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Indien will stark steigenden Energiebedarf mit Atomkraft bedienen

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Indien betritt Neuland und will Milliarden Dollar für seinen Kernenergiesektor gemeinsam mit privatwirtschaftlichen Unternehmen aufbringen.

Die immer stärker werdende Nachfrage nach Strom ist eine globale Herausforderung. Wirtschaftswachstum, die fortschreitende Verstädterung und die rapide zunehmende Elektrifizierung verschiedener Sektoren, wie beispielsweise Transport und Heizung, bedingen einen immer höheren Strombedarf, der befriedigt werden will.


Uran; Quelle: Depositphotos

Insbesondere die schnell wachsenden Schwellen- und Entwicklungsländer stehen an dieser Stelle vor einem Problem, denn hier ist dieser Trend extrem stark ausgeprägt. Besonders Indien und China setzen deshalb bei der Bewältigung dieser großen Herausforderung auf die Kernenergie. Weltweit sagt die Internationale Energieagentur (IEA) bis zum Jahr 2026 einen jährlichen Anstieg der Stromnachfrage um 3,4 Prozent voraus.

Kürzlich ließ in diesem Zusammenhang ein Bericht der Nachrichtenagentur Reuters aufhorchen, denn die Nachrichtenagentur vermeldete, dass Indien private Unternehmen dazu einladen wird, insgesamt rund 26 Milliarden US-Dollar in den Kernenergiesektor des Landes zu investieren. Die Regierung in Neu-Delhi will dadurch die Kohlendioxid-Emissionen des Subkontinents verringern, weil die Kernkraft eine CO2-arme Technik sei.

Private Investoren sollen in Indien den Ausbau der Atomkraft in die Hand nehmen

Mit dieser Initiative betritt Indien absolutes Neuland, denn wie Reuters berichtete, hat Indien nie zuvor in seiner Geschichte private Investoren dazu aufgerufen, im Land Investitionen in die Kernenergie zu tätigen. Die Initiative ist vermutlich auch eine Konsequenz der Größe der Aufgabe, die vor Indien und seiner Regierung liegt, denn aktuell stehen Kernkraftwerke lediglich für rund zwei Prozent der indischen Stromerzeugung.

Bis zum Jahr 2050 will die Regierung in Neu-Delhi diesen Anteil jedoch deutlich erhöhen. So soll der Anteil installierten Stromerzeugungskapazitäten, der aus nicht-fossiler Energie stammt, bis zur Jahrhundertmitte auf etwa 50 Prozent gesteigert werden.

Der Reutersbericht stützt sich auf Insiderquellen und nennt mindestens vier konkrete Unternehmen, mit denen die Regierung bereits Gespräche führt. Genannt werden dabei Reliance Industries. Tata Power, Adani Power und Vedenta Ltd. Hinzu kommt ein fünfter Konzern, dessen Namen Reuters allerdings nicht nennt.

Geplant ist, dass jeder teilnehmende Konzern jeweils 5,3 Milliarden US-Dollar in den Aufbau der Kernenergie in Indien investiert. Stimmen diese Angaben, geht es somit um eine Investitionssumme von 26,5 Milliarden US-Dollar. Sie sollen Indien bis 2040 zu neuen Atomkraftwerken mit einer Kapazität von elf Gigawatt verhelfen.

Ein hybrides Konzept aus privater und staatlicher Beteiligung für Indiens neue Atommeiler

Neu ist nicht nur, dass private Investitionen im Bereich der Kernenergie gewünscht werden. Auch das Modell, das für den Betrieb der Anlagen vorgesehen ist, ist innovativ. Derzeit betreibt Indien Atomkraftwerke mit einer Kapazität von 7,5 Gigawatt. Sie sind in Besitz der staatlichen Gesellschaft Nuclear Power Corp. of India Ltd. Sie fungiert gleichzeitig auch als die Betreiberin der Anlagen.

Für die mit privater Unterstützung zu errichtenden Anlagen ist hingegen vorgesehen, dass die privaten Investoren die Einnahmen aus dem Stromverkauf erzielen, während die Nuclear Power Corp. of India die Anlagen betreiben wird und für ihren Aufwand mit einer Gebühr entschädigt wird.

Diese Konstruktion muss gewählt werden, weil es privaten Unternehmen in Indien untersagt ist, Atomkraftwerke zu bauen. Erlaubt ist den Firmen jedoch die Lieferung von Komponenten und Ausrüstung für die Kraftwerke. Auch Bauverträge für Arbeiten außerhalb der Reaktoren sind gestattet.

Nach Ansicht von Branchenkenner wird das nun forcierte hybride Modell als eine aussichtsreiche Lösung angesehen, um die indischen Atomkraftkapazitäten mithilfe des finanzstarken Privatsektors schneller auszubauen als dass dies dem Staat alleine möglich wäre.

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