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MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Nasdaq-Indizes schwächeln

DJ MÄRKTE USA/Uneinheitlich - Nasdaq-Indizes schwächeln

NEW YORK (Dow Jones)--Keine klare Tendenz zeigt die Wall Street am Dienstag kurz nach der Eröffnung. Der Dow-Jones-Index gewinnt 0,1 Prozent auf 38.818 Punkte. Der S&P-500 fällt dagegen um 0,2 Prozent. Deutlicher nach unten geht es für die Nasdaq-Indizes mit bis zu 0,6 Prozent. Sie hatten am Vortag entfacht von KI-Euphorie noch am stärksten zugelegt. Am Anleihemarkt sinken die Renditen wieder leicht und kehren damit die Bewegung vom Vortag um.

Der Markt warte gespannt auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch, heißt es. Das sorge insgesamt für Zurückhaltung. Daran dass die Zinssätze unverändert bleiben werden, gibt es keine Zweifel. Die Frage lautet, ob die Fed ihre Prognosen für den Zinspfad angesichts der jüngsten hartnäckigen Inflationsdaten ändern wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank die Zinsen im Juni senkt, liegt inzwischen nur noch bei rund 55 Prozent - nach 76 Prozent vor einem Monat.

"Die Inflation hat sich in den vergangenen Monaten abgeschwächt, aber wir glauben, dass sie bis zur FOMC-Sitzung im Juni immer noch so weit sinken wird, dass eine erste Zinssenkung ansteht", so Goldman Sachs.

Loonie und Yen schwach 

Derweil hat die Inflation in Kanada positiv überrascht. Die Monatsrate im Februar lag mit 0,3 Prozent nur halb so hoch wie erwartet. Die Bank of Canada (BoC) könne angesichts dieser Zahlen über Zinssenkungen nachdenken, so Royce Mendes, Ökonom bei Desjardins Securities. Der Kanada-Dollar - auch Loonie genannt - gibt mit dieser Zinssenkungsperspektive deutlich nach.

Unter Druck steht auch der Yen. Er setzt die Talfahrt der Vortage beschleunigt fort auf 150,60 Yen je Dollar. Zwar hat die Bank of Japan (BoJ) ihre Negativzinspolitik nach 17 Jahren beendet und die Zinsen wieder in positives Terrain angehoben und will die Käufe von Vermögenswerten stoppen, mit denen sie nach der Finanzkrise 2008/09 begonnen hatte. Marktteilnehmer sprechen angesichts der begleitenden Aussagen aber dennoch von einem taubenhaften Grundton. Dazu sei die Entscheidung auch nicht mehr überraschend gekommen.

Die Ölpreise zeigen sich insgesamt wenig verändert. Teilnehmer sprechen auch hier von Zurückhaltung vor den Ergebnissen der US-Notenbankberatungen. "Das größte kurzfristige Risiko ist ein geldpolitischer Kurswechsel der Fed, der die globalen Nachfrageerwartungen trüben und die Oberseite begrenzen könnte", sagt Ipek Ozkardeskaya, Analystin bei Swissquote. Gleichwohl bewegen sich die Ölpreise auch weiterhin in der Nähe eines Viereinhalbmonatshochs, nachdem sie zuletzt Aufwind erhielten von ukrainischen Angriffen auf russische Raffinerien, die Zusage des Irak, die Ölexporte zu reduzieren, und positive Wirtschaftsdaten aus China unterstützt.

Die Agenda der US-Konjunkturdaten ist übersichtlich. Die Baubeginne fielen im Februar mit einem Plus von 10,7 Prozent gegenüber dem Vormonat deutlich über der Erwartung von 7,4 Prozent.

Der Goldpreis gibt mit der Dollar-Stärke nach. Der Preis für die Feinunze fällt um 0,3 Prozent auf 2.155 Dollar. Die anhaltende Inflation und die robuste US-Wirtschaft deuten darauf hin, dass die Fed die straffe Geldpolitik für einen längeren Zeitraum beibehalten könnte. "Vor diesem Hintergrund bleibt das Risiko des Dollars nach oben gerichtet, was das Potenzial für eine Aufwertung des Goldpreises einschränkt", so Ricardo Evangelista, Senior Analyst bei ActivTrades.

Pfizer-Aktie wenig bewegt von Haleon-Anteilsreduzierung 

Die Pfizer-Aktie verliert 0,2 Prozent. Der Pharma-Konzern hat rund 3,5 Milliarden US-Dollar aus dem angekündigten Verkauf eines Teils seiner Beteiligung an Haleon erlöst. Dabei betrug der Abschlag rund 7 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag.

Der Kurs von Fusion Pharmaceuticals schießt um 97,3 Prozent auf 20,99 Dollar nach oben. Das Unternehmen wird von Astrazeneca für insgesamt 24 Dollar pro Aktie übernommen. Der Baranteil des Geschäfts beläuft sich auf etwa 2 Milliarden US-Dollar.

National CineMedia steigen um 28 Prozent, nachdem das Kino-Werbeunternehmen einen Gewinnanstieg für das vierte Quartal gemeldet und ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 100 Millionen Dollar angekündigt hat.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %    absolut   +/- % YTD 
DJIA        38.817,97    +0,1%     27,54     +3,0% 
S&P-500       5.137,17    -0,2%    -12,25     +7,7% 
Nasdaq-Comp.    16.011,93    -0,6%    -91,52     +6,7% 
Nasdaq-100     17.871,23    -0,6%    -113,78     +6,2% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT  Rendite VT   +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,70     -3,9     4,74      27,8 
5 Jahre         4,32     -2,0     4,34      31,6 
7 Jahre         4,32     -2,2     4,35      35,4 
10 Jahre         4,31     -2,0     4,33      42,9 
30 Jahre         4,45     -0,0     4,45      47,8 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- % Di, 8:00 Uhr Mo, 17:27 Uhr  % YTD 
EUR/USD        1,0856    -0,1%    1,0866     1,0871  -1,7% 
EUR/JPY        163,44    +0,8%    163,44     162,16  +5,0% 
EUR/CHF        0,9634    -0,1%    0,9664     0,9641  +3,8% 
EUR/GBP        0,8548    +0,1%    0,8550     0,8545  -1,5% 
USD/JPY        150,56    +1,0%    150,39     149,18  +6,9% 
GBP/USD        1,2699    -0,2%    1,2709     1,2722  -0,2% 
USD/CNH (Offshore)   7,2119    +0,1%    7,2096     7,2082  +1,2% 
Bitcoin 
BTC/USD       63.564,62    -6,1%   64.886,02   67.843,61 +46,0% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.     +/- %    +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        83,09    82,72     +0,4%     +0,37 +14,8% 
Brent/ICE        87,07    86,89     +0,2%     +0,18 +13,4% 
GAS              VT-Settlem.           +/- EUR 
Dutch TTF       27,855    29,10     -4,3%     -1,25  -9,1% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag     +/- %    +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.155,12   2.161,39     -0,3%     -6,27  +4,5% 
Silber (Spot)      24,91    25,04     -0,5%     -0,13  +4,8% 
Platin (Spot)     897,95    917,42     -2,1%     -19,47  -9,5% 
Kupfer-Future      4,08     4,13     -1,3%     -0,05  +4,3% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2024 10:03 ET (14:03 GMT)

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