Der Halbleiterausrüster konnte den Umsatz im ersten Quartal deutlich steigern, obwohl die Bestellungen für Halbleiter-Fertigungsanlagen im Vergleich zum Vorjahr schwächelten. Hoffnung macht ein neuer Großkunde.Die Umsatzerlöse lagen mit 118 Millionen Euro deutlich über den Markterwartungen von 111,5 Millionen Euro und am oberen Ende der eigenen Schätzung des Unternehmens. Rund die Hälfte der Einnahmen stammten aus Auslieferungen von Anlagen im Bereich Leistungselektronik. Obwohl die Bestellungen um 14 Prozent auf 120 Millionen Euro im ersten Quartal einbrachen, konnte Aixtron den Umsatz um mehr als 50 Prozent auf 118 Millionen Euro steigern. Dieser Anstieg ist besonders bemerkenswert, da …Den vollständigen Artikel lesen ...
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
Im aktuellen Spezialreport stellen wir drei Versorger vor, die defensive Stärke mit attraktivem Potenzial kombinieren.
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