Anzeige
Mehr »
Freitag, 13.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Die Kommerzialisierung der räumlichen Intelligenz in Billionen-Märkten beginnt jetzt
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
508 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Schwach - Euro fällt nach starken US-Arbeitsmarktdaten

DJ MÄRKTE EUROPA/Schwach - Euro fällt nach starken US-Arbeitsmarktdaten

FRANKFURT (Dow Jones)--Europas Börsen bleiben am Freitagnachmittag unter Abgabedruck. Der DAX gibt um 1,3 Prozent auf 18.170 Punkte nach, im Tagestief lag er sogar bei 18.088 Punkten. Der Euro-Stoxx-50 reduziert sich um 1,3 Prozent auf 5.007 Punkte. Nach dem ADP-Arbeitsmarktbericht sind auch die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten deutlich besser als erwartet ausgefallen. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 303.000 - die Prognose lag lediglich bei 200.000. Auch die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen stärker als erwartet. Die Daten spielen den Fed-Falken in die Hände. Am Devisenmarkt fällt der Euro auf 1,0800 Dollar zurück, während die Renditen an den Anleihemärkten anziehen.

Zuvor hatten bereits falkenhafte Töne von Fed-Offiziellen die Börsianer aufgeschreckt. Während an der Wall Street zuletzt noch von bis zu drei Zinssenkungen in den USA in diesem Jahr ausgegangen wurde, überraschte Neel Kashkari, Präsident der Federal Reserve Bank von Minneapolis, mit der Aussage, dass er Zinssenkungen in diesem Jahr überhaupt in Frage stelle, sollte sich die Inflation weiterhin seitwärts bewegen. Im März sah Kashkari immerhin noch zwei Zinssenkungen. Der Präsident der Richmond Fed, Tom Barkin, erklärte unterdessen, dass "es klug ist, wenn die Fed sich Zeit lässt" und "niemand wolle, dass die Inflation wieder ansteigt".

Während die Zinserwartungen sinken, steigen zum anderen die Preise für Öl am Terminmarkt weiter an. Für ein Barrel der europäischen Ölsorte Brent müssen nun 91 US-Dollar gezahlt werden. Der Preis schoss am Vorabend in die Höhe, als die Risiken aus dem Nahost-Konflikt höher eingeschätzt wurden. Dort erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu, Israel werde gegen den Iran und seine Stellvertreter vorgehen, die seinem Land schaden zufügten. Auch Gold bleibt unterstützt - das Edelmetall hat ein neues Allzeithoch markiert.

Aktien von Fluggesellschaften schwach 

Sehr schwach im Markt liegen Airline-Aktien am Freitag. Auf die Stimmung drücken hier die steigenden Ölpreise. Lufthansa fallen um 3,2 Prozent, IAG um 2,4 Prozent, Air France-KLM um 2,4 Prozent oder Easyjet um 2,5 Prozent.

Telecom Italia (-1,4%) hat eine Vereinbarung für eine Brückenfinanzierung von 1,5 Milliarden Euro unterzeichnet, um ihren Finanzbedarf bis zum Abschluss des geplanten Verkaufs des Festnetzgeschäfts zu decken.

Shell (-0,1%) hat im ersten Quartal von einem starken Gashandel profitiert. Obwohl unter Vorjahr sollte sich dies in den Ergebnissen der ersten drei Monate zeigen. Beim Fördervolumen geht Shell davon aus, das im Vorfeld kommunizierte Ziel zu übertreffen.

Eni (+1,2%) hält die Dividende stabil. Wie in den drei Quartalen zuvor sollen die Aktionäre auch eine Schlussdividende von 0,23 Euro erhalten. Zudem bestätigte der italienische Ölkonzern seine Pläne, dieses Jahr Aktien für 1,1 Milliarden Euro zurückzukaufen.

=== 
Aktienindex       zuletzt    +/- %    absolut +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      5.006,78    -1,3%     -63,98   +10,7% 
Stoxx-50        4.368,88    -1,0%     -42,34   +6,7% 
DAX          18.169,55    -1,3%    -233,58   +8,5% 
MDAX          26.900,98    -1,3%    -366,73   -0,9% 
TecDAX         3.372,23    -1,1%     -37,97   +1,0% 
SDAX          14.283,87    -1,0%    -147,93   +2,3% 
FTSE          7.903,81    -0,9%     -72,08   +3,0% 
CAC           8.037,63    -1,4%    -113,92   +6,6% 
 
Rentenmarkt       zuletzt           absolut  +/- YTD 
Dt. Zehnjahresrendite    2,39            +0,02   -0,19 
US-Zehnjahresrendite    4,37            +0,05   +0,49 
 
DEVISEN         zuletzt    +/- % Fr., 8:44 Uhr Do, 17:06  % YTD 
EUR/USD          1,0798    -0,4%     1,0829   1,0867  -2,2% 
EUR/JPY          163,75    -0,2%     163,80   164,85  +5,2% 
EUR/CHF          0,9776    +0,1%     0,9775   0,9834  +5,4% 
EUR/GBP          0,8579    +0,1%     0,8581   0,8579  -1,1% 
USD/JPY          151,66    +0,2%     151,28   151,69  +7,6% 
GBP/USD          1,2585    -0,4%     1,2619   1,2667  -1,1% 
USD/CNH (Offshore)    7,2541    +0,1%     7,2464   7,2449  +1,8% 
Bitcoin 
BTC/USD        67.467,15    -0,5%   67.124,52 67.669,53 +54,9% 
 
ROHÖL          zuletzt VT-Settlem.     +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex         86,52    86,59     -0,1%   -0,07 +19,1% 
Brent/ICE         91,05    90,65     +0,4%   +0,40 +18,8% 
GAS                VT-Settlem.          +/- EUR 
Dutch TTF         26,375    25,98     +1,5%   +0,40 -13,6% 
 
METALLE         zuletzt    Vortag     +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)       2.298,12   2.289,90     +0,4%   +8,22 +11,4% 
Silber (Spot)       26,80    26,91     -0,4%   -0,11 +12,7% 
Platin (Spot)       919,98    930,00     -1,1%   -10,03  -7,3% 
Kupfer-Future        4,21     4,25     -0,9%   -0,04  +7,7% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

April 05, 2024 09:53 ET (13:53 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Favoritenwechsel - diese 5 Werte sollten Anleger im Depot haben!
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.