Anzeige
Mehr »
Freitag, 15.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Entsteht hier gerade der nächste AI-Infrastruktur-Highflyer?
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
1.239 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street fester - Alphabet mit Kurssprung

DJ MÄRKTE USA/Wall Street fester - Alphabet mit Kurssprung

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen haben am Freitag nach dem deutlichen Vortagesminus mit teils kräftigen Aufschlägen geschlossen.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,4 Prozent höher bei 38.240 Punkte. Der S&P-500 notierte 1,0 Prozent höher, während der technologielastige Nasdaq-Composite um 2,0 Prozent zulegte. Dabei gab es insgesamt 1.886 (Donnerstag: 839) Kursgewinner und 938 (1.975) -verlierer. Unverändert schlossen 62 (75) Titel.

Gestützt wurde das Sentiment von guten Geschäftsausweisen von Alphabet und Microsoft. Zudem sorgten neue Preisdaten für etwas Erleichterung. Der PCE-Preisdeflator der persönlichen Ausgaben für März ist bei der Kernrate auf Monatssicht exakt wie vorausgesagt ausgefallen - auf Jahressicht einen Tick höher. Die Kennziffer wird von der US-Notenbank sehr stark beachtet bei der Steuerung der Geldpolitik.

Am Vortag hatte der PCE-Deflator im Rahmen der BIP-Veröffentlichung für das erste Quartal noch stark nach oben überrascht und so Inflationsängste heraufbeschworen. "Unabhängig davon, wie man die Zahlen betrachtet, ist dies eindeutig nicht die Art von Inflationsdynamik, bei der sich die Fed mit einer Zinssenkung wohlfühlen könnte", sagte Marktstratege Jim Reid von der Deutschen Bank mit Blick auf die Vortagesdaten. Doch scheinen die aktuellen Daten die Inflationsdynamik des Vortages nicht zu bestätigen. "Nach den Zahlen vom Donnerstag war viel Schlimmeres befürchtet worden", kommentierte ein Händler. Zinssenkungsfantasien blieben damit am Leben.

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im April indessen abgeschwächt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA fiel bei der Umfrage am Monatsende auf 77,2 von 79,4 Ende März. Ökonomen hatten einen Stand von 77,9 erwartet.

Alphabet mit Kurssprung - Intel brechen ein 

Im Fokus stand vor allem die Berichtssaison. Die Anleger mussten die Geschäftsausweise gleich dreier Giganten des US-Technologiesektors verarbeiten. Microsoft hat im dritten Geschäftsquartal den Gewinn dank der Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI) deutlich gesteigert und besser abgeschnitten als erwartet. Weil die Nachfrage nach KI-Diensten die derzeitigen Möglichkeiten von Microsoft übersteigt, wird das Unternehmen mehr Geld in den Aufbau seiner Infrastruktur stecken. Die Aktie legte um 1,8 Prozent zu.

Für Alphabet ging es kräftig um 10,2 Prozent aufwärts. Die Google-Mutter hat von starken Werbeerlösen und Kostensenkungen profitiert. Der Gewinn stieg deutlich stärker als der Umsatz, obwohl der Konzern fast doppelt so viel investierte wie im Vorjahreszeitraum. Gut kamen auch die erste Bardividende und ein neues Aktienrückkaufprogramm an.

Der Chipkonzern Intel hat indessen im ersten Quartal einen Verlust geschrieben und der Umsatz verfehlte den Konsens. Dazu blieb auch der Ausblick hinter den Markterwartungen zurück. Intel knickten um 9,2 Prozent ein. Die Probleme bei Intel wurden aber offenbar eher als hausgemacht betrachtet, denn Aktien wie AMD und Nvidia zeigten sich davon unbelastet - sie schlossen 2,4 bzw. 6,2 Prozent im Plus.

Für Exxon Mobil ging es um 2,8 Prozent nach unten, Chevron schlossen indessen 0,4 Prozent fester. Sinkende Gaspreise und rückläufige Raffineriemargen haben Exxon im ersten Quartal einen Gewinnrückgang beschert, das Ergebnis fiel zudem schwächer aus als von Analysten erwartet. Wettbewerber Chevron hat im ersten Quartal 2024 wegen geringerer Gewinnspannen beim Verkauf raffinierter Produkte und niedrigeren Erdgasrealisierungen weniger verdient als im Vorjahr. Allerdings hatten Analysten im Schnitt einen höheren Gewinnrückgang befürchtet.

