Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
600 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Leichter - Technologie-Aktien unter Druck

DJ MÄRKTE EUROPA/Leichter - Technologie-Aktien unter Druck

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die europäischen Aktienmärkte tendieren am Montagmittag leichter. Der DAX fällt um 0,5 Prozent auf 11.719 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,5 Prozent auf 4.934 Punkte nach. Marktteilnehmer verweisen auf schwächere Vorlagen aus den USA, dort ist nun mit Nvidia der nächste Titel der so genannten Glorreichen Sieben aus dem Tech-Bereich unter Druck geraten. Aber auch in Tokio und Sydney ging es am Morgen deutlich abwärts. Immerhin hat sich der Rücksetzer aus der Eröffnung damit nicht ausgeweitet. "Das ist ein ganz normaler Konsolidierungstag", sagt Achim Matzke von Matzke Research. Er sieht gute Chance, dass der Rücksetzer schnell endet, auch weil der bevorstehende März-Verfall an den Terminbörsen am Freitag die Indizes und Einzelaktien vorab stabilisieren sollte.

Die Frage ist zunächst aber auch, ob sich die Verkaufsbereitschaft am US-Markt vor den US-Inflationsdaten fortsetzen wird. Diese werden am Dienstagnachmittag veröffentlicht. Analysten erwarten eine bei 3,1 Prozent stagnierende Gesamtrate; die Kernrate soll leicht auf 3,7 Prozent gesunken sein. Sollte die Inflation langsamer als erwartet sinken, dürften in der Folge die Renditen der US-Staatsanleihen steigen und die Bewertungen von Aktien belasten.

Im DAX fallen Infineon nach der Schwäche der US-Technologie- und -Halbleiterwerte um 2,5 Prozent. ASML geben 2,4 Prozent ab und SAP 2,2 Prozent. Der europäische Stoxx-Technologie-Index führt mit einem Minus von 1,6 Prozent gemeinsam mit den Rohstofftiteln die Verliererliste bei den Branchenindizes an. Am deutschen Markt stehen auch Süss Micro und Aixtron auf der Verliererseite. Gut halten sich die Indizes der defensiven Telekom-, Pharma- und Versorgeraktien, sie liegen in der Nähe der Nulllinie. Bei den Versorgern steigen Enel um 0,6 Prozent. Der Konzern verkauft für 1,2 Milliarden Euro sein Distributionsgeschäft, das vor allem Stromverteilungsanlagen rund um Mailand umfasst.

LEG zahlt wieder Dividende 

Im DAX steigen Vonovia um 2,1 Prozent. In der zweiten Reihe ziehen LEG Immobilien um 3,9 Prozent an. Der Immobilienkonzern LEG schüttet nach der Aussetzung wieder eine Dividende aus. "Dies zeigt, dass sich das Unternehmen mit Blick auf die Verschuldung gut aufgestellt fühlt", so der Marktteilnehmer. Ausgeschüttet werden sollen 2,45 Euro je Aktie. Einige Analysten hatten damit gerechnet, dass LEG ein weiteres Jahr kein Geld an seine Aktionäre zahlt, um den Schuldenabbau voranzutreiben. Die Entwicklung bei LEG stützt die Stimmung in der ganzen Branche: Auch Aroundtown, TAG Immobilien und Patrizia liegen fest im Markt.

In Europa geben Telecom Italia nach einer festeren Eröffnung nun wieder um 5 Prozent nach. Bereits nach Veröffentlichung des strategischen Plans am vergangenen Donnerstag war die Aktie von Telecom Italia um 24 Prozent eingebrochen. Essilor Luxottica und Kering liegen knapp behauptet im Markt. Die beiden Unternehmen wollen laut einem Zeitungsbericht den italienischen Brillenhersteller Marcolin übernehmen. Marcolins Besitzer, der Finanzinvestor PAI Partners, bewerte das Unternehmen mit rund 1,3 Milliarden Euro. Marcolin lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. PAI, Kering und Essilorluxottica reagierten bisher nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme.

Macquarie schließt Gegengebot bei Virgin Money nicht aus 

Die Strategen bei Macquarie schließen ein Gegengebot bei Virgin Money nicht aus. "Wir schließen ein konkurrierendes Gebot nicht aus, da die potenziell interessierten Parteien Natwest, Santander UK und HSBC ebenfalls Interesse haben könnten." Lloyds und Barclays würden wahrscheinlich auf kartellrechtliche Probleme stoßen, so Macquarie. Nationwide hatte ein Angebot von 220 Pence pro Aktie abgegeben, um Virgin Money UK zu übernehmen, wodurch das Unternehmen mit rund 2,9 Milliarden Pfund bewertet wird. Der Kurs von Virgin Money gibt am Mittag um 1,2 Prozent nach.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      4.933,90    -0,5%    -27,21   +9,1% 
Stoxx-50        4.344,99    -0,4%    -17,98   +6,2% 
DAX          17.719,24    -0,5%    -95,27   +5,8% 
MDAX          26.014,63    +0,1%     30,95   -4,1% 
TecDAX         3.436,74    -0,8%    -27,26   +3,0% 
SDAX          13.826,25    -0,3%    -46,86   -1,0% 
FTSE          7.625,29    -0,4%    -34,45   -1,0% 
CAC           8.013,41    -0,2%    -14,60   +6,2% 
 
Rentenmarkt       zuletzt          absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,27           +0,00   -0,30 
US-Zehnjahresrendite    4,08           +0,01   +0,20 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Mo, 7:40 Uhr Fr, 17:13  % YTD 
EUR/USD          1,0942    +0,0%    1,0939   1,0950  -0,9% 
EUR/JPY          160,46    -0,2%    160,80   161,23  +3,1% 
EUR/CHF          0,9586    -0,1%    0,9600   0,9597  +3,3% 
EUR/GBP          0,8515    +0,0%    0,8512   0,8514  -1,8% 
USD/JPY          146,64    -0,3%    147,00   147,23  +4,1% 
GBP/USD          1,2849    +0,0%    1,2852   1,2862  +1,0% 
USD/CNH (Offshore)    7,1896    -0,2%    7,1915   7,1982  +0,9% 
Bitcoin 
BTC/USD        72.198,98    +5,2%   68.650,27 66.735,19 +65,8% 
 
ROHOEL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         77,71    78,01     -0,4%   -0,30  +7,4% 
Brent/ICE         81,77    82,08     -0,4%   -0,31  +6,5% 
GAS                VT-Settlem.         +/- EUR 
Dutch TTF         25,32    26,58     -4,7%   -1,26 -17,0% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.178,76   2.177,96     +0,0%   +0,80  +5,6% 
Silber (Spot)       24,34    24,34      0%     0  +2,4% 
Platin (Spot)       927,48    914,70     +1,4%   +12,78  -6,5% 
Kupfer-Future        3,91     3,89     +0,4%   +0,02  -0,0% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

DJG/hru/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 11, 2024 07:51 ET (11:51 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.