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MÄRKTE EUROPA/DAX verteidigt Wochengewinne

DJ MÄRKTE EUROPA/DAX verteidigt Wochengewinne

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach der Rally am Donnerstag mit einem neuen Rekordhoch beim DAX ist die Stimmung an den europäischen Börsen weiter gut. Am Freitagmittag verteidigt der DAX seine Gewinne und liegt wenig verändert bei 17.378 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 zieht leicht um 0,3 Prozent auf 4.868 Punkte an. Wie erhofft hat sich der deutsche Ifo-Konjunkturindex stabilisiert und ist auf niedrigem Niveau wie prognostiziert etwas gestiegen. "Eine Trendwende lässt sich daraus aber nicht ableiten", warnt ein Händler. Der Euro liegt kaum verändert bei 1,0825 Dollar, am Rentenmarkt ziehen die Renditen noch etwas an. Bei den Einzeltiteln stehen Allianz, BASF, Deutsche Telekom und Rheinmetall im Blick.

Allianz schüttet mehr aus 

Größter Verlierer im DAX sind am Mittag Allianz (-2,4%). Zwar kommt zum einen die erhöhte Ausschüttungspolitik des Versicherers gut an, wenngleich Wettbewerber wie Axa oder Zurich Insurance hier noch mehr geboten hätten. Zum anderen werden die Geschäftszahlen als durchwachsen bezeichnet. Laut den Citi-Analysten hat der Bereich Schaden und Unfall die Erwartungen um 12 Prozent verfehlt und auch der Ausblick für den operativen Gewinn im laufenden Jahr liege etwas unter Erwarten.

Auch BASF haben mittlerweile ins Minus gedreht. Der Chemiekonzern legt nach "deutlich negativen Zahlen" im Stammwerk Ludwigshafen ein weiteres Sparprogramm auf. Damit sollen die Kosten bis Ende 2026 um jährlich eine weitere Milliarde gesenkt werden. Der Kurs verliert angesichts der nach wie vor schwierigen Aussichten 2 Prozent, nachdem er zunächst um gut 2 Prozent gestiegen war.

Für Deutsche Telekom geht es ebenfalls um 2 Prozent abwärts. Die am Morgen präsentierten Geschäftszahlen werden zwar als ordentlich bezeichnet. Im Gegensatz zur US-Tochter sehe das Geschäft hierzulande aber nicht so glänzend aus. Die Schlüsselzahlen lägen aber im erwarteten Rahmen, heißt es im Handel.

Rheinmetall auf Allzeithoch - Hensoldt unter Druck 

Rheinmetall gewinnen dagegen 2 Prozent auf 409,60 Euro und markieren neue Allzeithochs. Rheinmetall hat vom österreichischen Bundesheer einen Auftrag über Skyranger-Flugabwehrsysteme im Volumen eines mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrags erhalten. Die Auslieferung wird ab 2026 erfolgen, wie der Rüstungskonzern mitteilte.

Um über 5 Prozent nach unten geht es dagegen für die Hensoldt-Aktie. Börsianer zeigen sich in ersten Einschätzungen mit den Geschäftszahlen zwar einigermaßen zufrieden; allerdings legte der Aktienkurs zuletzt bereits sehr stark zu, so dass nun auch Gewinne mitgenommen werden dürften. Treiber waren jüngst diverse Forderungen nach deutlich steigenden Rüstungsausgaben der Europäer

Bei Lufthansa (-3,4%) wird ein am Vorabend mitgeteilter Managementumbau nicht von allen positiv gesehen, weil damit auch eine Neubesetzung des Finanzressorts einhergeht. Dazu wird die Stimmung für die Aktie von Streikdrohungen belastet.

Einen Satz um rund 8 Prozent nach oben machen in London Standard Chartered. Während die Geschäftszahlen als durchwachsen bezeichnet werden, überwiegen hier offenbar Aktenrückkaufpläne.

Synbiotic weiter auf Haussekurs 

Weiter auf Haussekurs ist die Cannabis-Aktie Synbiotic. Der Kurs schießt um weitere 32 Prozent nach oben auf 15,50 Euro. Zu Beginn des Monats lag er noch bei gut 4 Euro. Hintergrund ist die Freigabe von Cannabis, die am Berichtstag mit der Abstimmung im Bundestag die letzte Hürde nehmen dürfte.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.868,08    +0,3%    12,72   +7,7% 
Stoxx-50        4.301,98    +0,3%    13,10   +5,1% 
DAX          17.378,27    +0,0%    7,82   +3,7% 
MDAX          25.930,43    -0,6%   -169,33   -4,5% 
TecDAX         3.400,67    -0,1%    -4,34   +1,9% 
SDAX          13.740,26    -0,6%   -84,50   -1,6% 
FTSE          7.685,68    +0,0%    1,19   -0,9% 
CAC           7.954,33    +0,5%    42,73   +5,5% 
 
Rentenmarkt       zuletzt         absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,46          +0,02   -0,12 
US-Zehnjahresrendite    4,34          +0,01   +0,46 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- %  Fr, 8:40 Do, 17:22  % YTD 
EUR/USD          1,0827    +0,0%   1,0826   1,0817  -2,0% 
EUR/JPY          163,12    +0,1%   163,02   162,83  +4,8% 
EUR/CHF          0,9532    +0,1%   0,9536   0,9534  +2,7% 
EUR/GBP          0,8539    -0,1%   0,8550   0,8559  -1,6% 
USD/JPY          150,67    +0,1%   150,58   150,54  +7,0% 
GBP/USD          1,2679    +0,2%   1,2662   1,2638  -0,3% 
USD/CNH (Offshore)    7,2085    +0,1%   7,2083   7,2029  +1,2% 
Bitcoin 
BTC/USD        51.205,82    -0,5%  51.083,11 51.558,31 +17,6% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         77,35    78,61    -1,6%   -1,26  +6,9% 
Brent/ICE         82,78    83,67    -1,1%   -0,89  +7,6% 
GAS                VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF          22,6    22,98    -1,6%   -0,38 -25,5% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.022,76   2.024,96    -0,1%   -2,20  -1,9% 
Silber (Spot)       22,71    22,75    -0,2%   -0,04  -4,5% 
Platin (Spot)       893,13    901,50    -0,9%   -8,38 -10,0% 
Kupfer-Future        3,86     3,90    -1,0%   -0,04  -0,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 23, 2024 06:38 ET (11:38 GMT)

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