Im Gespräch mit Kapitalmarktstratege und Portfoliomanager Stefan Schrader wird klar: Antizyklisches und fundamentales Investieren sind alles andere als aus der Zeit gefallen - sie erfordern lediglich einen neuen Blick auf Märkte, Währungen und Risiken. Schrader erinnert daran, dass Value-Strategien langfristig oft bessere Ergebnisse liefern als Growth-Investments. Doch der Boom der letzten Dekade hat viele Anleger in trügerischer Sicherheit gewiegt. Wer heute weiterhin nur auf Wachstumswerte und US-Tech setzt, könnte vom Rückschlag überrascht werden. Ein zentraler Punkt: der Einfluss des US-Dollars. Viele Anleger unterschätzen laut Schrader massiv, wie stark Währungsbewegungen auf die Gesamtperformance wirken - im Positiven wie im Negativen. Wer heute in US-Aktien investiert, sollte also auch den Eurokurs im Blick haben. In Jahren mit starker US-Dollarschwäche kann selbst eine 15-Prozent-Rendite verpuffen. Statt sich blind auf "Big Tech" und den Greenback zu verlassen, empfiehlt Schrader, global zu denken - und antizyklisch zu handeln. Etwa mit Blick auf Brasilien: Rohstoffreichtum, stabile Realzinsen und eine unterbewertete Währung könnten für langfristige Investoren zur attraktiven Kombination werden. Auch China sei trotz politischer Risiken eine Region, die man im Portfolio nicht ignorieren sollte - gerade, wenn viele bereits ausgestiegen sind.
2025 neigt sich dem Ende zu, ohne klassische Jahresendrallye, aber mit einem DAX, der viele Kritiker Lügen gestraft hat. Über 21 Prozent Kursplus seit Jahresbeginn, stärker als der US-Markt. Wer hätte das noch vor Monaten erwartet?
Genau solche Entwicklungen machen den Reiz der Börse aus. Denn auch 2026 dürfte wieder alles anders kommen als gedacht. Während viele Analysten weiter steigende Kurse erwarten, rückt eine zentrale Frage in den Fokus: Wo entstehen im kommenden Jahr echte Überraschungen, und wie kann man davon profitieren?
Unser aktueller Spezialreport beleuchtet fünf Entwicklungen, mit denen kaum jemand rechnet, die aber enormes Renditepotenzial bergen. Vom Comeback der Ölwerte über unterschätzte Plattform-Aktien bis hin zur möglichen Wachablösung im KI-Sektor: Wer 2026 überdurchschnittlich abschneiden will, muss antizyklisch denken und frühzeitig Position beziehen.
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