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MÄRKTE USA/Wall Street mit Inflationsdaten auf Allzeithoch

DJ MÄRKTE USA/Wall Street mit Inflationsdaten auf Allzeithoch

Von Florian Faust

NEW YORK (Dow Jones)--Günstig ausgefallene US-Inflationsdaten haben am Mittwoch an der Wall Street Aktien und Anleihen gestützt. Die Daten hievten Dow-Jones-Index, S&P-500 und die Nasdaq-Indizes auf Allzeithochs. Die viel beachteten Verbraucherpreise stiegen einen Tick geringer als befürchtet. Zugleich war es die geringste Jahresrate seit April 2021. Die Daten fachten die Zinssenkungsspekulationen wieder an. Der Dow-Jones-Index gewann 0,9 Prozent auf 39.908 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite erhöhten sich um 1,2 bzw. 1,4 Prozent. Dabei zeigten sich an der Nyse 1.944 (Dienstag: 1.887) Kursgewinner und 890 (933) -verlierer. Unverändert schlossen 47 (56) Titel.

Die Daten machten eine Zinssenkung der US-Notenbank in diesem Jahr wieder etwas wahrscheinlicher. "Der schwächer als erwartet ausgefallene Verbraucherpreisindex verschafft der US-Notenbank ein wenig Spielraum", urteilte Chefmarktstratege Skyler Weinand von Regan Capital mit Blick auf mögliche Zinssenkungen. Am Vortag hatte Fed-Chairman Jerome Powell Pläne der US-Notenbank noch bekräftigt, die Zinsen auf dem höchsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten zu halten - und explizit auf die anstehenden Inflationsdaten verwiesen. Nun hofften Anleger wieder verstärkt auf Zinsreduzierungen ab September.

Befeuert wurden die Annahmen auch von schwachen Konjunkturdaten. Die Einzelhandelsumsätze im April stagnierten, während Ökonomen mit einer Zunahme gerechnet hatten. Zudem hatte die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York im Mai wider Erwarten nachgelassen. Auch gesunkene Realeinkommen im April sprachen gegen inflationären Druck und damit für Zinssenkungen.

Dollar nach Inflationsdaten unter Druck 

Mit den gestiegenen Zinsenkungsspekulationen fielen die Renditen am US-Anleihemarkt deutlich. Die Daten machten eine Zinssenkung der Fed wahrscheinlicher, hieß es. Da passte die eklatante Dollarschwäche ins Bild, der Dollarindex verlor 0,7 Prozent. Gesunkene Marktzinsen und die Dollarschwäche trieben den Goldpreis nach oben.

Die Ölpreise drehten mit bullischen Lagerdaten ins Plus. Die Rohöllagerbestände in den USA hatten sich auf Wochensicht stärker verringert als erwartet. Dies deutete auf eine gestiegene Nachfrage hin.

Boeing im Sinkflug 

Unter den Einzelwerten sanken Boeing um 2,1 Prozent. Der Flugzeugbauer hat sich nach Aussage des US-Justizministeriums nicht an bestimmte Auflagen aus einem Vergleich gehalten, den der US-Konzern vor drei Jahren nach den Abstürzen zweier 737-Max-Maschinen mit den Behörden geschlossen hatte. Was genau das für den Konzern bedeutet, ist noch nicht klar.

Tesla fielen nach dem jüngsten Höhenflug nun um 2 Prozent. Die drastischen Importzölle auf chinesische E-Autos hatten die Aktie zuvor gestützt. Doch nun fürchteten Anleger die Gegenmaßnahmen der Chinesen. Im Sektor ermäßigten sich auch Lucid (-7,1%) und Rivian (-8,8%). Nextracker zogen nach positiven Viertquartalszahlen des Solarsoftware-Anbieters um 6,9 Prozent an. Die Gesellschaft sprach von einer robusten Nachfrage. Die Titel des Online-Zahlungsabwicklers DLocal brachen nach schwachen Erstquartalszahlen um 26,4 Prozent ein.

Victoria's Secret hat die Rückkehr der berühmten Modeschauen nach mehrjähriger Pause beschlossen, der Kurs gab dennoch um 2,4 Prozent nach. Zwar benötige der Unterwäschehändler dringend die Aufmerksamkeit in Verbindung mit den Laufstegschauen, aber es werde wohl dauern, bis sich die Wahrnehmung der Marke wirklich ändere, hieß es vom Datenanalyse- und Beratungsunternehmen GlobalData.

=== 
INDEX         zuletzt    +/- %   absolut +/- % YTD 
DJIA        39.908,00    +0,9%   349,89   +5,9% 
S&P-500       5.308,15    +1,2%    61,47   +11,3% 
Nasdaq-Comp.    16.742,39    +1,4%   231,21   +11,5% 
Nasdaq-100     18.596,65    +1,5%   273,88   +10,5% 
 
US-Anleihen 
Laufzeit       Rendite   Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD 
2 Jahre         4,73     -8,0    4,81    30,8 
5 Jahre         4,35    -10,5    4,45    34,6 
7 Jahre         4,34    -10,6    4,44    36,8 
10 Jahre         4,34     -9,5    4,44    46,4 
30 Jahre         4,51     -7,9    4,59    53,6 
 
DEVISEN        zuletzt    +/- %  Mi, 8:08 Di, 17:06  % YTD 
EUR/USD        1,0883    +0,6%   1,0827   1,0824  -1,5% 
EUR/JPY        168,61    -0,3%   169,24   169,30  +8,4% 
EUR/CHF        0,9822    +0,1%   0,9806   0,9808  +5,9% 
EUR/GBP        0,8581    -0,1%   0,8595   0,8601  -1,1% 
USD/JPY        154,93    -1,0%   156,32   156,43 +10,0% 
GBP/USD        1,2683    +0,7%   1,2597   1,2583  -0,3% 
USD/CNH (Offshore)   7,2192    -0,3%   7,2267   7,2401  +1,3% 
Bitcoin 
BTC/USD       65.824,98    +6,7%  61.940,10 61.787,64 +51,2% 
 
ROHÖL         zuletzt VT-Settlem.    +/- %  +/- USD  % YTD 
WTI/Nymex        78,89    78,02    +1,1%   +0,87  +8,8% 
Brent/ICE        82,93    82,38    +0,7%   +0,55  +8,5% 
GAS              VT-Settlem.        +/- EUR 
Dutch TTF       29,475    29,65    -0,6%   -0,17 -11,5% 
 
METALLE        zuletzt    Vortag    +/- %  +/- USD  % YTD 
Gold (Spot)     2.386,41   2.358,00    +1,2%   +28,42 +15,7% 
Silber (Spot)      29,67    28,60    +3,7%   +1,07 +24,8% 
Platin (Spot)    1.065,85   1.036,00    +2,9%   +29,85  +7,4% 
Kupfer-Future      4,96     4,95    +0,1%   +0,00 +26,8% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 15, 2024 16:11 ET (20:11 GMT)

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Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

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