Der Pharmakonzern Pfizer hat die Zulassung der US-Gesundheitsbehörde FDA für die Gentherapie Beqvez erhalten. Die Aktie gewann 0,6 Prozent.

Snap machten einen Sprung um 27,6 Prozent nach oben. Das Unternehmen, das hinter Snapchat steht, hat mit einem Umsatzplus von 21 Prozent die Markterwartung weit übertroffen wie auch die eigene Prognose.

Dollar fester - Renditen geben etwas nach 

Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar nach den Wirtschaftsdaten fester. Der Dollarindex legte um 0,4 Prozent zu. Der Yen fiel indessen auf dem 34-Jahrestief zum Dollar nochmals deutlich zurück. Die japanische Notenbank hatte ihre Geldpolitik bestätigt und nicht etwa gestrafft, worüber im Vorfeld spekuliert wurde.

Am Anleihemarkt gaben die Renditen mit den neuen Preisdaten etwas nach, nachdem sie am Vortag noch deutlich zugelegt hatten. Die aktuellen Daten ließen die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen am Leben, hieß es. Die Rendite 10-jähriger Papiere sank um 3,8 Basispunkte auf 4,67 Prozent.

Die Ölpreise stiegen leicht. Die Preise für die Sorten WTI und Brent erhöhten sich um bis zu 0,4 Prozent. Es scheine, dass "ein Teil der geopolitischen Risikoprämien aus dem Markt gewichen sind, und nun auf die Angebots- und Nachfragedynamik geblickt wird, die noch immer relativ angespannt sein dürfte", so Alex Hodes von StoneX.

Der Goldpreis zeigte sich mit den nachgebenden Marktzinsen etwas fester. Marktteilnehmer verwiesen auch auf die steigende Nachfrage in China. Der Preis für die Feinunze stieg um 0,3 Prozent.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        38.239,66    +0,4%   153,86   +1,5% 
S&P-500       5.099,96    +1,0%    51,54   +6,9% 
Nasdaq-Comp.    15.927,90    +2,0%   316,14   +6,1% 
Nasdaq-100     17.718,30    +1,7%   287,80   +5,3% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         5,00     -0,1    5,00    57,7 
5 Jahre         4,69     -2,9    4,72    69,0 
7 Jahre         4,69     -4,0    4,73    71,9 
10 Jahre         4,67     -3,8    4,70    78,6 
30 Jahre         4,78     -3,4    4,81    81,0 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Fr, 8:25 Do, 17:21  % YTD 
EUR/USD        1,0701    -0,3%   1,0730   1,0712  -3,1% 
EUR/JPY        168,93    +1,2%   167,33   166,58  +8,6% 
EUR/CHF        0,9778    -0,1%   0,9789   0,9783  +5,4% 
EUR/GBP        0,8561    -0,1%   0,8576   0,8579  -1,3% 
USD/JPY        157,87    +1,5%   155,94   155,52 +12,1% 
GBP/USD        1,2499    -0,1%   1,2511   1,2486  -1,8% 
USD/CNH (Offshore)   7,2686    +0,2%   7,2582   7,2610  +2,0% 
Bitcoin 
BTC/USD       63.896,92    -1,3%  64.451,46 63.536,36 +46,7% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        83,65    83,57    +0,1%   +0,08 +15,3% 
Brent/ICE        89,34    89,01    +0,4%   +0,33 +16,6% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF        29,35    29,90    -1,8%   -0,55 -13,6% 
 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.339,10   2.332,03    +0,3%   +7,07 +13,4% 
Silber (Spot)      27,21    27,44    -0,8%   -0,23 +14,4% 
Platin (Spot)     915,14    918,65    -0,4%   -3,51  -7,8% 
Kupfer-Future      4,57     4,52    +1,1%   +0,05 +16,9% 
 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err

(END) Dow Jones Newswires

April 26, 2024 16:12 ET (20:12 GMT)

Copyright (c) 2024 Dow Jones & Company, Inc.

© 2024 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.