Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
548 Leser
Artikel bewerten:
(2)

Ifo: Forscher plädieren für mehr Energie-Zusammenarbeit in Europa

DJ Ifo: Forscher plädieren für mehr Energie-Zusammenarbeit in Europa

Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Wirtschaftsforscher aus verschiedenen Ländern fordern von der Europäischen Union mehr Energie-Zusammenarbeit, um als Reaktion auf die Energiekrise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine die europäische Energieversorgung zu optimieren und Strompreise zu senken. Nach Angabe des Ifo-Instituts plädieren die internationalen Ökonomen des Forschungsnetz EconPol für ein marktwirtschaftliches Vorgehen und eine staatliche Förderung während des Übergangs zur kohlenstoffarmen Wirtschaft, wobei diese Staatshilfen nicht mit neuen Schulden, sondern mit Ausgabenkürzungen finanziert werden sollten.

"Die Umstellung auf nicht-fossile Energiequellen kann nicht nur die strategische Abhängigkeit verringern, sondern richtig gemacht auch die Strompreise senken und der EU und ihren Mitgliedstaaten helfen, ihre Klimaziele zu erreichen. Eine weitere Integration der europäischen Strommärkte und Gasnetze ist unerlässlich, um regionale Knappheiten besser auszugleichen", schreiben die Wirtschaftswissenschaftler in einem Papier für das Forschungsnetz EconPol Europe, dem Experten vom Ifo-Institut angehören.

Zu vermeiden seien wettbewerbsverzerrende Maßnahmen wie etwa staatliche Preiseingriffe. Diese würden nach Ansicht der Ökonomen Sparanstrengungen dämpfen und Investitionsanreize verringern. "Kurzfristige Eingriffe könnten langfristig den Umbau des Energiesystems erschweren", erklärte das Ifo-Institut. Nehme man sie dennoch vor, sei es notwendig, eine Balance zwischen Stützungsmaßnahmen für Haushalte und für Unternehmen zu finden.

Strategische Abhängigkeiten vermeiden 

Die Experten mahnten außerdem, dass Europa strategische Abhängigkeiten vermeiden sollte, wie etwa bei Rohstoffen oder beim Wasserstoff. Dies erfordere mehr Flexibilität innerhalb Europas, eine globale Versorgungsvielfalt und ein angemessenes Pipelinenetz für Wasserstoff und Gas. Gasnetze müssten zudem stillgelegt oder für Wasserstoff umgewidmet werden. Diese Herausforderung jetzt zu ignorieren, werde wahrscheinlich langfristig die Kosten in die Höhe treiben, wie due Wirtschaftswissenschaftler warnten.

Notwendig sei außerdem, dass Regierungen einen finanziellen Spielraum schafften, um in Krisenzeiten unterstützen zu können. Zusätzlich sei es nötig, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu fördern. Dafür sei es nicht notwendigerweise erforderlich, die Staatsverschuldung zu erhöhen, sondern die Ausgaben zu senken - etwa durch die Abschaffung von Subventionen für fossile Brennstoffe - oder auch durch eine Erhöhung der Einnahmen über angemessene CO2-Preise, wie das Ifo-Institut betonte.

Um besser mit zukünftigen Krisen umgehen zu können, sollte sich Europa nach Ansicht der Forscherinnen und Forscher ein strategisches Zukunftsbüro zulegen, ähnlich wie Singapur, oder wie es Taiwan speziell für Gesundheitsfragen getan habe. Taiwan habe damit während der Corona-Pandemie große Erfolge erzielt, weil das Land sehr gut vorbereitet gewesen sei.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

March 18, 2024 05:00 ET (09:00 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.