgeschlossen, ist beim EBITDA AL aber leicht gewachsen. Der Konzern schrieb jedoch unter dem Strich einen Milliardenverlust. Der Ausblick auf das neue Jahr ist aber optimistisch.

Insgesamt fielen die Konzernumsätze im vierten Quartal wegen ungünstiger Wechselkurse um 1,4 Prozent auf 29,369 Milliarden Euro, Analysten hatten mit 28,491 Milliarden Euro weniger erwartet. Das bereinigte EBITDA AL erreichte 10,009 Milliarden, das war zwar ein Plus von 0,5 Prozent, aber weniger als die Konsensprognose von 10,067 Milliarden.

Das Konzernergebnis im Zeitraum Oktober bis Dezember rutschte allerdings mit minus 1,035 Milliarden Euro in die Verlustzone. Hier hatten Analysten mit einem Plus von 1,626 Milliarden Euro mehr erwartet, im Vorjahr hatte die Telekom gut 1 Milliarde verdient. Die Telekom nannte zur Begründung einen Bewertungseffekt wegen der gestiegenen Zinsen. Auf bereinigter Basis fiel der Konzerngewinn um 8,1 Prozent auf 1,826 Milliarden Euro. Hier lag der Marktkonsens bei 1,935 Milliarden.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,5 Prozent auf 0,37 Cent. Der freie Cashflow AL verdoppelte sich auf 4,352 Milliarden Euro. Das war weniger als von Analysten mit 4,425 Milliarden Euro erwartet.

Prognose optimistisch 

Der DAX-Konzern kündigte an, im laufenden Jahr ein bereinigtes EBITDA AL von 42,9 Milliarden Euro zu anzustreben, ein Plus von 6 Prozent. Den freien Cashflow AL sieht die Telekom bei 18,9 Milliarden, ein Wachstum von 16 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie des Konzerns soll über 1,75 Euro erreichen.

Im Gesamtjahr 2023 verzeichnete die Telekom einen Umsatzrückgang um 2,1 Prozent auf 112 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA AL stieg um 0,7 Prozent auf 40,5 Milliarden Euro und das Ergebnis nach Steuern und Dritten kletterte wegen des Sondereffekts aus dem Teilverkauf des Funkturmgeschäfts auf 17,8 (Vj 8) Milliarden Euro. Das entsprach einem Gewinn je Aktie von 3,57 (Vorjahr 1,61) Euro. Der freie Cashflow AL kletterte um 40,7 Prozent auf 16,141 Milliarden Euro. Damit erreichte die Telekom ihre eigene, mehrfach erhöhte Prognose.

Der DAX-Konzern hatte zuletzt zwar ein bereinigtes EBITDA AL von über 41,1 Milliarden Euro angekündigt, dies aber auf Grundlage des alten Konsolidierungskreises und um Wechselkurse bereinigt.

Telekom in Deutschland mit Wachstum 

Im vierten Quartal steigerte das operative Segment Deutschland den Gesamtumsatz um 3,6 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL wuchs um 4,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.

In den USA fiel der Umsatz um 4,1 Prozent, das bereinigte EBITDA AL legte um 1,7 Prozent zu. Die US-Tochter T-Mobile hatte ihre Zahlen bereits veröffentlicht. Dabei dämpften auf Konzernebene Wechselkurseffekte mit einem stärkeren Euro als vor einem Jahr.

In Europa wuchs der Umsatz um 7,3 Prozent, das bereinigte EBITDA AL stieg hier um 5,8 Prozent. Das Systemgeschäft schaffte einen um 1,7 Prozent höheren Umsatz, operativ legte der bereinigte Gewinn um 40,7 Prozent zu.

Bereits im November hatte die Telekom angekündigt, die Dividende für das Geschäftsjahr 2023 auf 0,77 Euro je Aktie anzuheben von 0,70 Euro je Aktie für 2022. Darüber hinaus wollte der Vorstand 2024 Rückkäufe von Aktien für bis zu 2 Milliarden Euro durchführen.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/jhe/kla

(END) Dow Jones Newswires

February 23, 2024 01:01 ET (06:01 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.