Anzeige
Mehr »
Samstag, 02.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Mit Graphen gegen jede Abwehr - Die Zukunft der Drohnen ist da
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
502 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Adidas sieht stärkeres Wachstum in 2H - Umsatzminus in Nordamerika

DJ Adidas sieht stärkeres Wachstum in 2H - Umsatzminus in Nordamerika

Von Ulrike Dauer

FRANKFURT (Dow Jones)--Adidas hat die Prognose für 2024 bestätigt und erstmals Details zu der erwarteten Entwicklung in den Regionen genannt. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern wie geplant ein währungsbereinigtes Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie einen operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 500 Millionen Euro.

Der Annahme zugrunde liegt der kostendeckende Verkauf des Yeezy-Restbestands aus der beendeten Kooperation mit dem Musiker und Designer Kanye West (Ye). Dies würde zu einem Umsatz von rund 250 Millionen Euro führen (2023: 750 Millionen Euro), hätte aber keine Auswirkungen auf den operativen Gewinn. Die erste Yeezy-Verkaufsaktion läuft bereits seit Ende Februar. Ohne die Yeezy-Verkäufe geht die Prognose von einem währungsbereinigten Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich im zugrundeliegenden Adidas-Geschäft aus.

Wie bereits Ende Januar/Anfang Februar mit den vorläufigen Zahlen erläutert, rechnet der Konzern mit einer Beschleunigung beim Umsatz im Laufe des Jahres. Im zweiten Halbjahr soll das zugrundeliegende Adidas-Geschäft zweistellig prozentual wachsen.

"Wir sollten bereits im ersten Quartal etwas Wachstum sehen, aber ich gehe davon aus, dass das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte stärker sein wird", sagte Adidas-CEO Björn Gulden.

Umsatzminus in Nordamerika erwartet 

Im ersten Halbjahr werde das Wachstum noch durch Initiativen zum Abbau der hohen Lagerbestände auf dem nordamerikanischen Markt beeinträchtigt, die in den Großhandel abverkauft werden sollen. Das sei auch der Grund, warum Nordamerika 2024 noch nicht zum Wachstum beitragen werde. Für Nordamerika rechnet Adidas 2024 mit einem währungsbereinigten Umsatzrückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Alle anderen Regionen sollen 2024 zum Wachstum beitragen. In China und Lateinamerika will der Konzern währungsbereinigt prozentual zweistellig wachsen im zugrundeliegenden Adidas-Geschäft. In Europa, Emerging Markets und Japan/Südkorea soll das währungsbereinigte Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich im Vorjahresvergleich.

Fortlaufende Margenverbesserung erwartet 

Die Prognose für den operativen Gewinn - die keinen Yeezy-Beitrag annimmt - gilt im Markt als sehr konservativ.

Auch CEO Gulden sagte im Januar, Adidas habe noch Yeezy-Restbestände in Höhe von 268 Millionen Euro, die der Konzern "zumindest kostendeckend" verkaufen will, was Umsatz in Höhe von etwa 250 Millionen Euro, aber keinen EBIT-Beitrag generieren würde. Das sei "die konservativste Ansicht", so Gulden. Adidas hat im vergangenen Jahr zwei sogenannte "Yeezy-Drops" durchgeführt. Diese trugen 750 Millionen Euro zum Adidas-Umsatz und 300 Millionen zum EBIT bei.

Dieses Jahr werde der operative Gewinn deutlicher als in den Vorjahren belastet durch "umrechnungs- sowie transaktionsbedingten Währungseffekte", mit Auswirkungen sowohl auf den ausgewiesenen Umsatz als auch die Bruttomarge sei zu rechnen. Allerdings sollen sich Umsatzwachstum und Bruttomarge im Laufe des Jahres verbessern, so dass Adidas Spielraum sieht, auch die Investitionen in Marketing und Vertrieb zu steigern.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/kla

(END) Dow Jones Newswires

March 13, 2024 03:45 ET (07:45 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.